1411: Karin Buchmann

Shownotes

In dem Interview stellen Schülerinnen Jana und Mira aus St. Gallen Rotmonten das Appenzeller Heilbad und verschiedene Berufe dort vor. Gesprächspartnerin ist Karin Buchmann, die seit etwa zehn Jahren im Heilbad arbeitet und dort als medizinische Masseurin tätig ist.

Karin Buchmann erzählt, dass sie in Rehetobel aufgewachsen ist, später lange in Bern lebte und dort die Ausbildung zur medizinischen Masseurin machte. Vorher probierte sie verschiedene Berufe aus, unter anderem in einem Behindertenheim, Altersheim, in der Landwirtschaft, im Gartenbau und im Büro. Für den Beruf entschied sie sich nach einer Berufsberatung in Bern.

Sie beschreibt ihren Arbeitsalltag als Mischung aus Massage, Organisation und weiteren Aufgaben. Sie plant Einsätze, bereitet Räume vor, bestellt Material, arbeitet auch am Empfang, als Badmeisterin und im Service. Im Heilbad arbeitet sie nicht nur in der Massage, sondern auch in anderen Bereichen.

Zur Massage sagt sie, dass Zuhören und Reden wichtig seien. Sie gibt den Kundinnen und Kunden bei Bedarf kleine Tipps und passt die Behandlung an ihre Beschwerden an. Vor jeder Behandlung bereitet sie den Raum vor, wählt Musik, prüft Termine und sorgt für Ordnung und Sauberkeit.

Karin erklärt, dass sie durch Erfahrung und Tastgefühl erkennt, wo behandelt werden muss. Besonders häufig seien heute Nackenverspannungen, früher eher Rückenprobleme. Sie erwähnt auch, dass blinde Menschen oft sehr gute Masseure seien, weil sie sich stark auf das Tasten konzentrieren.

Sie spricht über ihre Ausbildung zur medizinischen Masseurin, die drei Jahre berufsbegleitend dauerte und Praktika in einer Physiotherapie und im Heilbad umfasste. Gelernt habe sie klassische Massage, Anatomie, Pathologie und Physiologie sowie verschiedene Methoden wie Fussreflex, Lymphdrainage, Bindegewebsmassage, Hydrotherapie, Elektrotherapie, Ayurveda und Lomi Lomi.

Zum Schluss sagt Karin, dass ihr vor allem gefällt, Menschen schnell helfen zu können. Wichtige Eigenschaften seien Menschenfreundlichkeit, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, auf sich selbst zu achten. Sie berichtet ausserdem von ihren Ausgleichsaktivitäten wie Gartenarbeit, Putzen, Musik, Lesen, Spazierengehen und ihren Instrumenten Klavier und Querflöte.

Credits

  • Recherche: Jana, Mira, Elena, Robin
  • Vorbereitung: Jana, Mira, Elena, Robin, Lucie, Gabriela, Michael, Michael, Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Cover: Eva mit Team Gelb und KI
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Elena
  • Musik: Michael und Team Gelb mit Suno

Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn du mir nicht gut schaust, dann legt man doch am Tschöbli.

00:00:03: Den bleib ich da oben und den heb ich halt da.

00:00:05: Und am Abend merkt ihr ... Aua!

00:00:14: Hallo

00:00:14: zusammen und

00:00:16: willkommen bei dem Podcast der vierte Klasse im Abenzeller-Heilbad.

00:00:20: Während dieses Lager im Cayen haben wir das Abenzellenheilbad in Unterrechtssteile besucht.

00:00:40: Mein

00:00:40: Name ist Jana

00:00:42: und mein Name ist Mira.

00:00:43: Wir sind von einer vierten Klasse in St.

00:00:45: Gallen.

00:00:45: Wir haben uns mit dem Abentzeller Heilbapp befasst und stellen euch einige Personen aus dem Heilbap-Form.

00:00:51: Vor allem möchten wir wissen, welche Jobs es im Heilback gibt und würden etwas über Menschen hinter den Jobs lösen.

00:00:57: Willkommen Karin!

00:00:58: Schön, dass du Zeit hast mit uns reden.

00:01:01: Habe ich miteinander?

00:01:02: Mir hat sehr gefreut, dass ihr Interesse hinter meinem Beruf und was ich hier so mache.

00:01:08: Erzähl doch mal etwas über dich!

