1502: So fühlt Weihnachten.
Shownotes
Jonas, Julian, Jamie und Baran tauchen in die vielschichtigen Traditionen und Bedeutungen von Weihnachten ein. Die Diskussion beginnt mit einer überraschenden theologischen Frage: Wie kann es sein, dass Maria noch Jungfrau ist, während sie ein Kind zur Welt bringt? Dabei gehen wir der Frage auf den Grund und beleuchten die Inkonsistenzen in der biblischen Erzählung, was zu einem lebhaften Austausch über den Glauben und die dazugehörigen Mythen führt.
Die anschliessende Diskussion dreht sich um persönliche Weihnachtenstraditionen. Baran eröffnet, dass seine Familie am 25. Dezember feiert, nachdem sie traditionell am 24. zu den Grosseltern gehen und Geschenke austauschen. Im Gegensatz dazu berichtet Jonas von lautstarken Feiern, die oft durch politische Diskussionen zwischen den Familienmitgliedern geprägt sind. Besonderes Augenmerk legen wir auf die unterschiedlichen kulinarischen Traditionen und die manchmal chaotischen Essenssituationen, wenn unterschiedliche Essgewohnheiten aufeinandertreffen.
Sie diskutieren auch die Kindheitserinnerungen und das Warten auf Geschenke, einschließlich der Vorfreude und der schier endlosen Zeit, die sich in der Weihnachtswoche zu dehnen scheint. Einige von uns reflektieren, wann der Glaube an das Christkind oder den Weihnachtsmann endete und wie sich die Wahrnehmung von Geschenken über die Jahre verändert hat. Es wird klar, dass die Magie der Kindheit oft durch die Realität des Erwachsenseins ersetzt wird.
Im Verlauf der Episode bringt jedes Mitglied seine eigenen Anekdoten und Meinung über die zeitgenössische Weihnachtswerbung ein, wobei wir schnell feststellen, wie unterschiedlich die Ansichten zu Werbung und den damit verbundenen Botschaften ausgeprägt sind. Einige empfinden sie als übertrieben oder unpassend, während andere die Versuche schätzen, Weihnachtswerte zu vermitteln.
Abschliessend geht es um die Frage, wie die Weihnachtszeit für uns tatsächlich beginnt. Während für einige die erste Werbung oder festliche Dekorationen in Geschäften der Auslöser sind, betonen andere den lebendigen Brauch des Plätzchenbackens und das Aufstellen des Weihnachtsbaums als entscheidende Elemente, die die Vorfreude einläuten. Diese episode feiert die Vielgestaltigkeit von Weihnachten und lädt die Zuhörer ein, ihre eigenen Erlebnisse und Traditionen zu reflektieren.
Credits
- Vorbereitung: Jonas, Julian, Jamie, Baran
- Aufnahme: Jonas, Julian, Jamie, Baran
- Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
- Schnitt: Schwoegi mit Audacity
- Grafik: Schwoegi mit Dall-e
- Publikation: Schwoegi
- Original Musik: Jingle Bells (Original by James Lord Pierpont), Covered by Jonas, Julian, Jamie, Baran
- Beep Effect from EMİRCAN ALP from Pixabay
- Cricket Cirp from freesound_community from Pixabay
Transkript anzeigen
Speaker1: Jingle Bell, Jingle Bell, Jingle Bell, Jingle Bell Sign.
Speaker0: Das ist auch ein Banger.
Speaker2: Das ist No Key, schon ein bisschen ein Banger.
Speaker0: Heute miteinander, wir sind da bei der Duson und am Tisch sitzen heute der Jonas.
Speaker1: Der Julia, der Jamie
Speaker2: Und der Baran.
Speaker0: Und wir diskutieren heute darüber, wie Weihnachten für uns ist.
Speaker0: Da wir aber nicht so einen cringenden Einstieg wie Teri Sauwind machen,
Speaker0: lassen wir es singen und fangen direkt mit dem Thema an. Ja,
Speaker0: und zwar, wie kann es sein, dass Maria noch Jungfrau ist, obwohl sie ein Kind geboren hat?
Speaker3: Hä, stimmt.
Speaker1: Hä, wie geht das?
Speaker0: Ja, das ist die Frage jetzt.
Speaker2: Ja.
Speaker3: Also rein theoretisch darf es ja nicht mehr Jungfrau sein, weil sie schwanger
Speaker3: ist. Also da gibt es ja wirklich keinen Sinn.
Speaker0: Genau, und das ist auch die Frage.
Speaker3: Aber wie ist das auch möglich? Sie ist ja am 8. schwanger geworden und am 24.
Speaker3: hat sie das Kind auf die Welt gebracht. Wie ist das möglich?
Speaker0: Ja stimmt, das war doch normalerweise 9 Monate. Hä?
