1607: Judith und Markus - Schulabwarte mit Herz

Shownotes

In diesem Gespräch an der Freizeitarbeitenausstellung 2026 sprechen Judith und Markus über ihren ungewöhnlichen beruflichen Weg und ihren langjährigen Alltag als Hauswarte an einer Schule.

Judith hatte ursprünglich Floristin gelernt und später in einer Gärtnerei gearbeitet. Markus war zuvor Käser gewesen. Über verschiedene berufliche Umwege fanden beide schliesslich in den Hauswartsberuf. Sie erzählen, wie unerwartet sich Berufswege entwickeln können und weshalb gerade diese Arbeit für sie über viele Jahre erfüllend blieb.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die Menschen im Schulhaus. Judith und Markus berichten von Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern, von kleinen Alltagsgeschichten, von Humor, Geduld und davon, wie wichtig gegenseitiger Respekt im Schulbetrieb ist. Beide betonen, dass sie nie nur für Ordnung und Technik zuständig waren, sondern oft auch Vertrauenspersonen für Kinder und Jugendliche wurden.

Gleichzeitig reflektieren sie den Wandel der Schule und des Berufsbildes. Markus erinnert sich daran, dass die Hierarchien zwischen Lehrpersonen und Hauswarten früher deutlich strenger gewesen waren. Mit den Jahren hätten sich die Zusammenarbeit und der gegenseitige Respekt stark verändert. Judith beschreibt den Hauswartsberuf heute als vielseitige Dienstleistungsaufgabe mit hohen Erwartungen von allen Seiten.

Das Gespräch lebt von persönlichen Erinnerungen und kleinen Anekdoten aus dem Schulalltag – etwa von Markus’ legendärem Tee für die Schülerinnen und Schüler oder von Situationen, in denen ein offenes Ohr wichtiger gewesen war als jede Regel.

Zum Schluss sprechen Judith und Markus über den Übergang in die Pensionierung. Judith ist bereits pensioniert, Markus steht kurz davor. Beide blicken mit grosser Dankbarkeit auf ihre Arbeit zurück und hoffen, dass auch kommende Generationen im Berufsleben Sinn, Freude und Wertschätzung erleben dürfen.

Credits

  • Recherche: Regula, Quiana
  • Vorbereitung: Regula, Quiana
  • Aufnahme: Judith, Markus, Regula, Quiana
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Schwoegi
  • Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org

Transkript anzeigen

Judith: Und ich habe mir einmal vorgestellt, der Hauswart, der müssen jetzt auch drüber klettern, um aufzutun.

Judith: Da haben die heutigen Kinder scheinbar noch das Gefühl, ich mache genau das Gleiche.

Judith: Die wissen nicht, dass der Hauswart einfach einen Schlüssel herkauft hat.

Quiana: Hoi zusammen, wir befinden uns hier an der Freizeitarbeitenausstellung 2026,

Quiana: organisiert von den beiden Appenzell im Oberstufenzentrum in Gais.

Quiana: Ich bin Quiana, neben mir sitzt Regula und wir zwei reden jetzt mit Judith und

Quiana: Markus. Herzlich willkommen ihr zwei.

Judith: Hoi miteinander.

Quiana: Ihr habt ja sogar zusammen gearbeitet und zwar als Hauswärter.

Judith: Ja, wir sind in einer Schule, so haben wir Hauswärter gewesen.

Quiana: Genau. Wie sind ihr zu dem gekommen?

Markus: Oh, jetzt stimmt's.

Judith: Zähle ich.

Markus: Also ich habe ja den Käser gelernt und irgendwie mit dem Alter habe ich etwas

Markus: anderes gesucht und du hast gerade da geschrieben gewesen, in der eigenen Gemeinde.

Markus: Und ich bin da, wo du zu kam.

Regual: Also sind ihr dort schon zusammen gewesen?

Judith: Wir sind schon geheiratet gewesen, haben schon alle vier Kinder gehabt.

