1701: Aktionswoche gegen Rassismus 2026

Shownotes

Credits

  • Recherche: Schwoegi
  • Vorbereitung: Schwoegi
  • Aufnahme: Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Grafik: Schwoegi mit Dall-e
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Schwoegi
  • Original Musik: Yours Story by Diamond_Tunes, https://pixabay.com
  • Original Musik: Smooth city living, https://www.purple-planet.com
  • Original Musik: Bluemillenium Abiotic, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: Intro by Gigakoops, https://freemusicarchive.org
  • Original Musik: please bring peace to the village of doom, https://freemusicarchive.org
  • Original Musik: Too young for the Chair by rocavaco, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: Cars Race by reusenoise, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: Speaking Power to Truth by Hans Atom, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: You Made Me Believe by Aussens@iter, https://dig.ccmixter.org
  • Original Musik: Tu eres mi musa (New World Polka) by spinningmerkaba, https://dig.ccmixter.orgIn dieser Folge des Podcasts zum Aktionstag gegen Rassismus erörtern Zoe, Nora, Julia und Mads die schmerzlichen Themen Rassismus und Diskriminierung. Gemeinsam diskutieren sie, wie tief verwurzelt diese Probleme in unserer Gesellschaft sind. Sie beleuchten die Notwendigkeit, über diese Themen zu sprechen und das Bewusstsein für die Vielfalt der Menschen zu schärfen. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Aussehen wertvoll ist.

Zoe, Nora, Julia und Mads beginnen mit persönlichen Geschichten und Erfahrungen, die uns alle in der einen oder anderen Form geprägt haben. Für Nora war das Mitwirken an unserem gemeinsamen Songprojekt im letzten Jahr ein positiver Schritt, um auf diese Themen aufmerksam zu machen. Mads, als Initiator des Projekts, schafft es, eine Plattform für junge Stimmen zu bieten und fördert so den Austausch über Rassismus und Diskriminierung innerhalb der Jugend. Julia bringt frische Sichtweisen aus ihrer Schulzeit ein und zeigt, dass auch jüngere Generationen sich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen.

Es wird diskutiert, was Rassismus wirklich bedeutet und wie er nicht nur als ideologische Kategorisierung von Menschen verstanden werden kann, sondern vielmehr als eine gesellschaftliche Herausforderung, die unterschiedliche Facetten hat. Unsere Runde kommt zu dem Schluss, dass Diskriminierung in vielen Formen existiert und sogar alltägliche Kleinigkeiten zu Themen führen können, die als verletzend oder herabsetzend empfunden werden.

Während wir darüber reden, welche Methoden in der Schule oder im sozialen Umfeld sinnvoll sind, um gegen Rassismus und Diskriminierung vorzugehen, teilen die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen mit liebenvollen Gesten, sodass auch in schwierigen Situationen Mitgefühl gezeigt werden kann. Es ist bemerkenswert, wie sie sich gegenseitig unterstützen und versuchen, einander zu helfen, wenn Hass und Vorurteile in ihren Alltag eindringen.

Der Podcast beleuchtet auch die Rolle der sozialen Medien und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung von Rassismus. Hierbei wird deutlich, dass der Algorithmus von Plattformen wie TikTok und Instagram oft nicht sensibel für diskriminierende Inhalte ist und wie wichtig es ist, dies zu hinterfragen. Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es unerlässlich ist, eine positive Vorbildfunktion zu übernehmen und anderen zu helfen, ihre Sichtweise zu öffnen.

Zusammenfassend reflektieren wir über Fortschritte im Kampf gegen Rassismus und betonen die Bedeutung von Bildung und offener Kommunikation. Selbst in schwierigen Zeiten gibt es Hoffnung und Anzeichen für eine positive Veränderung.

Die Gruppe schliesst die Episode mit einem kraftvollen Aufruf zur Solidarität ab, dass jeder Mensch das Recht hat, in Frieden und Respekt behandelt zu werden. Vielmehr ermutigen sie, Vielfalt nicht nur zu akzeptieren, sondern als eine Stärke zu sehen.

Credits

  • Recherche: Zoe, Nora, Julia und Mads
  • Vorbereitung: Zoe, Nora, Julia und Mads
  • Aufnahme: Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Grafik: Schwoegi mit Photoshop
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Schwoegi mit Mads Phone
  • Original Musik: Mads

Transkript anzeigen

Nora: Und nachher ging ich zu ihm hin und sagte, hey, läuft es bei dir oder geht nicht.

Nora: Verpiss dch mal. Go, Mads. Mads.

Mads: Ob schwarz oder weiss, wir sind doch alle gleich. Verbring doch keine Zeit mit

Mads: irgendwelchem Hate Speech.

Mads: Herzlich willkommen zum Podcast Aktionstag gegen Rassismus. Wir sind da mit

Mads: der... Zoe, Nora, Mads, Julia.

Mads: Was geht ab, Leute? Ich glaube nicht an Hass, weil der Mensch ist gut.

Mads: Also leg deine Waffen weg und komm zur Ruhe. Ja, Zoe, wieso sind wir heute überhaupt da?

Zoe: Ja, weil das ist ein ernstes Thema in dieser Welt. Rassismus ist sehr verbreitet eigentlich.