00:01:10: Ich bin Karin Buchmann, bin zur E-Tobel aufgewachsen und war vor zehn Jahren bald wieder zurück auf die E-tobel.

00:01:19: Vorher habe ich lange in Bern gewohnt und habe dort auch jemand mit Triske die Ausbildung zur medizinischen Massöering gemacht und hat eine eigene Praxis gehabt.

00:01:31: Über zehn Jahre in Langenthal, weil mit diesem Beruf kann man sich sowohl anstellen wie jetzt hier im Bett, aber man kann sich auch ganz gut selbstständig machen.

00:01:40: Und da hat mir eben gefallen.

00:01:42: Jetzt bin ich hier angestellt seit zehn Jahren und wohne natürlich auch hier in der Nähe.

00:01:48: Warum warst du denn in Bern?

00:01:51: Ehrlich gesagt, ich habe es hier in der Mappenzeller-Ländlinie, wo ich in der Jugend war, ein bisschen eng und pünztlich gefunden.

00:01:59: Ich fand auch alles etwas langweilig.

00:02:01: Ich wollte einfach mal aussehen und andere Menschen kennenlernen.

00:02:04: Und so bin ich dann auf Bern gekommen.

00:02:07: Ein von den drösseren Orten ist sehr gemütlich im Bern.

00:02:11: Auch wenn wir schon einen Helden zusammen haben.

00:02:15: Ich habe ja ganz viele verschiedene Prüfe ausprobiert.

00:02:19: Das ist natürlich eine super Basis nachher für die Deprofonie zu haben.

00:02:22: Also meine Güte, als ich angefangen habe... ...ich habe mich behindert daheim geschafft.

00:02:27: Ich bin ein altes Heim geschafft!

00:02:29: Ich baute und habe Gartenbau geschafft.

00:02:32: Ich habe Büro geschafft!

00:02:34: Ich habe schon alle leer gemacht aber das war auf der Post.

00:02:38: Die ist noch ein Jahr gegangen und hat mir nicht so gefallen wie ich wieder weitergezogen.

00:02:42: Und irgendwann habe ich gedacht, jetzt mache ich noch etwas richtig Gutes, das mir Freude macht.

00:02:49: Wo ich längerfristig denke, da bleibe ich auch dabei.

00:02:53: und dann habe ich ganz per Zufall aufs Berufsberatungszentrum in Bern.

00:02:57: Ich denke, jetzt schaue ich halt hier wieder einmal durch.

00:02:59: Was gibt es denn da noch so, wo ich vielleicht noch gar nicht kenne?

00:03:02: Dann habe ich den Medizinisch-Masseur gesehen und der hat mich gerade sofort angesprochen.

00:03:08: Hattest du eine Familie?

00:03:09: Ich habe eine Familie, aber vielleicht nicht so wie man sich eine klassische Familie vorstellt.

00:03:14: Mit Mami, Papi und Kind und Hund.

00:03:17: Mal!

00:03:18: Ein Hund ist dabei sogar?

00:03:20: Zwei?!

00:03:21: Also ich lebe mit meinem Partner zusammen in einem wunderbaren Häuschen am Waldrand – mit zwei Hunden, ein Kratz und zwei Schildkröten.

00:03:29: Wer macht eigentlich einen Masseurin aus dem Massieren?

00:03:33: Ganz viel zu erlassen Und ganz viel reden auch, wenn die Leute viel fragen.

00:03:38: Was könnte ich denn hier noch machen?

00:03:40: Hast du mal eine Übung, wenn ich mit dem Rücken so ein Problem habe?

00:03:43: oder könnt ihr meine Ernährung umstellen?

00:03:47: Oder vielleicht habe ich immer Krach mit meinem Partner und in der Schlottmasse auf den Magen?

00:03:51: Und dann gebe ich ihnen einfach, wenn es fragt, so kleine Tipps, was dann wieder weiterkommt.

00:03:58: Dann mache ich natürlich sehr viele Elite-Auswählen im Abzellenheim.

00:04:03: Ich mache Pläne.

00:04:04: Wir haben zehn Massöre hier.

00:04:06: Zum Teil können wir die nur einmal in der Woche, aber auch über den Winter brauchen wir diese alle weil wir hinten manchmal vielleicht das Viertel sind.

00:04:15: Wir haben ja vorher die Räume gesehen oder sind dann alle ziemlich besitzt und da ist es noch recht aufwendig, gut zu planen.

00:04:22: In sieben Tagen haben wir immer jemanden, der massiert.