Judith: Und der Käser ist einer, der man sauber arbeitet.

Judith: Er hat sicher mitgespielt, was Markus auch Chancen gehabt hat.

Judith: Und ich bin dann erst nach zehn Jahren dazukommen, als die Kinder da gesessen

Judith: haben. Es war ein kleiner Pensum, wo dann aber auch alt mehr gewachsen ist.

Regual: Also du bist, also weisst du,

Judith: Gelernt, dass du noch... Ich habe Floristin gelernt und nachher eben eine Familie

Judith: kam, dann habe ich in einer Gärtnerei gearbeitet und dann bin ich dann da so drehgerutscht.

Quiana: Also es war irgendwann einfach eine Stelle ausgeschrieben und dann hat es gehalten.

Judith: Ja, es hat eine Frau gehabt, die niederprozentig auch gearbeitet hat,

Judith: ist pensioniert worden,

Judith: dann bin ich drehgekommen und dann hat man neu gebaut und es ist anders geworden

Judith: einiges, mehr Stellenprozentig und dann konnte ich dann auch erhöhen auf ein

Judith: bisschen mehr als 50 Euro. Ah, okay.

Quiana: Dann hast du eigentlich durch Markus über diese Stelle erst erfahren, dass die existiert?

Judith: Ja, es hat sich ergeben, weil er natürlich schon zehn Jahre da gearbeitet hat

Judith: und dann bin ich ja dann automatisch schon mithelfen.

Judith: Oder wenn er irgendwie ausgefallen ist, dann habe ich das gemacht,

Judith: weil ich ja gewusst, wie es läuft.

Judith: Von dem hat es sich einfach ergeben und es ist positiv, ja.

Quiana: Wie ist das so gelaufen bei euch? Hätten ja eine Umschulung machen oder eine

Quiana: Ausbildung, um dort zu anfangen?

Markus: Das war eigentlich die erste Zeit, wo überhaupt eine Ausbildung möglich war.

Markus: Ich habe eigentlich gefunden, dass Leute, die das Ding machen,

Markus: die nicht gerne arbeiten, sind alle sehr speziell gewesen, die ich gekannt habe.

Quiana: Und es trotzdem nachher gemacht?

Markus: Nein.

Quiana: An Ausbildung nicht?

Markus: Nein. Ich habe natürlich den Vorteil gesehen, dass ich Potzmittel einigermaßen

Markus: gekannt habe. Vom Buben her, vorher.

Quiana: Dann hast du einfach direkt loslegen? Ja. War es dann eine grosse Schule?

Markus: Also ich war 13 Jahre in der Mierzwecke.

Judith: Mierzwecke, ja.

Markus: Also es ist Thurnen fester. Ja, weil.

Quiana: In welchem Dorf waren wir?

Judith: Steine. In Steine, genau. Und nachher war der Hausab von der Schule pensioniert,

Judith: hat Markus gefunden, ich habe noch mal etwas anderes.

Judith: Es wäre auch noch gut, irgendwo mit über 50.

Judith: Und dann hat er dann in die Schule gewechselt und es sind zwei Schuhläuser,

Judith: drei Schuhläuser in der Garten.

Judith: Bei uns sind gut 200. Jetzt haben es, glaube ich, noch mehr.

Judith: Es sind 250 Kinder, vom Kinder bis zur dritte Sekunde. Einfach alles haben wir

Judith: bei uns. Das ist aber auch schön.

Regual: Also haben da gerne Kinder um euch herum?

Judith: Ja. Und auch irgendwie hat man manchmal so bei Treffen von Hauswärts gefühlt

Judith: gehabt, hat viele, die es gefunden haben, ja, die heutigen Jungen oder so.

Judith: Und wir haben einfach anders empfunden.

Judith: Der Markus war 30 Jahre Hauswart und einmal hat es ihm, glaube ich,

Judith: wirklich eine Decke gelopft.