Zoe: Und auch Diskriminierung ist wichtig.

Mads: Wie sagst du zu diesem Thema?

Zoe: Ich finde es sehr wichtig, dass wir darüber reden und dass wir checken,

Zoe: dass jeder Mensch okay ist, so wie er ist.

Mads: Nora, aus welchem Grund bist du überhaupt da?

Nora: Ich bin angefragt worden, um da mitzumachen und da sage ich nicht nein.

Nora: Und ich habe letztes Jahr schon mitgemacht bei dem.

Mads: Was hast du denn letztes Jahr gemacht?

Nora: Wir haben einen Song geschrieben, ich und der Mads, und wir haben den gerappt

Nora: von allen, also einen Rap haben wir gemacht.

Mads: Alle ZuhörerInnen, ich stelle mir noch kurz vor, ich bin der Mads von der Kinder-

Mads: und Jugendarbeit Teufen.

Mads: Ich habe so ein bisschen das Projekt lanciert und habe da dürfen mit diesen

Mads: drei wundervollen, jungen Menschen

Mads: diesen Podcast aufnehmen und ich freue mich mega, dass alle da sind.

Mads: Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch eine Vorstellungsrunde machen.

Zoe: Ich finde es toll, ich bin in der Zeit zu tief.

Zoe: Ich gehe in die Schule, ich habe jetzt keine Gründenwürfel geschafft,

Zoe: aber das ist nicht so wichtig. Ich mache gerne so Sachen mit, ich finde es wichtig.

Nora: Ich bin Nora, ich bin 15, ich gehe in die 3ZEK und ich freue mich auf den Podcast, es wird cool.

Julia: Ich bin Julia, gehe in die 5. Klasse und bin 11 und ich freue mich auch zu mitmachen.

Mads: Okay, also ihr seht, wir haben hier wirklich eine grosse Bandbreite an Alter

Mads: und Stufen oder Klassen.

Julia: Mehr wie alt bist du eigentlich?

Mads: Ja,

Mads: weil die meisten wissen es, ich bin bald 25. Ich habe einen alten Halsschuh.

Mads: Ja, genau, ich bin ja am Studieren, Sozialpädagogik, also vielleicht noch schnell

Mads: zu dem Kontext und ich mache mega gerne so Projekte mit den Jugendlichen und

Mads: das ist für mich auch sehr lehrreich, zu hören, was ihr überhaupt meint.

Mads: Jetzt zurück zu der Frage, Rassismus, Diskriminierung, existiert da überhaupt in der Tiefe?

Zoe: Natürlich.

Nora: Also nicht natürlich. Es ist nicht natürlich. Es sollte nicht so sein.

Nora: Aber ich glaube, es gibt keinen Ort auf der Welt, was es da nicht wirklich gibt.

Mads: Okay, es gibt keinen Ort auf der Welt, wo es nicht so...

Nora: Es ist vielleicht in der Wüste, wo es keine Menschen hat, aber sobald es mehrere

Nora: Menschen hat, habe ich das Gefühl, gibt es auch Rassismus oder Diskriminierung oder ja.

Mads: Wie sehe ich denn die Welt aus ohne Rassismus oder Diskriminierung?

Zoe: Ich finde nicht, es gäbe die wirkliche Welt ohne irgendeine Diskriminierung.

Zoe: Und wenn schon, wäre die sehr hart zu erreichen.

Zoe: Weil halt wirklich, ich meine, Leute tun wirklich auf alles achten.

Zoe: Ich meine, wenn du komische Socken hast, dann wirst du auch schon diskriminiert.

Mads: Jetzt reden wir ja die ganze Zeit von Rassismus und Diskriminierung.

Mads: Könnt ihr da irgendwie den Leuten da draussen, die vielleicht noch nicht so

Mads: befasst haben mit dem Thema, da mal erklären, was das bedeutet?

Mads: Fangen wir mal vielleicht bei Rassismus an.

Zoe: Was findest du in Isch-Rassismus?

Mads: Ich durfte mich schon mit dem Thema befassen und jetzt natürlich auch in dem Anlass.

Mads: Rassismus kommt ursprünglich aus einer Ideologie, dass es verschiedene Rassen

Mads: von Menschen gibt, also quasi wie bei den Hunden, dass man Menschen in Rassen

Mads: unterteilen kann, um auch eine gewisse Form von Diskriminierung zu rechtfertigen.

Mads: Und dass man sagt, die und diesen Menschen ist da und da zuzuschreiben.

Mads: Aber heutzutage redet man nicht mehr von Rassen, sondern unter Rassismus versteht man mehr.

Mads: Verschiedene Herkunfts, Religionen, Aussehen und so weiter oder ja genau.

Mads: Könnt ihr euch ein bisschen was darunter vorstellen?

Nora: Ja voll, ja.

Mads: Und Diskriminierung weisst du denn das? Oder weisst du den Unterschied vielleicht auch?

Nora: Ich glaube Diskriminierung ist so allgemeiner, sondern es kann eben auch gegen Socken sein.

Nora: Also Leute beleidigen gegen Socken oder Verhalten.

Nora: Und nicht Herkunft oder so.

Mads: Also an dieser Stelle würde ich sagen, alle Socken sind cool.

Zoe: Das stimmt.