00:04:26: Dann mache ich die Öl in die Bestellungen und tue etwas was halt gebraucht.

00:04:32: Ich tue auch den Putz am Schluss mit den Tischputzen.

00:04:35: Ja, da ist es eine Art!

00:04:37: Du bist schon seit zehn Jahren hier?

00:04:39: Mhm.

00:04:40: Wird eigentlich nicht langsam langweilig in Moskik.

00:04:43: Doch mehr ist so langweillig geworden gibt es zu.

00:04:46: Ich sage immer was schönes.

00:04:48: ich habe den ganzen Tag im Trainer arbeiten schöne Musik lassen und der Leute etwas Gutes tun nachher wieder heim.

00:04:55: Das ist doch toll, oder?

00:04:56: Aber ich sage euch, jeder Beruf, den man immer das Gleiche macht verleidet einem früher oder später.

00:05:02: Also ich mache ja jetzt seit zwanzig Jahren... also habe ich schon zehn Jahre immer das gleich gemacht.

00:05:07: und dann bin ich dort zu der Chefin, es war noch eine andere Chefin und er sagte, du Uschi, hättest du mir nicht nur in einer anderen Abteilung auch noch die Schöpfe, weil erstens verleidete man wenn ich da jeden Tag machen muss und zweitens würde meine Finger irgendwie wehtun.

00:05:23: weil es stelle ich dir vor, in den ganzen Tag, Stunden lang, Brugnetten.

00:05:27: Irgendwann hinter der Schmerzen, oder?

00:05:29: Da geht einfach nicht.

00:05:31: Und jetzt sagt sie immer mal, da könntest du und jetzt arbeite ich auch noch am Empfang oben wie Tilly, die noch Interviews haben.

00:05:37: Ich arbeite mittlerweile noch als Badmeisterin wie Marlis.

00:05:41: Dann haben wir noch ein Restaurant hier unten und dort mache ich im Service helfen... Also was willst du noch mehr?

00:05:47: Am gleichen Ort!

00:05:48: Wir sehen einen Arbeitstag von dir im Heilbad aus.

00:05:52: Ich nehme jetzt natürlich den Arbeitstag von der Massage.

00:05:55: Also ich komme, ziehe mich um und gehe dort in diese Wellness-Räume, mache die schön bereit, das heisst, ich stelle die Heizdecke an, dass es schon warm ist wenn die Leute darauf flicken, die mit dem Öffeln die Tür vorwärmen.

00:06:11: Ich schaue alle Öl, die ich brauche, dann wähle ich Musik aus, weil meistens kann man noch etwas besser entspannen mit einer schönen ruhigen Musik im Hintergrund.

00:06:22: Dann habe ich natürlich auch schon den Computer angestellt und schauen, wer heute zu mir kommt.

00:06:26: Meistens habe ich ja schon Bauchungen drin.

00:06:29: Dann sehe ich auch hier die Familie.

00:06:31: Da muss man sich dann ganz gut aufpassen, dass sie gut auf der Tische verkommt oder was es auch immer ist.

00:06:38: Oder ich habe dann spontan noch Leute, weil ich noch Platz habe.

00:06:41: Und so werde ich mich vorbereiten.

00:06:43: Ich schaue natürlich auch, dass ich super bin.

00:06:45: Fingernägel hat zum Beispiel und nicht nur ein Spaghettifleck am Maul...

00:06:53: Wenn du den ganzen Tag massiert hast, dann wirst du den Finger weh.

00:06:57: So eigentlich nicht, weil ich sage, sie macht das seit zwanzig Jahren und ich kenne natürlich meinen Körper ganz so gut wie der Körper vom Patient also ich weiß wo meine Grenze ist und du frühzeitig Pausen einbauen.

00:07:11: Also da kann ich selber planen.

00:07:13: Dann marsiere ich vielleicht drei Leute, dreimal fünfzehn Minuten und dann mache ich eine Pause hier etwas trinken Da ich mich entspann, mache vielleicht andere Arbeiten zu, zur Abwechstung.

00:07:25: Und so habe ich eigentlich nie Schmerzen.

00:07:28: Ich bin doch schon in vier Jahren Sechzig und kenne viele Massöer, die schon viel vorhin wieder hören müssen, weil es da nicht akzeptiert wird, dass man hier einfach keinen ganzen Tag machen kann.

00:07:39: Gespürst

00:07:40: du wo du massieren musst?