Judith: Aber nicht, weil der Schüler gegen ihn etwas gemacht hat. Er war bei der Lehrerin

Judith: so frech und er hat es mitbekommen. Da hat er dann, glaube ich,

Judith: wirklich mal Leute gerettet. Aber sonst ist einfach nicht nötig gewesen.

Judith: Wir haben das Gefühl, ich habe Geldurne, wenn man selber noch weiss,

Judith: dass man mal ein Kind gesehen hat, dann ist vieles so logisch, was man macht.

Judith: Und ich glaube, wir beide kennen jetzt, mehr kennen jetzt. Jemand hat mal einen

Judith: Frust und dann muss es...

Regual: Ja, selber ist und das ist.

Judith: Und wenn man das auch nicht vergessen hat, das so mit der WC,

Judith: mit den Schuheabdrücken auf Spülkästen.

Judith: Mit Stufenzähnen, wieso das die gesehen haben.

Quiana: Da werden wir hören.

Markus: Das ist ein Stubens.

Judith: Die haben auf der Spülkäste, wir hatten so alte WC-Kamik, noch aufgesetzte Spülkäste,

Judith: die hatten Fussabdrücken.

Judith: Und ich wusste genau, wieso, weil ich war im gleichen Ort in der Schule.

Judith: Dann hatten es etwa vier Kabinen an einen Anzug. Dann ist man in die erste,

Judith: hat geschlossen, über die Wand geklettert.

Judith: Dass dann bis zuletzt alle gesessen sind.

Judith: Und ich habe mir einmal vorgestellt, der Hauswart, das mal mit der blauen Schoße.

Judith: Dann müssen sie auch drüber klettern, um aufzutun.

Judith: Da haben die heutigen Kinder scheinbar noch das Gefühl, öppen und mache ich genau das Gleiche.

Judith: Die wissen nicht, dass der Auswart einfach einen Schlüssel gekauft wird.

Judith: Dann wäre es weniger interessant.

Quiana: Haben Sie ihnen jemals gesagt, dass sie einen Schlüssel haben?

Judith: Nein, aber unsere Tochter hat die einen gesagt, aber ich habe das einmal auch

Judith: gemacht und auch gemeint.

Judith: Da tut es mal, ich muss es zurückverklettern. Also scheinbar ist die Köpfe noch gleich.

Judith: Bei vielen, was passiert, bei allem, was passiert, haben wir alle gewusst,

Judith: hat nichts mit uns zu tun.

Judith: Vielleicht kennt er das auch, dann versenke ich jetzt halt einmal WC-Rolle im

Judith: WC. Ja, das ist passiert.

Judith: Und je nachdem, wenn man weiss, wer spricht man so an, dann ist es gut.

Judith: Aber grundsätzlich ist es einfach schön. Ja. Auch die Vielfalt.

Markus: Ja.

Judith: Das ist so das, was ausmacht.

Markus: Ja, und da, wie die Schule schwach gewesen sind, die sind früher,

Markus: das war in Goldauern gewesen.

Markus: Erstens hat man gewusst, wenn etwas passiert ist, ja, da kommt die Gruppe,

Markus: dann gehst du zu dem Mann und sagst, du, schau, was das gemacht ist.

Markus: Und dann ist es wieder gut gewesen.

Markus: Wir haben nicht Schüler verletzt. Entweder haben wir es, können einfach gerade

Markus: so etwas sagen. Ja, das war gut.

Judith: Gesehen.

Quiana: Und haben sich dann so Vorfälle einmal wiederholt? Oder wie ist das so gewesen?

Quiana: Wie kann man sich das vorstellen?

Judith: Es gab ja alle wieder neue Kinder. Das ist alles wieder passiert.

Judith: Es gab so Jahre, die geschnupft haben. Da hätte es ja nach Schulregeln nicht

Judith: dürfen, aber natürlich.

Judith: Da haben sie dann geschnupft und dann irgendwann hat man gesagt,

Judith: ihr wisst, ihr dürft nicht, aber wir gehen da nicht auf die Ränschen.