Speaker1: Also der 8. Dezember ist doch der Geburtstag von Maria, nicht der von Jesus.
Speaker0: Ja, aber da hat sich doch den Jesus in Empfang genommen, also den Gabriel in Empfang genommen.
Speaker1: Hä, nein, das steht glaube ich nicht, wenn das der Gabriel kam.
Speaker1: Das ist einfach lange Zeit bevor.
Speaker0: Also meinte sie, sie konnte sie doch neun Monate vor Passiotsi?
Speaker1: Ja.
Speaker2: Also dass sie einfach nicht gemerkt hat, oder?
Speaker0: Und dann konnte sie sie sogar neun Monate vor dem Josef heimhalten,
Speaker0: dass er dann doch noch mit auf Bethlehem kommt.
Speaker1: Nein, er hat schon gewusst, dass sie schwanger ist, aber...
Speaker2: Ja, von wem denn überhaupt?
Speaker3: Ja, das hat er gesagt.
Speaker2: Aber sie war ja im Gefängnis.
Speaker0: Wieso ist Maria plötzlich im Gefängnis?
Speaker2: Da hat es doch immer geheißen.
Speaker1: Nein, sie war im Gefängnis.
Speaker3: Im Gefängnis, nicht im Gefängnis.
Speaker1: Aber dort hat ihre Mutter, Anna, den Geburtstag von Maria am 8.
Speaker0: Aha.
Speaker3: Ja. Aber nochmal zu der Frage, wieso ist er denn mitgegangen,
Speaker3: wenn sie ihm fremdgegangen ist?
Speaker0: Er hat einfach keinen Bock auf Ehe-Streit gehabt. Wir hätten die Hälfte vom
Speaker0: Haus verloren, wenn die Scheide gekommen wäre.
Speaker0: Dass die Fragen erklärt sind, geht es mir jetzt über zu unserem nächsten Thema, und zwar Tradition.
Speaker0: Und da beinhaltet es so ein bisschen, was ist für euch Weihnachten oder was
Speaker0: machen die Weihnachten traditionell gemäss?
Speaker0: Wie können wir den Barern gerade mal anfangen?
Speaker2: Ganz schön als Kind, wir haben immer am 25. Weihnachten anfangen zu feiern.
Speaker0: So weit am ist, oder was?
Speaker2: Ja, weil mein Vater uns lang war. Er hat nicht so Freude gehabt,
Speaker2: dass wir Weihnachten überhaupt feiern. Darum haben wir erst um 25.
Speaker2: gefeiert und seitdem es gegangen ist, führten wir immer am 24.
Speaker2: mit dem engsten Kreis aus der Familie, also Grosseltern, Tante und alle.
Speaker1: Also wir sind immer am 24. zu unseren einen Grosseltern und am 25.
Speaker1: zu den anderen gegangen.
Speaker1: Und dort sind auch unsere Tanten und Onkel und so. Und dann haben wir Geschenke
Speaker1: aufgemacht und haben halt gegessen, zum Beispiel vorne die Chinoise oder ein
Speaker1: Brat oder ich weiss doch auch nicht.
Speaker0: Und da ist es friedlich verlaufen bei euch?
Speaker1: Ja.
Speaker2: Und weisst du, es gibt keinen Streit bei euch in der Familie oder so über irgendein Thema? Nein.
Speaker1: Nein, eigentlich nicht.
Speaker2: Bei dir, Jonas?
Speaker0: Bei mir war es sehr viel anders. Am 24. sind wir zu Hause.
Speaker0: Am 25. gehen wir meistens zum Bruder von meinem Vater. Dort sind auch Grosseltern.
Speaker0: Grosseltern sind halt getrennt und da gibt es auch ziemlich viel Streit,
Speaker0: weil die Themen, die vor 40 Jahren passiert sind, wieder neu auf.
Speaker0: Oh mein Gott. Immer sehr, sehr laut und alle Geschwister, die von meiner Grossmütter,
Speaker0: kommen dann auch noch mit ihren Ehemännern.
Speaker0: Und da gibt es auch eine richtig laute Stimmung in einem kleinen Raum.
Speaker0: Und es ist meistens so, dann kristallisieren sich...
Speaker2: Politische Meinungen, die sich unterscheiden.
Speaker0: Ja, genau, eigentlich kristallisieren sich so zwei Gruppen oder Lager aussen.
Speaker0: Die einen sind link und die anderen sind recht.
Speaker0: Und dann gibt es Stress und dann kommen immer so zwei, drei Mütter und die versuchen
Speaker0: das Ganze wieder runterzufahren.
Speaker0: Das Problem ist dann aber, dass wenn sie runtergefahren sind,
Speaker0: dann finden die immer irgendwie einen Weg, um es wieder hinaufzufahren.