00:07:42: Wie spürst Du das?

00:07:44: Ich spüre, was ich massiere, weil einerseits sagt man natürlich auch die Person, die sie erwähnt hat Und dann habe ich sofort einen Plan im Kopf, wie ich hier vorgehen könnte.

00:07:54: Also der heisst jemand kommt mit wahnsinnigen Kopfschmerzen.

00:07:58: Dann gehe ich eigentlich nicht zuerst an den Kopf.

00:08:00: Weil da ist ja schon was los, dann gehe ich zum Beispiel auf die Füße und kann über die Reflexzonen von den Füßen den Kopf auch bearbeiten.

00:08:09: Und dann spüre ich eine Hand vom Geweb, dass sich das eben unterschiedlich anfühlt.

00:08:13: Entweder ist es ganz geschwulen oder es ist so ein bisschen wissendig ... etwas Zähres drin, etwas Herzverspannes.

00:08:23: Und anhand von dieser Information, die ich über meine Finger dann bekomme, wähle ich noch eine Technik.

00:08:30: Also drücke ich dort mal voll rein oder tue ich mir einmal nur die Hand anheben.

00:08:35: Oder mache ich einen ... Wie man sieht mit der Lymphrinage ein pumpender Brief, dass das Gewebsich auch wieder ein bisschen entstauen kann.

00:08:43: Das ist eine Erfahrung nachher über Jahre.

00:08:46: Wo sind deine Patienten am meisten verspannt?

00:08:51: Ich würde sagen, in der heutigen Zeit wurde das eindeutigte Nacken.

00:08:55: Früher war es eher der Rücken oder vom Feldarbeit und vom Bauarbeiter, wo man so viele Lupfen hat.

00:09:04: Und heute haben wir ganz viele Brühe, die die Leute sitzen.

00:09:08: Da hat natürlich auch mit den neuen Medien zu tun.

00:09:11: Wir machen hier jetzt das gerade auch Computer-Tastatur.

00:09:14: Und dann ist man eigentlich ganz im Kopf in einer anderen Welt.

00:09:18: Man spürt viel Sport, dass man schon längst einmal aufsteht und etwas umläuft und sich bewegen kann... Und dann macht man da stundenlang, ja ich muss fertig werden.

00:09:30: In Terminabgabe ist in einer Stunde, jetzt müssen wir pressieren und das könnt ihr euch vorstellen.

00:09:35: Dann machen wir die Schulter so auf und auf oder erkennen es vielleicht auch.

00:09:39: Ist prüfig oder muss schnell fertig werden?

00:09:41: Und dann gehen diese Schulter immer mehr auf und wären ganz hart.

00:09:45: Und irgendwie sagt denn die Schultern... Wenn du mir nicht gut schaust, legt man doch am Tschöpel, den Bleib hier oben, den Hebehalte an und am Abend merkt er

00:09:55: Aua!

00:09:55: Jetzt,

00:09:56: jetzt kann ich mich nicht mehr entspannen.

00:09:58: Jetzt ist es passiert, den Gang vielleicht zum Masseur oder in die Fähre?

00:10:03: Zum Gespüren!

00:10:04: Bei der Masseure hat's offensichtlich ganz viel mit der Hand und mit den Tasten zu tun.

00:10:10: Das heisst da könnte ich eventuell auch einen Blinden machen.

00:10:15: Blinde sind tatsächlich sogar sehr, sehr gute Massöre.

00:10:20: Weil sie wie alles andere, die wir dann noch etwas umschauen oder schon abgelenkt sind, sind sie ganz fokussiert auf das Tasten und sind sehr, Sehr gute Massörer.

00:10:31: Das stimmt!

00:10:32: Was passiert eigentlich mit den Muskeln während einer Massage?

00:10:36: Also der Muskel ist vielleicht nicht mehr mal ein Beispiel von der Schulter.

00:10:40: Die sind jetzt hier oben und müssen heben... Und im Muskel haben wir Strukturen, die bei jeder Bewegung auf und zu gehen.

00:10:50: Das sind so viele Brille, sagt man denen.

00:10:53: Die greifen ineinander hinein und lösen sich wieder.

00:10:56: Der Muskel wird kurz und lang in der Bewegung.

00:11:02: Massage hilft, dass ein Muskel, das dann wie fest hockt, in dieser Innenbewegung wieder aufzutun.