Nora: Voraus die Farbe.

Mads: Pinky Socke Rocket. Was meinet ihr?

Zoe: Also ich finde meine Basler Stadtpolizei Socken, die ich gewonnen habe, sind am besten.

Mads: Wo hast du denn diese Socken?

Zoe: Also ich bin halt bei einem Comic Con gewonnen, weil ich halt voll krasse Reflex habe.

Mads: Krass. Julia, Socken gönnt alle?

Julia: Ich finde es gönnt alle Socken.

Mads: Gönnt alle Socken, gell? Was sind deine Lieblingssocken?

Julia: Sacken, die nicht in einem Paar sind.

Zoe: Oh, das ist crazy.

Mads: Diversität? Diversität? Weisst du denn das?

Zoe: Ja, das ist eine gute Frage. Also ich finde, Diversität ist halt einfach,

Zoe: wenn Leute einfach anders aussehen, halt andere Hautfarben haben,

Zoe: von anderen Orten kommen.

Nora: Sich anders verhalten.

Zoe: Genau.

Nora: Also nicht anders, schlechter sein, sondern einfach different.

Zoe: Yes.

Mads: Julia, hast du das Gefühl, Weil es herrscht eine gewisse Diversität,

Mads: also eine Verschiedenheit an Menschen, zum Beispiel an deiner Schule.

Mads: Oder hast du das Gefühl, alle sind dort eigentlich gleich, mehr oder weniger?

Nora: Als Kopien von dir oder von anderen Leuten.

Julia: Es sind alle ein bisschen so, wie sie sind und anders. Aber im Guten anders, nicht im Schlechten.

Mads: Jetzt stellen wir uns doch mal da schnell vor. 100 von Noras an einer Schule

Mads: sehen alle gleich aus. Was wäre das für eine Vorstellung?

Nora: Langweilig.

Zoe: Yes, bin ich auch.

Mads: Julia, du wachst auf und alles, was du anschaust, sieht aus wie dich.

Julia: Ja, ich fände es ein bisschen langweilig.

Mads: Okay, ja. Wes, glaubst du nur.

Nora: Es gibt, es wird irgendwann kein Rassismus auf der Welt geben?

Nora: Oder hast du das Gefühl, es wird es für immer geben?

Mads: Ich hoffe es natürlich, dass es da irgendwie nicht gibt, aber ich bin natürlich

Mads: auch realistisch und ich habe leider wie nie auch das Gefühl,

Mads: dass es immer einen Grund wird geben, um Menschen wegen etwas fertig zu machen.

Mads: Also eben, es könnten natürlich auch Socken sein oder Augenbrauen,

Mads: Augenfarbe, was auch immer.

Mads: Also ich glaube, irgendeine Form von Diskriminierung wird leider immer rum sein.

Mads: Und darum finde ich es aber umso wichtiger, dass wir die Leute sensibilisieren

Mads: auf das und dass wir darüber reden, dass alles, was nicht so ist wie einen selber,

Mads: auch okay ist und auch gut ist.

Mads: Ja, und dann haben wir es jetzt ein bisschen definieren mit euch,

Mads: was das überhaupt bedeutet.

Mads: Und bei Diskriminierung, denken wir dort auch zum Beispiel an Homosexualität oder wie sieht es aus?

Nora: Also ja, ich glaube, da gehört alles. Also es gehört auch schon fast zu Rassismus, habe ich das Gefühl.

Zoe: Weil, ja, finde ich eigentlich auch, Diskriminierung, auch als wenn man halt

Zoe: startet, ist halt wirklich, da hat es eigentlich schon ewig gegeben.

Zoe: Also eigentlich gleich lang wie Rassismus, habe ich das Gefühl,

Zoe: vielleicht sogar länger.

Zoe: Und das ist halt auch wirklich eigentlich überall, irgendwo,

Zoe: ich meine, es ist schon noch recht krass halt, wie es verbreitet ist.

Zoe: Und ja, es ist halt auch viel schlimmer manchmal, habe ich das Gefühl.

Zoe: Aber ist das eigentlich gleich schlimm?

Mads: Ist das auch etwas, was im Alltag präsent ist, wo wir das Gefühl haben,

Mads: das spürt man? Vielleicht auch bei gewissen Witzes oder was auch immer.

Nora: Ich gehöre immer wieder Beleidigungen. Also sorry, aber du bist so schwul.

Nora: Und wieso sagt man nicht, du bist so hetero? Kann man ja auch sagen.

Nora: Und es ist ja immer nicht gut gemeint, sondern eher so, wieso komisch?

Nora: Und das gehöre ich immer wieder an.

Nora: Und ich finde so, ja, dann benutzt man das auch nicht, wenn es nicht so ist.

Mads: Julia, was kennst du für dumme Witz oder Sprüche?

Julia: Auch bei unserer Schule machen ein paar schon so Witz mit Schwul, Lesbisch und so.

Julia: Und ich finde das auch nicht so cool, weil es gibt halt Leute,

Julia: die aufs andere Kläckchen stehen.

Mads: Und wie reagiert man denn auf so etwas? Wie geht man damit um?