Speaker0: Das Essen ist manchmal auch so ein bisschen katastrophal, weil wir halt Vegetarier
Speaker0: in der Familie haben und mein Grossvater ist traditionell gemäss Fleischesser
Speaker0: und der versteht das halt gar nicht und bringt immer extra viel Fleisch mit
Speaker0: und die finden das halt nicht so lecker.
Speaker0: Sonst haben wir zum Beispiel verschiedene Essenstraditionen oder vielleicht
Speaker0: schauen wir auch traditionell einen Film oder hören traditionell immer die gleiche Musik an Weihnachten.
Speaker3: Bei uns gibt es keine wirkliche Tradition mehr. Familie kommt damals zu uns
Speaker3: am 24. Und am 25. gehen wir zu unserer Grossi.
Speaker2: Zu der Grossi? Thema Traditionen. Ich bringe immer die super Idee,
Speaker2: dass wir Skifahren gehen. Bis ich merke, die Hälfte kann nicht Skifahren von unserer Familie.
Speaker0: Ich habe es bei mir genau gleich. Ja.
Speaker2: Ja. Dann hat man auch immer bei jemandem zuhause. Ja. Dann essen wir in Ruhe.
Speaker2: Morgen gibt es noch Geschenke, so ein bisschen dies und das.
Speaker0: Also ihr esset in Ruhe.
Speaker2: Traditionell an unserer Weihnachtisch. der Streit und das Essen.
Speaker2: Weil wir essen immer das Gleiche. Also entweder Raclette oder Fondue, das heisst von beiden.
Speaker0: Wir essen zum Beispiel am 24. auch immer Fondue Chinoise.
Speaker2: Ja, am 24. gibt es Fondue Chinoise und am 25. gibt es normales Fondue oder Raclette.
Speaker1: Also bei uns ist es jeweils unterschiedlich, wo dass man Weihnachten feiert.
Speaker1: Wenn man es bei so einer Tante feiert, zum Beispiel bei unserer Eintetante,
Speaker1: dort darf man jedes Mal einen Film schauen.
Speaker1: Bei unseren Grosseltern gibt es immer Fleischgericht.
Speaker0: Ja, also ich finde, an Weihnachten gehört auch Fleisch Ja.
Speaker2: Weihnachten ohne Fleisch ist keine richtige Weihnachten.
Speaker0: Ich würde es nicht verstehen, wenn jetzt zum Beispiel mein Grossvater oder so,
Speaker0: würde mein Cousin jetzt lieb sagen, ja, ich verzichte jetzt auf mein Fleisch,
Speaker0: weil ich keine Lust zum Streit anfangen, weil er liebt den Streit.
Speaker3: Ja, also Fleisch gehört auch ein bisschen dazu.
Speaker2: Nein, Fleisch gehört, das ist ein Mousse.
Speaker0: Das ist ein kulturelles ERB.
Speaker2: Genau. Das heißt es.
Speaker0: Das muss.
Speaker0: Und wie steht es mit der Freude, auf Geschenke auspacken?
Speaker0: Also ich weiss noch, bei mir war das so, vor ein paar Jahren,
Speaker0: ist so fünf Stunden vorher, hast du dich gefreut und so.
Speaker2: Ja, und am Morgen früh bist du schon dort gestanden.
Speaker0: Ja genau, vor allem je nachdem.
Speaker2: Ich kann endlich auspacken, oh mein Gott, oh mein Gott.
Speaker0: Oder wir sind immer am Abend auspackt und dann ist es halt immer so,
Speaker0: am Morgen bist du da, hey, heute darf ich Geschenke auspacken, je, je, je.
Speaker0: Und dann sind wir immer mit unserer Familie, wir sind immer zuerst in die Kirche
Speaker0: gegangen und dann das Christkind quasi an Geschenke bringen kann.
Speaker0: Und irgendwie hat er das magische Verloren.
Speaker0: Und seitdem habe ich mich auch nicht mehr so gefreut. Wie ist das so bei euch?
Speaker1: Ich habe mich richtig gefreut, wenn ich nicht gewusst habe, was drin ist.
Speaker3: Bei mir auch, ich weiss nicht, ob er bei euch auch so war, aber die 24.
Speaker3: hat sich für mich immer so angefühlt, als wäre er gleich lang wie die ganzen Tage davor.
Speaker1: Also ich habe mich auch...
Speaker0: Was hast du mir für ein komisches Zeitgefühl?
Speaker3: Keine Ahnung, es war halt einfach so. Ich bin halt so die ganze Zeit in der
Speaker3: Stube gesessen und habe dann halt so auf die Uhr geschaut, habe gefragt, wie lange ist es noch?
Speaker3: Wie lange ist es noch? Und wenn die Mama halt einmal gesagt hat,
Speaker3: so noch 20 Minuten, dann kommen jetzt.