00:11:09: Du nimmst Blut, es strömt wieder ... Nährstoffe können wieder innen, alte Stoffwechsel-Endprodukte sein.

00:11:17: Könnt ausgeschieden werden und der Mensch fühlt sich einfach wieder wohler.

00:11:21: Wie gehst du mit Beschwerden oder Unzufriedenheit von Kunden um?

00:11:26: Ich würde sagen, er kommt dann ab und schnief an!

00:11:30: Natürlich

00:11:31: z.B.,

00:11:31: wenn jetzt jemand kommt, so ein richtiger Sportler ... Mit ganz viel härter Muskeln, denn es ergibt schon von Anfang an.

00:11:39: Wenn du eine richtige... Feste Sportmassage brauchst du, dann gehst du zu jemand anderem.

00:11:46: Denn da kann ich dir nicht mehr anbieten.

00:11:49: Das ist mir zu streng.

00:11:50: Ich schaue schon vorher, passt der Mensch zu mir oder nicht?

00:11:54: Und so habe ich die ganze Zeit beschweren.

00:11:56: Da kommt man zu gehen und sagt, es hat keinen Sinn!

00:11:59: Du

00:12:00: bist doch gut.

00:12:01: Welche Ausbildung hast du ... genau gemacht zu Masseuren werden.

00:12:06: Du hast gesagt, du hast in Bern gemacht aber welche Masseure ausbildung hast du gemacht?

00:12:11: Es gibt ja wahrscheinlich mehrere.

00:12:14: Sehr richtig es gibt ganz viele verschiedene Massageausbildungen.

00:12:18: Du kannst mal einen Wochenenkurs nehmen oder du kannst vielleicht ein Jahr lang etwas machen einmal im Monat am Wochenende gehen und ich habe den medizinischen Masseur gemacht und der geht drei Jahre Brust begleitend.

00:12:33: Was heisst das?

00:12:34: Ich habe noch nebenbei geschafft und bin einfach am Abend und am Wochenende in die Schule, nach drei Jahren, wenn ich fertig war.

00:12:41: Und zu den drei Jahren haben auch Praktikum gehört.

00:12:44: Ihr wisst, was Praktikum sind oder wo man dann praktisch quasi schon schafft.

00:12:48: Da habe ich dann in einer Physiotherapie gemacht und ein anderer Praktiko hier im Heilbad.

00:12:54: So konnte ich ganz viel Erfahrung sammeln und irgendwann waren es diese Prüfungen und dann habe ich das abgeschlossen.

00:13:02: Was lernt man dann in dieser Ausbildung?

00:13:06: Man beginnt mit einer klassischen Massage und hat den Unterricht in diesen verschiedenen Griff, die ich euch etwas zeigte.

00:13:14: Parallel ist auch immer Theorie.

00:13:16: Das heisst die Anatomiebücher.

00:13:21: Wie sieht der Mensch aus?

00:13:23: Von innen, von aussen, von oben und unten?

00:13:26: Und dann haben wir zu der Anatomie Patologie,

00:13:29: d.h.,

00:13:30: die Lehre der Krankheiten und Physiologie, D.h.

00:13:34: die Lehren dieser Bewegung.

00:13:35: Also das ist in allen Saisons Unterricht wie ihr in der Schule kinnert.

00:13:40: Das ist Latein oder?

00:13:42: Genau!

00:13:43: Viele medizinische Begriffe kommen aus dem latinischen und Griechischen.

00:13:48: Dann hat man noch schnellen Mal, wenn man ein bisschen Sprachen hat, keine Schule kann man das eigentlich ganz gut ableiten.

00:13:56: Was macht ihr an der Arbeit am meisten

00:13:58: Spaß?

00:14:00: Am meisten Spass mache ich mir tatsächlich immer noch, dass man in ganz kurzer Zeit über ihn helfen kann.

00:14:07: Dass vielleicht auch jemand kommt, den ich noch nie in meinem Leben habe gesehen und er kommt einfach zu mir und ist offen mit seinen Themen und vertraut mich und da gibt es mir auch ganz viel zurück.

00:14:20: Also wenn nachher jemand fast ein wenig rumgelaufen ist Ich gehe meistens dann raus und der Mensch tut sich wieder anlegen.

00:14:29: Und ich komme da raus und sage ... Oh, Tag und Nacht!

00:14:34: Jetzt laufe ich wie auf Wolken.

00:14:36: Das ist natürlich schon schön.

00:14:37: Darum bin ich nicht Zahnärztin geworden.