Zoe: Ich sehe also halt so, wenn ich so eine Worte höre, halt so sagen so,

Zoe: oh mein Gott, du bist so schwul und die Person gerade wieder nahe ist,

Zoe: sage ich einfach so, ey und, schwul in sie ist ja nicht zu schlimm,

Zoe: so, also außer klar, du hast ein bisschen gegen und wenn schon,

Zoe: dann musst du vielleicht ein bisschen darüber nachdenken, wie so du so moralisch

Zoe: bist, weil so, ja, sie ist ein bisschen falsch.

Mads: Nora?

Nora: Sagen, dass es nicht okay ist und sagen, ja, hast du etwas dagegen?

Nora: Oder weisst du überhaupt, was das heisst? Ich habe schon kleine Kinder gesagt,

Nora: sie hören, du mischst euch mal.

Nora: Und dann so, ja, aber heisst das ja keine Ahnung. So geht die anderen.

Mads: Mega fairer Punkt. Ich merke auch, wenn ich irgendwie die Leute konfrontiere

Mads: zu einem Thema und wo sie sich lustig machen über das, dann merke ich,

Mads: die haben ja gar keine Ahnung von dem Thema. Ist euch das auch schon passiert?

Zoe: Ja, schon. öfters sage ich jetzt so, also jetzt rede ich jetzt von einer persönlichen

Zoe: Perspektive, es hat einmal ein Gericht gegeben, dass ich lesbisch bin,

Zoe: aber gleichzeitig trans, einen Schwanz und eine Vulva habe.

Zoe: Und da habe ich gerade gedacht, also erstens, genetisch ist das so, glaube ich, möglich.

Zoe: Aber so biologisch ist es nicht gerade sehr wahrscheinlich. Und so,

Zoe: wenn ich jetzt lesbisch wäre, müsste ich einfach ein Typ sein,

Zoe: weil halt so, ich bin ja auch einfach trans und so.

Nora: Ja, es gibt wirklich keinen Sinn.

Zoe: Ja, es geht halt nicht auf.

Nora: Es ist einmal rumgegangen bei uns an der Schule, dass ich und meine sehr eigene

Nora: Kollegin uns anscheinend geküsst haben in der Pause.

Nora: Was es kann schon sein, dass sie Leute machen, aber wie tief man auch gesunken

Nora: ist, dass man so etwas verbreitet, was halt wirklich keinen Sinn macht.

Nora: Auch da weg, bei der Zuhör.

Mads: Also an dieser Stelle finde ich es auch gut zu erwähnen, dass man auch seine

Mads: besten Kollegen oder Kolleginnen sagen darf, dass man sie lieb hat oder auch mal umarmen und so.

Zoe: Ja, aber es ist ja nichts wirklich Schlimmes daran, also deinem Kollegen sagen,

Zoe: du bist mir wichtig, ich werde echt heulen, wenn du nicht da bist und so.

Mads: Julia, hast du dir da auch schon mal oder hast du da mal miterlebt,

Mads: dass einfach irgendwelche Gerüchte rumgegangen sind, die nichts mit der Realität

Mads: zu tun oder mit der Wahrheit zu tun hatten?

Julia: Ja, einmal auch über Zoe, als sie noch in der Schule war, ist einmal das Gerüchte

Julia: rumgegangen, als sie ihre Haare ein bisschen geschnitten hatte,

Julia: dass sie anscheinend Krebs hat.

Zoe: Ja, aha. Da habe ich es nicht gewusst.

Nora: Die Frissur hat da mega gestanden.

Zoe: Nein, also bei der einen, also ich habe es mal wirklich kurz gesagt,

Zoe: dort hat es wirklich nicht so gut aus.

Nora: Mads, kennst du die Erfahrung auch? Hast du das auch schon gemacht?

Mads: Ja, also eben, ich kriege da schon immer wieder mit, überall in meinem Alltag,

Mads: dass halt Leute gerne irgendwelche Theorien aufstellen, zum irgendetwas begründen oder Erklärung haben.

Mads: Aber da Hintergrundwissen einfach auch nicht fehlt. und ich denke,

Mads: das kann sehr gefährlich werden, es kann eben schnell Gerüchte verbreiten,

Mads: die einfach nichts mit der Realität zu tun haben.

Mads: So, jetzt darf ich nochmal auf den Eindruck kommen. Wie bist du denn mit dem umgegangen?

Zoe: Ja, also ich habe es einfach meistens ignoriert. Also zum Glück ist es nie gewaltsam geworden oder so.

Zoe: Wenn sie dann schon so nah geworden sind, dass sie wirklich so sind,

Zoe: ey, oh mein Gott, bist du,

Zoe: und so weiter und so fort, dann sage ich schon meistens so zurück,

Zoe: Und sagen, ey, bei Jukita, hast du wirklich so ein langweiliges Leben,

Zoe: so brauchst du Hilfe, so irgendwie, also okay.

Mads: Wie könnt ihr denn mit unangenehmen Situationen um?

Mads: Jetzt nicht nur unbedingt irgendwie Beleidigungen, aber wenn euch etwas unangenehm

Mads: ist, was macht ihr denn, wenn es um andere geht?

Nora: Also wie unangenehm?

Mads: Also zum Beispiel eben, wenn ich dir würde sagen, hey, du hast so komische Brille im Fall.

Nora: Dann ist es eine coole Brille.