Speaker3: Ja, kommt. Die Familie halt einmal.
Speaker2: Aber das Schlimmste war immer die Wartezeit von morgen. Ja. Wenn du ein Schenkel
Speaker2: siehst, dann darfst du dich auspacken.
Speaker3: Genau, genau das meine ich.
Speaker2: Und nachher, wenn es dann so wie es war, hast du gar keine Lust mehr gehabt. Ja.
Speaker0: Ja genau, weil du hast dich eigentlich nur gefreut aufs Auspacken.
Speaker2: Ja und dann war das so lange her, dass die Trockett zum Arsch ist dann.
Speaker0: Aber wann hat bei euch eigentlich so den Glauben an das Christkindchen oder
Speaker0: an den Weihnachtsmann aufgehört zu «Ja, ich kann jetzt kapieren,
Speaker0: dass meine Eltern Geschenke kaufen?».
Speaker3: Ich habe nie wirklich daran geglaubt, aber ich habe einfach nur so getan,
Speaker3: um meine Eltern zu verarschen.
Speaker0: Also wie verarschen?
Speaker3: Ich war nie so «Ah, der Weihnachtsmann, der bringt das und das».
Speaker3: Ich war halt einfach so «Ja, meine Eltern machen das». Aber ich sage ihnen nicht,
Speaker3: dass ich das weiss, damit sie nicht traurig sind.
Speaker0: Also meinst du, die Eltern wären traurig, wenn sie gewusst hätten,
Speaker0: dass du weisst, dass es nicht ein Weihnachts-Mageschenk bringt?
Speaker3: Nein, halt so quasi nicht so. Oh nein, jetzt ist seine Weihnachts-Magie immer zerstört.
Speaker0: Also in deiner Familie hat es wirklich Weihnachts-Magie gegeben?
Speaker3: Nein, halt mehr so, dass es wie nicht das Magische weggeht.
Speaker1: Also bei uns ist es wie beim Osterhosen. Wir bekommen einfach Nestle und die können wir suchen.
Speaker0: Weihnachts-Nestle?
Speaker2: Das heisst, du gehst suchen.
Speaker0: Deine Eltern gehen morgen früh raus und machen so Löcher in den Schnee und machen
Speaker0: so Löcher wieder zu, oder was?
Speaker1: Nein, aber man sieht halt, wie die dort ihre Geschenke verstecken und nachher
Speaker1: dann gehen so Leute in den Keller runter und du denkst so, was machen die dort?
Speaker1: Nachher kommen sie wieder da drauf.
Speaker1: Boah, ich habe gesehen, wie der Urscher die Nächste versteckt hat.
Speaker0: Und bei euch versteckt das Kind auch die Nächste.
Speaker1: Nein.
Speaker0: Sondern also, haben die ja dann Weihnachtsbaum mit Geschenkeln drunter, oder nicht?
Speaker1: Ja, aber es geht nacheinander eines zum Ding her und sagt, boah,
Speaker1: jetzt ist dort ein Christkindchen gekommen. Du musst ganz schnell schauen gehen.
Speaker1: Ausserdem war es ein bisschen zuerst, weil meine Eltern dachten dann an den
Speaker1: Wichteln und die geben dann halt ein Geschenk und sagen, der hat 50 Krankenkastet.
Speaker0: Ja, da bin ich gleich gar einig.
Speaker1: Oh nein, ich bin für ein Geschenkli.
Speaker2: Nein, nein, nein.
Speaker0: Ja, aber findest du, ein Geschenkli verliert irgendwann so ein bisschen ihren Nervenkitzel?
Speaker2: Also, früher bin ich so auf einem Weihnachtsbaum gehockt, das freut.
Speaker0: Ja, du bist so ein Fünftes und Fahre schon so denkt.
Speaker2: Boah, jetzt darf ich den aufmachen.
Speaker3: Ja, früher sind auch Geschenkli immer der Höhepunkt der Weihnachtszeit gewesen.
Speaker2: Ja, jetzt voll nicht mehr.
Speaker0: Nein, weil du weißt ja, was bekomme ich meistens sowieso nur Geld oder so.
Speaker2: Ja, du weißt ja ungefähr, was bekommst.
Speaker0: Ja.
Speaker3: Die Eltern fragen dich immer so, was willst du denn zu Weihnachten?
Speaker3: Und dann sagst du nichts und dann weißt du halt schon, was du rüberkommst.
Speaker0: Und was kriegen die normalerweise jetzt für Geschenke? Das haben wir noch nicht so gut besprochen.
Speaker1: Also von meinen Großeltern kriege
Speaker1: ich amix einen Adventskalender und etwas Kleines auf die Weihnachten.
Speaker0: Also der Adventskalender ist schon Weihnachten?