00:14:39: Denn dort kommt ja niemand gerne und es tut weh meistens.

00:14:43: Mit dem könnte ich nicht umgehen.

00:14:46: Warum bist du Masseurin oder Ärztin oder Astronautin geworden?

00:14:51: Also es ist tatsächlich eine interessante Frage, weil alles hat den Arzt auch damit zu tun.

00:14:56: Ich würde jetzt nicht plöfen und sagen ich bin ein halber Arzt mittlerweile aber in India gesehen, der Arzt lernt eigentlich ähnliche Sachen einfach noch viel mehr natürlich ins Detail und kann natürlich dann auch Operationen machen und Tabletten verschreiben.

00:15:10: da kann ich natürlich nichts.

00:15:12: und der Astronaut ist halt auch ein Entdecker von Welten wo man so vielleicht ... nicht gesehen, also auch ich hier wahnsinnig gerne entdecken und noch herausfinden.

00:15:23: Was gibt es denn noch?

00:15:24: Oder welche Krüte gibt es noch?

00:15:27: oder was hat noch mit was zu tun?

00:15:29: Weil das ist alles so dass zum Beispiel Astrologie jetzt nicht Astronaut aber auch Planeten haben ja einen Einfluss auf uns.

00:15:37: Also dann merken wir ja alle wenn Vollmond ist sind immer ein bisschen anders.

00:15:41: Also hallo wer würde das verneinen?

00:15:44: Das heisst, Astronaut ist wie ein bisschen verwandt mit dem Masseur.

00:15:48: Genau und also ich könnte nie in den Raumschiff steigen.

00:15:52: Ich hätte gerade schon Platz angst wenn ich daran denke hier so einen Helm anlegen und dann nünftig rechts essen zu können und dann oh vielleicht bin ich mir zurück.

00:16:02: Darum bin ich nicht Astronautin geworden.

00:16:03: Was für

00:16:04: Massagen macht du denn?

00:16:06: Ich erzähle gerade mal Luftier von medizinischem Masseuren.

00:16:09: das ist Fussreflex Das ist die Lymphbrennage, das ist die klassische Massage mit Kneten und Drucken.

00:16:19: Es gibt noch Bindegwebsmassagen als Fachrichtung in der medizinischen Massage.

00:16:24: Dort wird man mit den Fingern zugreit ins Gewäbesetzen ohne Öl.

00:16:29: Das ist einfach auch eine Spezialität.

00:16:31: Wir haben auch Hydrotherapie und Elektrotherapie übrigens in der Ausbildung.

00:16:35: Elektrotherapie hätte mir nicht so gefallen.

00:16:38: Das sind jetzt nicht Elektroschocks, die man den Leuten verpasst.

00:16:42: Man muss sich auskennen mit Strom und das war nicht so misstig.

00:16:46: Dann haben wir hier im Heilbad noch aus der indischen Medizin die Ayurvedischmassage und wir haben aus der Hawaii Tradition LUMMI-LUMMI.

00:16:56: Möchtest du eine Massage für Kinder?

00:16:59: Auch Kinder können in die Massage kommen.

00:17:01: In jüngsten sagen es mal Patienten.

00:17:03: Sie waren in einer Primarschule, also in eurem Alter ... Er hatte viel Wachstumsschmerzen, da gibt es jemanden.

00:17:12: Vor allem auch dabei und konnte nicht so gut schlafen.

00:17:16: Aber als Kind habe ich ganz selten.

00:17:18: Welche Eigenschaften sind wichtig für den Job?

00:17:22: Man muss wirklich Menschen sehr gerne haben.

00:17:26: Ganz verschiedene Menschen, die mich privat mit ihnen nützt.

00:17:31: Was soll ich sagen ... Genau, ganz verschiedene Menschen muss sich einfach interessieren wie der Mensch funktioniert und wenn er tickt.

00:17:39: Was hast du noch gefragt?

00:17:40: Eigenschaften?

00:17:41: Genau musst du dich auch ein bisschen einfühlen.

00:17:43: Man muss nicht denken... Ah!

00:17:45: Der Rückenwetter ist doch nix.

00:17:48: Da könnt ihr einfühle, damit es den Menschen Schmerzen hat und etwas zuzulassen können.

00:17:52: Super sein und ich glaube eine wichtige Eigenschaft ist auch, dass man es gut kann zu sich selber schauen Also dass man nicht einfach denkt, die helfen zahlen Menschen und am Schluss bin ich kaputt.