Judith: Wir wollen einfach nicht das Zeug nachher zusammenwischen.

Judith: Und dann hat das geklappt und wenn du jetzt erwachsener siehst,

Judith: dann ist einfach ein Grins auf dem Gesicht.

Judith: Und mit so vielem irgendwie einfach, auch vieles hat man mit Humor dann gelöst.

Judith: Eben, wo ich gesehen habe, die Finken alle am Boden liegen und hat einen Rost

Judith: gehabt und dann hat man halt, dann habe ich die Finken noch gerade in den Obenhaken

Judith: gehängt und den Mästchen dran oder so.

Judith: Das ist so der, der dann auch Verbindungen zu den Kindern gab. Ja.

Judith: Oder sie ist dann auch gekommen und haben gesagt, der Lehrer,

Judith: der ist so blöd mögen sie denn das?

Judith: Was wollte ich denn sagen? Ich war vielleicht gleich am Ende.

Judith: Aber ich habe gesagt, wir kennen nichts so gut.

Judith: Oder so. Aber sie sind los geworden. Und das hat mir einfach gelangt.

Quiana: Voll herzig. Das ist ja eine mega krasse Bindung.

Judith: Das ist schon eine Bindung.

Quiana: Du hast so viele Kinder immer neu und alles.

Judith: Ja, und ich glaube, wenn man Kinder gerne hat, ist es einfach der Schönste schon.

Judith: Und gerade bei uns. Es waren nicht gerade die Kleinen, die herzig waren,

Judith: es waren auch die Grossen.

Judith: Oder ich habe dann schnell gemerkt, solche, die vielleicht ein bisschen schwieriger

Judith: gesehen sind, wenn ich die mit dem Namen angesprochen habe, dann wussten sie,

Judith: sie nehmen es wahr. Von da hast du es gut gesehen.

Judith: Ist das nie, nein, ist nie böse Sachen passiert. Auch du, wenn du etwas zu sagen

Judith: siehst, hast es bestimmt, aber anständig gesehen, wo es halt schon Menschen

Judith: erfahren gibt, Hauswert, wo Kinder schon, wenn er kommt,

Judith: wissen, jetzt kommt wieder irgendein Donnerwetter oder so.

Judith: Und das ist, heute müssen alle die Hauswarteschule machen, das ist auch gut,

Judith: das ist so vielschichtig, das ist richtig, aber das kann man auch in der Schule ja nicht beibringen.

Judith: Der Hauswart ist ein Dienstleister Und das muss einem auch klar sein,

Judith: jemand, der erwartet, der Lehrer muss ein Tisch botzen und schön hinstellen

Judith: oder die Schüler, das ist eine falsche Erwartung.

Judith: Und das ist auch nicht richtig, das ist ein Dienstleistungsberuf.

Judith: Wenn einem das klar ist, ist es einfach schön.

Judith: Ja, du hast mir einmal gesagt, als Frau ist es vielleicht noch ein bisschen

Judith: länger, wenn ein kleines Brüllen.

Judith: Ich habe es auch mal trösten können, ich habe es auch mal halten können.

Judith: Das ist in der Zeit noch schlimmer, aber sowieso, da kann man nichts.

Judith: Das ist jetzt einfach schwieriger. Das darf man nichts, weil das könnte schnell fertig kommen.

Judith: Aber bei mir ging das einfach gut. Und aber auch mit den Lehrpersonen natürlich.

Judith: Da hat es auch verschiedene, die du angefangen hast.

Judith: 1990 hatte es schon noch Hierarchien. Da ist klar, Lehrer, die das Gefühl hat,

Judith: dass du einen Ausfahrt hast, ist dann auch dran.

Judith: Aber das hat sich im Laufe des Jahres verändert. Und wo dann die Lehrer irgendwann

Judith: so alt gesehen sind, wie wenn sie unsere Kinder wären, sowieso.

Judith: Da ist man auch da vieles. Ein bisschen Mami, ein bisschen Klagimur,

Judith: ein bisschen irgendwas gesehen.