Mads: Okay, also dein Selbstvertrauen, da bleibt stark, das ist sicher mal eine mega

Mads: gute Methode. Julia, hast du eine Idee?

Julia: Ich würde es eigentlich auch so machen, wie Nora gesagt hat.

Mads: Einfach dir selber treu bleiben und stark einsetzen. Und so Thema Einsetzen,

Mads: setzen die auch ja auch mal für andere einsetzen, wenn ihr merkt,

Mads: da braucht jemand vielleicht ein bisschen Hilfe. Ja. Hört ihr das schon mal erlebt?

Nora: Ja, also auch schon. Ich habe mal eine Kollegin von mir, also wir sind draußen

Nora: gewesen, und nachher ist irgendwann ein anderer gekommen und hat sich wieder

Nora: aufs Bänkli setzen, wo halt meine Kollegin gesessen ist, und hat sie so ein

Nora: bisschen an der Hüfte gepackt, und dann hat sie auf die Seite geschoben.

Nora: Und dann bin ich so zu ihm hergegangen und habe so gesagt, ey,

Nora: läuft es mir ja oder geht nicht und so. Piss ich mal so.

Mads: Und das hat funktioniert?

Nora: Ja, ist nachher weit gegangen.

Zoe: Ich habe mehrere Kolleginnen, die eine hat einmal Nevis gemacht,

Zoe: weil es nicht gerade so eine gute Idee war und alle haben ihren Spitznamen mitgegeben

Zoe: und sie waren wirklich asozial und ich habe öfters gesagt,

Zoe: ey, Lenz, das ist einfach asozial.

Zoe: Das ist schon öfters passiert, als eine Kollegin von mir Nevis hat es so gemacht,

Zoe: wo sie das Gefühl hat, kein Pass zu ihr oder so und sie ist dann gerade dafür gemacht worden.

Zoe: Dann haben sie wirklich gesagt, ey, wieso juckt dich das an?

Mads: Mir kommt dort auch noch eine Situation in den Sinn, die ich selber erlebt habe.

Mads: Zwar war ich einmal im Ausgang und mit dem Bus nach Hause gefahren.

Mads: Dann ist mir aufgefallen, wie ein älterer Mann zu einer jüngeren Frau,

Mads: also recht jünger, also in eurem Alter, ein bisschen eingeredet hat.

Mads: Sie hat halt nicht reagiert und ein bisschen das Handy geschaut.

Mads: Er hat irgendwie immer weitergemacht.

Mads: Dann bin ich halt her und habe gesagt, hey, kannst du nicht einfach die junge

Mads: Frau in Ruhe lassen? und nachher sagt der Mann zu mir, das ist im Falle meine

Mads: Tochter. Du hast einen Arschlack.

Mads: Aber ich glaube, die Tochter hat gerade nicht so Lust gehabt auf den Fad und

Mads: hat halt nicht gerade geantwortet, aber von aussen hat es halt so gewirkt,

Mads: als wäre da einfach so ein bisschen ein fremder Mann gewesen.

Mads: Man muss aufpassen, klar, aber ich denke, lieber mal etwas sagen, wie nicht etwas sagen.

Mads: Aber ja, man kann natürlich auch reich haben, aber dann kann man sich ja immer entschuldigen.

Mads: Aber es war mir auch ein bisschen unangenehm.

Mads: Genau, jetzt nehme ich mal an, dass ihr auch auf den sozialen Medien unterwegs

Mads: seid. Oder wie sieht das aus?

Zoe: Ja, so Insta halt.

Mads: Nur Insta?

Nora: Ja, Insta, TikTok, Snapchat,

Zoe: Pinterest.

Mads: Julia, bist du auch irgendwo unterwegs?

Julia: YouTube.

Mads: YouTube, okay. Ist euch dort auf den sozialen Medien schon mal etwas aufgefallen,

Mads: wenn es so um das Thema Rassismus diskriminieren geht?

Nora: Vorgestern habe ich gerade irgendwie mega viele Videos nacheinander auf TikTok

Nora: gesehen, wo so alle rassistisch waren.

Nora: Es ist ein bisschen schwierig zu erklären, wie war das in diesen Videos gewesen,

Nora: aber es ist alles rassistisch gemeint gewesen.

Nora: Und alle kommentieren dann so lustig und so. Logisch, es ist vielleicht unterhaltig,

Nora: aber es ist trotzdem nicht okay, wie das wirklich Leute verletzen kann. Das geht nicht.

Mads: Und du hast gesagt, es waren gerade mehrere Videos nacheinander.

Mads: Also hast du das Gefühl, das war jetzt ein Zufall?

Nora: Ja, ich habe es länger angeschaut, weil ich es am Anfang nicht gar gecheckt habe.

Nora: Und danach hat der Algorithmus mehr Videos in diesem Stil so.

Mads: Wissen wir, was Algorithmen sind?

Zoe: Wenn du so ein Video lang anschaut und dann halt so weiter scrollst,

Zoe: dann halt so den Computer Videos suchen, die ähnlich sind und die dann halt so vorschlagen.

Zoe: Wenn du halt so checkt, wie du tickst im Kopf, also was du magst,

Zoe: was du nicht magst, wie es dann halt irgendwie, also irgendwann halt personalisiert, sozusagen.