Speaker1: Nein, den Adventskalender kriege ich einen Adventskalender. Und das Weihnachtsgeschenk
Speaker1: kriege ich auch Weihnachten. Aber dann ist es nur noch ein Kleines.
Speaker0: Weisst du, bei mir ist es jetzt ganz oft zum Spiel, ich kriege aber Geld,
Speaker0: weil ich halt selber irgendetwas vertraute, was halt meistens zu tun ist,
Speaker0: um jemandem allein zu wünschen.
Speaker2: Meistens bekomme ich halt irgendwelche Geschenke, so Ski oder was,
Speaker2: Hockeyartikel, die ich halt so schon länger wünsche.
Speaker2: Meistens bekomme ich meine Geschenke schon ein bisschen vorher,
Speaker2: wie Jacken nehmen und so Sachen und das gehört dann einfach dazu, zum Geschenken.
Speaker1: Von meinen Eltern bekomme ich immer etwas, um zu machen. Zum Beispiel dieses
Speaker1: Jahr habe ich ein Konzert gekriegt.
Speaker0: Und du, Sami?
Speaker3: Keine Ahnung, nicht immer unterschiedlich. Also ich wünsche mir mehr einen Computer,
Speaker3: weil mein alter Computer kaputt gegangen ist.
Speaker3: Ja, ich komme jetzt halt einfach vor allem nach die Gelderbauer.
Speaker3: Und wenn es dann sagen wird, komme ich zu Geburtstag nochmal die Gelderbauer,
Speaker3: dann kann ich mir das einfach verkaufen.
Speaker0: Da habt ihr vielleicht irgendwelche Favoriten an Weihnachtslied oder so,
Speaker0: die ihr zum Beispiel total nervig findet oder Weihnachtslied,
Speaker0: die ihr findet, ja, das wird immer gelöst bei uns oder das ist ein No-Go.
Speaker1: Also wir hören immer so Weihnachtsschlagung Musik wie zum Beispiel All I Want
Speaker1: For Christmas oder Last Christmas.
Speaker0: Für mich ist zum Beispiel so Jingle Bass ein absolutes No-Go.
Speaker2: Okay, das stimmt, das stimmt.
Speaker0: Also das ist einfach nur, das geht einfach nicht.
Speaker2: Nein, das hast du zu viel gehört, die jungen Jahre.
Speaker0: Ja, genau.
Speaker2: Aber es gibt gute Lieder auch von Weihnachten. Aber es gibt auch gute Weihnachtslieder,
Speaker2: aber mal ein bisschen neue ausprobieren, nicht immer die gleichen.
Speaker0: Ja, genau.
Speaker1: Also mein Lieblings-Wiennachtslied ist Jingle by Rock.
Speaker2: Ja, den kenne ich.
Speaker0: Wirklich nicht. Ah, ich weiss doch. Sing mal so ein bisschen.
Speaker1: Jingle Bell, Jingle Bell,
Speaker2: Jingle Bell, Jingle Bell,
Speaker1: Jingle Bell Sign.
Speaker0: Aber das ist auch ein Banger.
Speaker2: No Key ist schon ein bisschen ein Banger, aber nach dem vierten Mal reicht es nicht.
Speaker0: Nach dem vierten Mal ist es tof.
Speaker2: Es reicht auch wirklich.
Speaker1: Die Lieder werden auch irgendwann richtig doof.
Speaker3: Die werden so 24-7 durchgespielt und irgendwann denkst du einfach nochmal, nein, zu viel.
Speaker2: Ja, und das Recht ist es recht.
Speaker0: Und wir zum Beispiel so Weihnachtskugeln zu Hause, wenn die aufzürcht,
Speaker0: unten dran hat so Spieluhr, wenn die aufzürcht, dann spielt sie halt so Weihnachtslied.
Speaker0: Und ich weiss ehrlich gesagt, nicht mehr, wo die Weihnachtskugeln ist,
Speaker0: seit sie ein bisschen zu viel gedudelt hat.
Speaker1: Also wir haben damals immer so Krömmchen am Baum, wo man dann so knabbern kann.
Speaker1: Oder so Schockimäuschen.
Speaker2: Ja, also an unserem Weihnachtsbaum hängen Kugeln und wir nicht.
Speaker0: Also zur nächsten Frage. Wann fängt für euch Weihnacht oder Weihnachtszeit,
Speaker0: wann fängt die für euch an?
Speaker2: Also bei mir fängt ganz klar die Weihnachtszeit an, wenn die erste Weihnachtsferbung
Speaker2: rauskommt mit dem Migrowichtel. Dann fängt es an.
Speaker0: Mit dem Film, der da unter der.
Speaker2: Kasse ist einfach so.
Speaker3: Für mich fängt die Weihnachten an ab dem 10. Dezember. Jetzt ist es wie eine Weihnachtsstimmung.