Judith: Beim Botzen hat er mal einfach noch auf den Tisch gekäckelt und hat sich erzählen

Judith: lassen. Und ganz schöne Beziehungen gegeben.

Quiana: Also so wie ich errede, wie du auch strahlst, kann ich davon ausgehen,

Quiana: dass du das immer wieder so machen wirst?

Judith: Ja, auf jeden Fall. und alle noch überzeugt ist. In der Schule für mich,

Judith: finde ich, ist der schönste Beruf.

Judith: Auch von der Arbeit. Man ist drinnen am Botzen, man kann verrossen,

Judith: wir haben auch viel Umgebung gehabt mit Blumen, mit Strüchen.

Judith: Also wir haben eine Arbeit mit den Händen, wir dürfen mit dem Kopf dabei sein und Beziehungen.

Judith: Oder ein Lehrer hat einmal gesagt, ich bin so froh, wenn du dazwischen auch

Judith: schaust, weil ich sehe nicht alles.

Judith: Dann ist mal zu sagen, ich habe das Gefühl, ein Kind kommt runter,

Judith: schaust du mal ein bisschen an.

Judith: und so diese Sachen auch. Oder ist es so Tradition geworden,

Judith: irgendwie Veranstaltungen von der Schule, Laternenjohnzug und so.

Judith: Dann haben am Anfang alle Mami's Tee bringen und die Mami's sind ja gesundheitsbewusst,

Judith: dann ist Tee gekommen, wo kein Zucker drin hat und so.

Judith: Und dann hat irgendwann Markus gesagt, er macht den Tee.

Judith: Tee gemacht, früht den Tee und aber halt gesüsst. Und das ist jetzt eben sein Tee. Noch heute

Judith: Ein Marker für den Tee. Nicht der Markus Tee, er war selbstverständlich der

Judith: Nachname, aber da ist alle noch der Tee, wo die Kinder dann gesagt haben,

Judith: ich habe schon sieben Becher getrunken. Und die haben ihm erzählt.

Judith: Und das ist so lustige Sachen, wo einfach jetzt wieder der Tee von ihm.

Quiana: Er ist immer noch dort.

Judith: Der ist jetzt der Nachfolger, macht jetzt den gleichen Tee. Und wir sagen,

Judith: jetzt haben die Nachfolger den Namen gegeben, aber er fanden,

Judith: nein, das ist alle noch Markus Tee.

Judith: Oh wow. Aber von dem her ist es einfach schön. gesehen.

Judith: Gerade auch so Mitarbeiter, so in der es hat verschiedene, nicht allgleich gesehen,

Judith: aber so in den letzten Jahren hat man es einfach schön gesehen.

Judith: Also untereinander gut, füreinander zu arbeiten, miteinander zu arbeiten, wertschätzend.

Judith: Auch jetzt noch etwa die, dass der Kollege, der jetzt leitend auswartet,

Judith: sagt du, ich mag einfach nicht mehr noch mit jettet und dann gehen wir jettet

Judith: und dann ist es so schön, wieder das sehen und Kinder und Erwachsenen,

Judith: die wieder plaudert. Das ist einfach schön.

Judith: Und ich fände pensioniert sein. Für viele Leute ist das strebenswert.

Judith: Das ist jetzt bei mir zwei Jahre her, aber tut mir auch noch ein bisschen weh.

Judith: Man soll nicht mehr in die Schule sein und arbeiten.

Judith: Ich würde jedem Menschen wünschen, einen solchen Arbeit zu haben, der einfach erfüllt und

Judith: und schön ist. Und wenn man geht, ist man traurig.

Quiana: Ja, das ist doch das Beste, oder?

Judith: Ja, auch bei dir. Du bist fünf Jahre vorher pensioniert worden,

Judith: dann ist Corona gekommen und hat alle wieder Ausfälle gegeben für Kollegen.