Mads: Julia, hast du das Gefühl, deine YouTube-Videos sind auf dich angepasst?

Julia: Nein, ich glaube nicht.

Mads: Glaubst du nicht? Hast du einen Account oder gehst du einfach mal ins Internet suchen?

Julia: Also ich bin auf das Mami angemeldet.

Mads: Okay, vielleicht hat sie dort auch noch einen guten Überblick, das Mami.

Nora: Das ist ja gut so.

Mads: Sehr gut, Julias Mami an dieser Stelle.

Nora: Shout out.

Mads: Und eben die Algorithmen, also habt ihr das Gefühl, dort kann es manchmal auch

Mads: in eine falsche Richtung gehen?

Zoe: Ja, 100%. Wie hat es Nora vorhin gesagt?

Mads: Und Nora, wie ist denn da jetzt? Poppen dir immer wieder so Videos auf?

Nora: Nein, wenn ich merke, das ist eine rassistische oder diskriminierende Meinung

Nora: dahinter, dann scroll ich schnell weiter.

Nora: Und du meistens einfach so ganz

Nora: schnell durchscrollst, damit halt manchmal keine mehr so Videos kommen.

Mads: Also du trickst eigentlich deinen Algorithmus aus? Genau. Okay.

Mads: Und Julia, hast du das Gefühl, gibt es auch Leute, die da nicht wissen,

Mads: dass es da Algorithmen gibt?

Julia: Ja, ich glaube schon. Nicht alle, aber ein paar schon.

Mads: Hätts in deiner Klasse schon Leute, die TikTok und so weiter haben?

Julia: Ich glaube, die meisten haben einfach YouTube und vielleicht so einzeln ja auch noch TikTok und so.

Mads: Und dort ist vielleicht noch nicht so präsent. Oder wie nimmst du das wahr?

Julia: Ja, ich glaube, es ist noch nicht so wirklich.

Mads: Gerade nochmal, wenn ich jetzt auch Inimayan vielleicht noch einen Klassenchat,

Mads: habt ihr dort inne auch mal etwas Komisches erlebt?

Nora: Es hat so Leute gegeben, die bei mehreren Klassenchat, also ich bin nicht lange

Nora: dort inne gewesen, bis er gesagt hat, wir schreiben einfach irgendwie nie dort inne.

Nora: Und dann hat es plötzlich einfach so sehr, sehr komische Stickers dort inne gehabt.

Nora: Und dann haben die die halt schnell gelöscht und so und habe gefunden,

Nora: so ja, also wo haben die überhaupt? Und also sorry.

Zoe: Ja, same halt bei uns eigentlich. Wir haben halt für den ganzen Jahrgang so ein Chat.

Zoe: Und wir haben einen Mal gehabt, da ist halt wirklich, dort hat es so eine Person

Zoe: drin gehabt, die wirklich einfach halt wirklich ein schlimmes Sikro hergeschickt hat.

Zoe: Also noch recht rassistisch und dann hat man es einfach wirklich so was das.

Zoe: Dann haben wir halt so einen neuen Chat gemacht, ohne die Person.

Zoe: Und halt so die Person hat eher auch vorher halt so viele schlechte Sachen gemacht.

Zoe: Hat viel Beef angefangen, also viele Streit angefangen, weil sie unnötig sind und ja.

Mads: Und wie geht man denn damit um, wenn in einem Klassenchat oftmals so komische Sachen auftauchen?

Zoe: Ich habe es persönlich einfach immer so gelöscht, damit ich es halt nicht sehe,

Zoe: weil so ganz kann ich es nicht löschen.

Mads: Und jetzt, wenn wir immer noch an TikTok und so denken, soziale Medien,

Mads: haben die ja irgendwelche Vorbilder, wenn es vielleicht um das Thema Diversität,

Mads: Antidiskriminierung und so geht.

Mads: Habt ihr dort Leute, die vielleicht auch eine Meinung bildet zu solchen Themen?

Zoe: Meine Meinungen sind sehr ähnlich zu den Meinungen meiner Eltern.

Zoe: Mein Armin weiss ja auch, wie so Rassismus ist, weil sie ja selber eine Person

Zoe: ist, die nicht gerade weiss ist.

Zoe: Also eine Person mit einer farbigen Hautfarbe.

Zoe: Mein Vater ist halt auch sehr akzeptierend von allem.

Zoe: Außer von ein paar Künstlern, also Billy Eilish sozusagen, ist die mir auch

Zoe: noch recht zu. Und weitere auch, aber ich komme gerade nicht auf die Nähe.

Mads: Und du hast gesagt, diese Mami, wie erlebt sie denn da?

Zoe: Ja, halt sie wird halt so, ähm, gerade neuerdings, also heute glaube ich, ja heute.

Zoe: Sie ist so beim einen Bahnhof einfach gesessen auf einer Bank und sie ist dann

Zoe: halt so ein Typ halt so herankommen, der dann angefangen hat zu reden.

Zoe: Sie hat dann halt so nicht wirklich drauf geachtet, weil sie halt Kopfhörer

Zoe: drin gehabt und nicht gedacht hat, dass sie halt mit ihr redet.

Zoe: Und dann hat sie halt so übernehmen, wie sie im einen Familienchat gelacht.