Speaker1: Ich würde sagen, wenn ich in allen Läden und überall, wo man hingeht,
Speaker1: die Weihnachtsläder da kommen.
Speaker2: Jonas, bei dir?
Speaker0: Ja, also wenn der Migrowichtel wieder da ist oder wenn so neue Sammelmarkenkollektionen gedroppt werden.
Speaker2: Ja, genau.
Speaker0: Mit denen aktuell ist es glaube ich ein Reh.
Speaker2: Sammelt sich Herdli.
Speaker0: Also ich glaube beim Gobe, das heisst Merkli. Merkli. Ich glaube beim Gobe ist
Speaker0: aktuell so ein Reh, das man sammeln kann.
Speaker0: Und beim Mikro weiß ich es halt, aber gerade nicht auswendig.
Speaker0: Und ja, das ist eigentlich so, wenn Halloween aufhört und Weihnachtsdeko kommt,
Speaker0: fängt Weihnachtsstimmung an, oder?
Speaker0: Für mich ist auch, sobald man Weihnachtsgrüßelteig kaufen kann, dann ist es voll.
Speaker2: Dann fängt es richtig an mit Weihnachten.
Speaker0: Dann wird die Grüßelteig backen, dann wird Pläne gemacht, dann ist es einfach,
Speaker0: dann ist es. Ja, dann fängt es wirklich an.
Speaker1: Aber ich finde die, also Weihnachten sollten schon im Dezember anfangen.
Speaker1: Ich finde die krank, die am 1. November schon ihren Weihnachtsbaum schmücken.
Speaker3: Oh mein Gott, ja das.
Speaker2: Ja, okay, das ist zu früh, aber am 1. November kann man schon die Weihnachtsstimmung.
Speaker0: Ja, aber ich finde so, Weihnachtsbaum ist jetzt eines zu viel,
Speaker0: wenn man das schon Anfang Dezember macht. Ich finde das so 20.
Speaker0: Dezember, A-Fuschnücke, ja, ist voll okay. Wir machen es immer 24. am Morgen.
Speaker0: Ja, aber so allgemeine Weihnachtsstimmung ist ja voll okay, wenn man die schon
Speaker0: irgendwie Anfang November hat.
Speaker3: Ja, aber die Sammelsachen, die sind ja nicht nochmal zu Weihnachten.
Speaker3: Da geht es Ostern, Sommer und alles.
Speaker2: Ja eben, wenn es die neue anfängt, für die Weihnachten dann.
Speaker1: Und was findet ihr da die schlimmste Weihnachtswerbung?
Speaker0: Ich glaube fast die von Coca-Cola. Da geht mir ein bisschen zu viel in Charity
Speaker0: rein, obwohl Coca-Cola halt nicht Charity ist.
Speaker0: Weil, also es ist ein Obdachloser in der Werbung und der verkörpert,
Speaker0: also Weihnachtsmarkt verkörpert einen Obdachloser.
Speaker0: Und da weiß man halt am Anfang nicht. Und dann ist es so ein junger Typ und
Speaker0: der geht in den Laden rein.
Speaker0: Und vor dem Laden ist halt eben der Obdachloser. und dann klaut er zwei Coca-Cola-Flächen,
Speaker0: eine für sich und eine für den Obdachlose.
Speaker0: Dann gibt er es dem Obdachlose und dann fährt er weiter und dann kreift er halt
Speaker0: um und sein Bike geht kaputt.
Speaker0: Der Obdachlose wandelt sich dann vor seinem Auge in den Weihnachtsmarkt und
Speaker0: gibt ihm halt ein neues Bike.
Speaker0: Weil da hat halt eigentlich nichts mehr mit Weihnachten zu tun.
Speaker0: Das ist ein Klauen, da gehört nicht in die Weihnacht.
Speaker3: Aber ich finde, das ist
Speaker3: Ich finde, der Hintergrund von der Werbung ist eigentlich noch ziemlich schlau.
Speaker2: Es ist schon eine schöne Werbung, aber es hat nichts mehr gross mit Weihnachten zu tun.
Speaker2: Zum Beispiel so ein Mikrowichtel. Viel mehr wie Weihnachten zu tun,
Speaker2: als ein Obdachloser, der Cola trinkt.
Speaker3: Ja, also ein Dieb geht in den Sattelkraut, Cola geht zu einem Obdachloser,
Speaker3: den er Weihnachtsmeister und der Sepp sich verwandelt.
Speaker2: Ich finde es schön, dass er Obdachloser und die Meinung dahinter ist schon schön, finde ich.
Speaker0: Aber das gehört nicht in die Weihnacht.
Speaker2: Aber ich finde es einfach, es gehört wirklich nicht mehr in die Weihnacht.
Speaker2: rein. Es ist einfach übertrieben.