00:18:02: Dann nützt er niemandem etwas.

00:18:04: Und ich mache auch nicht mehr den ganzen Tag massieren.

00:18:07: Im Schnitt massiere ich von zwölf bis fünf.

00:18:10: Das sind ja nur fünf Stunden.

00:18:11: Das ist genug.

00:18:12: Ich komme schon auf meine Stunden mit den anderen Jobs.

00:18:16: Wie viel kostet denn ein Stundmassage?

00:18:19: Bei uns kostet es im Schnitt rund ums Zwanzig Franken.

00:18:22: Kommt euch drauf an!

00:18:23: Ja, holst du dich vom Massagen?

00:18:27: Gute Frage, sehr gute Frage.

00:18:29: Da ist es so, dass ich wirklich Haus und Garten habe ... Das klingt jetzt etwas blöd, aber ich putze auch unheimlich gerne!

00:18:38: Dann hab' ich wieder andere Bewegungen.

00:18:40: Sieht aus wie ein schönes Haus.

00:18:41: Und eben gerade beim Gärtnern bin ich einfach ganz in einer anderen Welt.

00:18:45: Dann mache ich noch Musik und bin einfach kreativ, fast liegend etwas oder lese etwas... Ich gehe spazieren, mit meinem Partner und der Hunde ganz viel.

00:18:56: Das ist das, was ich mir erholen

00:18:58: will.

00:18:58: Welches Instrument spielst du denn?

00:19:01: Ich spiele Klavier und Querflöten.

00:19:04: Ich spiele auch Querflüte.

00:19:05: Und ich spieh Klavier!

00:19:07: Ohne

00:19:07: Lösch!

00:19:12: Was möchtest du noch erzählen?

00:19:14: Hast du eine spannende Geschichte, die passiert ist oder etwas peinliches?

00:19:19: Ja, da komme ich gerade in den Sinn, als ich dieses Praktikum gemacht habe.

00:19:23: Es war im Winter ganz viel Massage.

00:19:25: Jeder Raum ist besetzt und dann kommt ein älterer Mann, sicher schon Achtzeig.

00:19:29: Ein grosser Schlanker-Mann.

00:19:31: Und ich musste mit dem in meinem Zimmer, wo ich die Massagen noch nicht gekannt habe.

00:19:38: Dann habe ich gesagt, grüezi!

00:19:40: Ich nehme Sie doch mal Platz.

00:19:41: Könntest du mir erzählen, was geht's?

00:19:44: Er hockte an und im nächsten Moment leidete er schon am Boden.

00:19:48: Die Massage hatte so bewegliche Teile unten, die nicht fisch gemacht waren.

00:19:53: Und ich habe das natürlich nicht überprüft.

00:19:55: Es war wirklich wahnsinnig peinlich.

00:19:58: Gott sei Dank hat nichts passiert, nichts gebrochen.

00:20:00: Dann

00:20:01: wäre man

00:20:02: auch peinlicher gewesen?

00:20:05: Ja.

00:20:05: Er ist dann halt bleiben und hat sich massieren lassen.

00:20:09: Das heisst, er treibt ihn nicht

00:20:11: nach.

00:20:13: Leider ist die Zeit schon vorbei.

00:20:15: Ich danke dir Karin, dass du dich für den Interview zur

00:20:18: Verfügung

00:20:18: gestellt hast.

00:20:19: Wir haben einiges über deinen Job als Messeurin und dich gelernt.

00:20:23: Danke euch viel, vielmals!

00:20:24: Es hat mir mega Spaß gemacht mit euch.

00:20:27: Vielen Dank!

00:20:29: Apazela.

00:20:29: Heilbad, wo es alle willkommen heisst und zum Baden-Eklatten hat.

00:20:33: Dann bedanke ich mich noch bei meinen Trübenkollegen und Kollegen.

00:20:37: Das ist Rupin und bei der Fotografin Elina.

00:20:41: Wenn Ihnen den Podcast gefallen hat, gibt es noch weitere Folgen von uns zu diesem Thema?

00:20:47: Wir würden uns freuen

00:20:49: wenn

00:20:49: du noch weitere Folge

00:20:51: von

00:20:51: uns wirst

00:20:52: hören.

00:20:53: Tschüss!

00:20:55: Ciao miteinander, und

00:21:00: wir sehen

00:21:02: uns gleich im Bedley.

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