Zoe: Und der Typ hat es dann einfach persönlich genommen und ist dann voll asozial geworden.

Zoe: Er hat so seine Nase geputzt sozusagen und dann hat so all seine so...

Zoe: All das mit der Hand einfach wegfliegt, also in ihre Richtung.

Zoe: Und sie ist dann halt so gerade weggestanden und so und er hat halt so angefangen,

Zoe: so sie anzuschreien. und sagen, bring dich um, du sollst sterben und geh zurück zu deinem Land.

Zoe: Sie hätten auch noch erzählt, wie es zwei Zugs, die Kontrolleur und so,

Zoe: in der Nähe, und die haben sich einfach umgedrückt und nichts gemacht.

Mads: Und was macht diese Mama jetzt dagegen? Wie geht sie damit um?

Zoe: Sie hat ein recht großes...

Nora: Betroffen ist sie da, oder was?

Zoe: Ja, schon, aber halt so, sie hat auch ein sehr großes Ego, dass sie so nicht

Zoe: zeigen will, dass es sie betrifft.

Zoe: Und jetzt probiert sie halt irgendwie damit zu umgehen, halt so mit jemandem darüber reden.

Zoe: Und es ist schon nicht so, als ob so ein Zeug nie passiert.

Nora: Wann ich auch das Gefühl habe, also so Menschen mit so einer anderen Hautfarbe,

Nora: ich habe das Gefühl, ich fühle mich sicher schnell betroffen oder so,

Nora: weil ich bin mal am Bahnhof gestanden mit einer Kollegin und dann habe ich mir

Nora: irgendein Video oder so angeschaut und haben beide mega lachen.

Nora: Und nebendran ist halt ein dunkler heutiger Mann gestanden und er hat uns die

Nora: ganze Zeit so angeschaut. Und dann hat man halt ihn angeschaut,

Nora: weil wir halt so rumgeschaut haben.

Nora: Und dann haben wir halt voll lachen wegen dem Video. Dann hat er uns angeschaut

Nora: und dann sind wir in den Bus hineingegangen, weil wir sind an einer Bushaltestelle gewesen.

Nora: Dann hat er uns gesagt, ey, das geht im Fall nicht, dass er uns so auslachen

Nora: und so. Wir können nichts dafür. Und dann haben wir so, ja, was haben wir denn

Nora: gemacht? Also ja, er hat uns ja ausgelacht.

Mads: Wie haben wir darauf reagiert?

Nora: Wir haben einfach gesagt, ja, es ist nicht wegen dem gewesen so.

Nora: Und dann hat er uns halt nicht geglaubt, er ist einfach weggelaufen.

Mads: Aber trotzdem haben Sie gesagt.

Nora: Es war gar nicht wegen dem so.

Mads: Aber dann haben Sie auch schon mal so Situationen erlebt.

Nora: Ja.

Mads: Julia oder Nora, wo bildet ihr eure Meinung zu Themen, politischen Themen, Weltthemen?

Mads: Ist das auch mehr zu Hause oder haben Sie dort auch Vorbilder?

Nora: Also Vorbilder kommt mir jetzt gerade niemand in den Sinn, aber auch so meine Eltern.

Nora: Also sie unterstützen auch so einfach so gut, wie sie können mich.

Nora: Und also ich würde jetzt auch sagen, sie haben mich sehr gut erzogen.

Mads: Du, Julia?

Julia: Ich glaube auch ein bisschen so von zu Hause so meine Eltern und vielleicht

Julia: auch noch meine Schwester ein bisschen.

Mads: Du hast gerade von Erzeugung geredet, Nora. Was hast du das Gefühl,

Mads: kann man alles richtig machen oder was kann man auch vielleicht alles falsch

Mads: machen, wenn es um eine Zeit geht?

Nora: Es ist schwierig, zu erklären, aber vielleicht das Sohn ist halt so,

Nora: wenn man also, ah, das ist schwierig.

Mads: Zum Beispiel, wenn man irgendwie lernt von zu Hause aus, andere sind schlecht,

Mads: wenn sie da und da nicht können.

Nora: Genau.

Mads: Ja, okay, das da schon.

Nora: Und also Leute, die halt mobben, sind ja nicht so geboren, sondern sie werden

Nora: so gemacht und das wird meistens durch ältere, verwandte, Freunde, so.

Mads: Sehr ein wichtiger Punkt. Und jetzt so ein bisschen zum Ganze zusammenfassen

Mads: oder nochmal ein bisschen so betrachten.

Mads: Jetzt haben wir ja schon auch viel ein bisschen davon geredet,

Mads: was gerade nicht so gut läuft oder wo es ein bisschen Problematiken gibt.

Mads: Was würdet ihr denn sagen, läuft gerade sehr gut im Moment oder wirklich in

Mads: der Fortschritt allgemein zu dem Thema.

Zoe: Ja, also ich habe das Gefühl, in der Schule sind sie halt schon eigentlich noch

Zoe: recht rassistisch, aber halt so, ich glaube, viele achten, also checken es nicht,

Zoe: dass er halt rassistisch ist oder so.

Zoe: Ein paar halt so sind eigentlich auch, sind eigentlich nicht so gute Personen,

Zoe: aber haben trotzdem eigentlich gute Moralen.