Speaker3: Ja, es ist einfach unpassend.
Speaker2: Ja, genau. Da habe ich es ja gemeint.
Speaker1: Also ich finde die Schlimmste vom ORF1, wo es der Mädchen die ganze Zeit also
Speaker1: nach jeder Pause kommt der Mädchen und sagt, Weihnachten für mich und dich und alle.
Speaker0: Ist das nicht vom Coop?
Speaker2: Das ist für Coop.
Speaker0: Coop für mich, für dich und für alle.
Speaker3: Oh mein Gott.
Speaker0: Oder so eine mit so einer kleinen Erbsendose von Mikro.
Speaker2: Für mich und dich.
Speaker0: Oder in dem Mikro gibt es auch so eine Werbung, das ist so kleine Erbsendose
Speaker0: Die große Erbsedose ist die Mutter der kleinen Erbsedose.
Speaker0: Und dann die kleine Erbsedose so, ich würde so gerne Weihnachtsessen sein.
Speaker0: Und die große Erbsedose so, ah ja, aber das ist halt nicht Realität.
Speaker0: Die kauft eh keinen, du bist Erbsen.
Speaker0: Und dann kommt so ein kleines Mädchen und nimmt die Erbsedose aus dem Gestell
Speaker0: und sagt so, Mami, Mami, können wir Erbsen machen?
Speaker0: Und jeder normal denkende Mensch denkt einfach so, hey, was ist mit dem Kind
Speaker0: falsch gelaufen, dass er das Erbsen an der Weihnachtsessen essen will.
Speaker0: wie startet es mit eurer Familie so mit Spende also je nach Spende.
Speaker1: Also wir machen manchmal beim Gabenbau mit, aber dort schickt man einem zum
Speaker1: Beispiel ein Kleidungsstück aus Marmeland oder...
Speaker0: Und das kommt auch wirklich an?
Speaker1: Also normalerweise, ich glaube schon, dass es auch kommt. Aber man wissen es
Speaker1: halt nicht, weil die können keinen Brief schreiben.
Speaker1: Zum Beispiel habe ich es einmal richtig berührend gefunden, wo sich einen Pulli
Speaker1: zu Weihnachten gewünscht hat.
Speaker3: Gibt es wirklich Leute in anderen Ländern, die es eben freuen sich,
Speaker3: wenn sie einen Pulli bekommen haben? Dann finde ich das ja so krass.
Speaker0: Also unsere Wahrnehmung ist eigentlich sowieso verneblich. Ich meine,
Speaker0: für uns ist es ein No-Go quasi, wenn wir irgendwie Socken oder Hosen oder Sushi-Kleibungsstücke
Speaker0: auf die Weihnacht rüberkommen.
Speaker0: Und andere Menschen werden vielleicht froh, wenn sie überhaupt etwas auf die
Speaker0: Weihnacht rüberkommen.
Speaker2: Die meisten wissen nicht mal, was Weihnacht rüberkommen.
Speaker0: Also vielleicht ja nicht mal aus anderen Ländern. Auch in unserem Land gibt
Speaker0: es ja Familien, die in so einem armen Verhältnis leben.
Speaker1: Und was schauen wir für viele Filme? Der Grinch oder Kevin?
Speaker0: Grundsätzlich haben wir keinen wirklichen Favorite-Film, der typisch Weihnachten wäre.
Speaker0: Aber es wird oft so, zum Beispiel Kevin allein zu Hause geschaut oder so. Der Grinch ist auch oft.
Speaker1: Also bei uns schauen die Erwachsenen in der Stube, wenn wir bei uns eine Tante feiern.
Speaker1: Die Erwachsenen in der Stube lässt Christmas und wir schauen hier ein Film,
Speaker1: der eine Herzoperation bekommt und nachher erinnern hat sie sich auch den Typ,
Speaker1: der ihr die Herzoperation gegeben hat und der feiert mit ihren Weihnachten.
Speaker0: Also eine Liebesgeschichte.
Speaker1: Ja, eine Liebesgeschichte.
Speaker0: War, hat der ihr Herz eingebaut? Computerchip oder was?
Speaker1: Nein, das ist der, der ihr Herz geschenkt hat. Sie hat eine Herzkrankheit.
Speaker0: Wie lebt denn der andere noch?
Speaker1: Nur sie sieht ihn. Alle anderen sehen ihn nicht.
Speaker0: Aha, jetzt habe ich ihn kapiert. Es ist ein beliebt.
Speaker0: Wie steht es bei euch so mit zum Beispiel so, also wie schmücken ihr einen Christbaum
Speaker0: oder wenn schmücken ihr einen Christbaum oder tun die alle das Haus dekorieren,
Speaker0: wie so zum Beispiel in der amerikanischen Serie, ich weiss nicht,
Speaker0: vielleicht kennt jemand Tim Taylor.