Judith: Dann ist mehrere Mal der Markus wieder ein paar Wochen einfach auch wieder im Einsatz gesehen.

Judith: Und er hat es ja so intus gehabt, nach diesen 30 Jahren, dass das gut gegangen ist.

Judith: Jetzt haben wir aber so weit abgeschlossen, ausser dienten oder so.

Judith: Oder mal in den Kaffee gehen.

Quiana: Ja, das ist sehr schön. Immer schön, wenn Leute genau den richtigen Job gefunden

Quiana: haben und so ihre Arbeit.

Judith: Ich hoffe, ihr findet den auch oder haben ihr dann schon geholfen?

Quiana: Wir sind drauf, ne? Wir sind auf dem Weg.

Judith: Und auch in einem Beruf, wo vieles von dem erzählt. Einfach die Empathie ist da schön.

Regual: Aber es ist auch richtig schön, wie du von dir erzählst, weil ich glaube,

Regual: die Schüler haben es wirklich gut

Regual: gemacht. Bei uns ist jetzt nicht so das Verhältnis gesehen mit dem Haus.

Quiana: Sie haben auch mega coole Hauswerke gehabt.

Regual: Ja, aber ist jetzt nicht so wie du von zuerst, dass die Schüler wirklich kommen und so.

Regual: Ich finde, es ist wirklich mega schön, dass ihr da mitgegeben habt,

Regual: weil ich glaube, das ist für sie auch so, vor allem, wie es gerade in der Entwicklungsphase ist.

Quiana: Ja, ich glaube, wir haben da recht viel Leben geprägt.

Regual: Ja.

Quiana: Und auch, ja.

Judith: Ja, wahrscheinlich schon. So an dem man wie die Verabschiedung gesehen ist. Ja, ist es schon.

Quiana: Wir haben eine Party geschmissen.

Judith: Nein, einfach alles nur gerade drühen gewesen.

Judith: Alle Schüler mit Sonnenblumen haben und so viel von den Kollegen her und vom

Judith: Auswahlteam ist einfach schön.

Judith: Und auch jetzt, wenn man es sieht, sind sie da und plaudern und sagen,

Judith: es hat letztendlich gesagt, bist du wieder da?

Quiana: Schon gefreut.

Judith: Ja, genau. Ich glaube, das hat irgendwie jeder erlebt.

Quiana: Ich glaube, da haben sowohl ihr als auch Kinder recht viel Glück hatte,

Judith: Oder? Ja, wenn sie miteinander Glück hatten. Auch mehr miteinander mit dem Arbeiten.

Judith: Wir haben zu gut ergänzt, dann hat er auch wieder eine Idee gehabt,

Judith: dann habe ich wieder gefunden.

Judith: Das könnte man noch verschönern. Markus hat, ich weiß nicht,

Judith: wie viele Quadratmeter Wände gemalt.

Judith: Wenn es wüsste gewesen sind und das Budget nicht gelangt, dann hat man es selber

Judith: gemacht und einfach vieles auch mitgestalten und da ist uns entgegenkommen.

Judith: So der Handwerker und also miteinander, ja.

Quiana: Hät ihr noch etwas, was ihr sagen möchtet?

Judith: Ich denke, wenn man Leute begegnet, die aus Australien wie sie arbeiten,

Judith: dann ist schon so vieles gut.

Judith: Ich glaube, jeder Mensch will wahrgenommen werden und halt richtig von innen

Judith: aus wahrgenommen werden.

Judith: Ich glaube, das wäre überall das Rezept, dass es einfach gut kommen könnte, dass das Herz dabei ist.

Quiana: Da müssen wir unbedingt das Abschlussstatement halten. Das ist sehr schön gesagt.

Quiana: Danke vielmals und danke vielmals euch zwei für das Gespräch.

Judith: Bitte, gerne.

Quiana: Wir wünschen euch noch eine ganz schöne weitere Ausstellung und eine schöne Zeit.

Judith: Gleichfalls. Tschüss miteinander.

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