Mads: Also wenn wir jetzt zum Beispiel Homophobie anschauen, oder vor zwei Jahren

Mads: ist ja die Abstimmung gewesen für Ehe für alle, die ist ja zum Glück hergenommen

Mads: worden in der Schweiz. Und was man vielleicht auch noch wissen muss,

Mads: Rassismus ist offiziell strafbar.

Mads: Also es gibt einen Absatz im Strafgesetzbuch, wo man nachschauen kann,

Mads: was unter Rassismus und Diskriminierung geht.

Mads: Also es ist offiziell in der Schweiz verboten.

Nora: Anzeige, Frau.

Zoe: Super.

Mads: Also in dem Sinne würde ich sagen, hat sich schon recht viel gemacht in den

Mads: letzten nur schon 20, 30 Jahren.

Mads: Oder Nora, siehst du eine positive Veränderung?

Nora: Logisch, so zu den letzten Jahren hat es sich sehr gut verbessert,

Nora: auch wegen Rassismus und Diskriminierung.

Nora: Aber ich habe das Gefühl, es bildet sich gerade wieder zurück.

Nora: Weil zum Beispiel in Amerika, wegen eines, wo zum Beispiel auch ein 5-jähriges

Nora: Kind der Mutter weggenommen hat.

Nora: Und jetzt weiss man halt nicht, was mit dem Kind passiert ist.

Nora: Und damit noch ganz viele anderen, da merke ich, wie das bildet sich wieder

Nora: zurück. Und es kommt wieder, das von früher kommt wieder auf.

Zoe: Also ich würde auch noch rasch gerne sagen, also auch zum Thema Ares.

Zoe: Die nehmen halt Immigranten und schicken sie in Reformation-Centers.

Zoe: Ich weiss gerade nicht wirklich, was darin passiert. Sie werden eigentlich nach

Zoe: Hause geschickt. Und jetzt packen sie halt wirklich alle.

Zoe: Früher haben sie wirklich nur die Schlimmen, glaube ich. Sehr wenige genommen

Zoe: und auch weggeschickt. Aber jetzt werden Leute erschossen.

Zoe: Die ganze Familie und Gemeinden werden zerrissen, nur weil die Hälfte davon Immigranten ist.

Mads: Ja, ich denke, wenn man auf die

Mads: USA schaut, dann kann man sich schon ein schlechtes Bild machen von dem.

Mads: Ich denke, es ist aber auch wichtig, zu schauen, was vor Ort bei uns passiert.

Mads: Und ich glaube, dort passiert auch viel Umschwung und auch in eine positive Richtung.

Zoe: Ja.

Mads: Julia, warst du bei dir gerade positiv im Moment in der Welt oder bei dir persönlich?

Mads: Man freut dich gerade.

Julia: Dass ich auch mitmachen bei einem Podcast und dass ich bald ins Lager kann mit dem Jugendtreff.

Mads: Oh ja, das wird cool. Yes, yes, yes. Das wird sehr cool.

Mads: Ja, dann an dieser Stelle möchte ich mich eigentlich mega fest bei euch bedanken,

Mads: dass ihr mitgemacht habt.

Zoe: Danke dir, dass du es eingeladen hast.

Mads: Sehr gerne. Zum Abschluss dürfen wir noch irgendeinen Satz rausnehmen oder irgendein

Mads: Wort oder irgendein Geräusch, das euch spontan in den Sinn kommt,

Mads: egal zu welchem Thema oder wenn es zu dem Thema ist, super, aber einfach etwas

Mads: raushauen. So, bitteschön.

Zoe: Ich habe eigentlich so einen Satz als unter Wort, also Passinga und jeder hat Recht zum Leben.

Mads: Nora?

Nora: Fick Nazis, fick Eis.

Mads: Danke, Nora.

Nora: Bitte, ganz schön.

Mads: Ich würde gerne sagen, bleibt so, wie wir sind und sind offen für andere Menschen.

Mads: Macht euer Herz auf für den Rest der Welt.

Nora: Nicht für alle, aber für den Hupfen.

Zoe: Ja, für sehr wichtige Leute.

Julia: Julia, viel Glück und Ciao.

Mads: Danke vielmals, dass ihr dabei gewesen seid. Tschüss.

Nora: Tschüss.

Mads: Ja, ich glaube nicht an Hass, weil der Mensch ist gut. Also leg deine Waffen weg und komm zur Ruhe.

Mads: Bist du nicht von da, dann schau jetzt um nah. Sprach, eine Hürde und das jeden Tag.

Mads: Geflüchtet vom Krieg, allein übers Meer.

Mads: Hast du das Gefühl, ich habe mir das selber ausgewählt? Nein, Mann.

Mads: Wir sind viel zu privilegiert. Darum hebe ich meine Schnurren und öffne mein Herz.

Nora: Nora!

Mads: Nora, deine Parts.

Nora: Die Musik hat leider abgeteilt.

Mads: Ah, der ist still. Danke euch alle für diese gute Part.

Nora: Ja, das sind die Jungen, die es nicht checken. Oh, die Hütte, die Jugend.

Nora: Da geht ja gar nicht.

Nora: Die mit den Smartfood. Ja, voll.

Nora: What the fuck?

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