Speaker1: Ah ja, der, wo der Heimwerkerkönig,
Speaker0: Der dekoriert ja sein Haus, also im Film ja immer brutal übermässig,
Speaker0: also mit brutal viel Lichter und so. Also wie ist das so bei euch?
Speaker2: Also unser Haus können wir nicht schmücken, wir tun einfach nur den Weihnachtsbaum
Speaker2: einen Tag vor, also Also in der Nacht auf Weihnachten schmücken wir es.
Speaker2: Mehr machen wir eigentlich nicht.
Speaker0: Also erst in der Nacht auf, um die Weihnachtsbaum zu schmücken?
Speaker2: Ja, da machen wir dann so um 11 Uhr, wenn die Schwester schlafen will. Sie glaubt noch.
Speaker0: Aha.
Speaker1: Wir machen damals einfach alle Bäume rundherum schmücken.
Speaker0: Also mal ein Haus rum.
Speaker1: Ja, der Weihnachtsbaum und der grosse Weihnachtsbaum und die anderen Bäume, Laubbäume.
Speaker3: Wie viele Bäume haben wir denn?
Speaker1: Wir haben vier Bäume. Machen wir Weihnachten einen speziellen Ding mit, kann ich Wichteln?
Speaker1: Also in der Schule wichteln,
Speaker0: So halt mit der Klasse. Und ja, vielleicht das einzige Wichteln,
Speaker0: also wir machen immer in der Familie so einen Adventskalender,
Speaker0: wo jeder mal was für jeden macht.
Speaker0: Und das ist, glaube ich, das Einzige, was man so könnte als da bezeichnen.
Speaker1: Also ich mache bei mir ein Weihnachtstheater mit.
Speaker2: Wo gibt es denn da?
Speaker1: Zu tief ist es.
Speaker2: Und wie lange machst du jetzt schon mit?
Speaker1: Das ist ja das erste Mal.
Speaker0: Und wie steht es bei euch so? Also tun die ja zum Beispiel eure Eltern auch
Speaker0: beschenken und werden dir Geschenke dann eher gekauft oder werden die selber
Speaker0: basteln? Oder wie steht es auch mit deinen Geschwistern?
Speaker3: Im Meer ist Standardgeschenke an meine Eltern irgendein so ein gutes Ski.
Speaker0: Da hast du einmal das Auto geputzt.
Speaker3: Oder? Ja, so einen guten, aber das hat von mir zu jeder gemacht.
Speaker0: Also dann lösen sie ja sowieso nicht. Ja, das ist so viel. Also da ist jetzt
Speaker0: auch schon wieder so vier, fünf Jahre her, seit ich das das letzte Mal gemacht habe.
Speaker1: Irgendetwas, was ich in der Schule mache und sonst gehe ich in irgendeinen Workshop
Speaker1: und mache dort Geschenke.
Speaker2: Miner Mutter schenke ich immer so persönliche Sachen, wie Rosen oder sowas.
Speaker2: Oder wenn sie sich schon etwas lange wünscht, dann schenke ich mir damals.
Speaker2: Und ich schenke nur meiner Mutter etwas und meiner Schwester.
Speaker1: Und was findet ihr da zu Gripen an Weihnachten? Das ist doch richtig scheiße,
Speaker1: ich bin mal krank. Das ist ja der Weihnachten.
Speaker2: Ich bin jetzt krank.
Speaker0: Das ist schrätzt, wenn du das Bettbundel bist. Okay Leute, das ist jetzt auch
Speaker0: wieder mit uns in der Duson. Am Tisch sind heute gesessen der Jonas.
Speaker3: Der Julian, der Jamie und der Varan.
Speaker0: Und wir haben darüber über Weihnachten geredet und wir wissen jetzt,
Speaker0: dass das Maria-Empfängnis nichts mit der Schwangerschaft von Jesus zu tun hat,
Speaker0: sondern mit dem Geburtstag von der Maria.
Speaker0: Und Herisauer, toppen das zuerst mal.
Speaker1: Schuss, schuss.
Speaker0: Du musst deinen Namen sagen. Aha. Jetzt können wir noch anfangen.
Speaker0: Das ist nicht unser Thema. Wir reden über Weihnachten und nicht über die Probleme
Speaker0: der Welt. Wie geht es in Brostas spielenden Bar an der Runde?
Speaker2: Brostas for life, Brostas for life oder sowas. Heiss.
Speaker3: Werbung Ende.
Speaker0: Halt deine Schnauze.
Speaker2: Okay.
Speaker3: Was hast du angestellt?
Speaker2: Nichts, Mann.
Speaker0: Ich mach doch weiter, Alter.
Speaker2: Wahrhaftige Eier. Nein, nein, du darfst nicht sagen.
Neuer Kommentar