1409: Heli Hensensperger

Shownotes

In diesem Podcast sprechen die Schülerinnen Elena und Florence von der 4. Klasse aus St. Gallen Rotmonten über das Appenzeller Heilbad, das sie im Unterricht besucht haben. Sie stellen den Betrieb vor und wollen vor allem wissen, welche Aufgaben es dort gibt und wer hinter den verschiedenen Jobs steht.

Die Elena und Florence sprechen mit Heli, die seit vielen Jahren im Heilbad arbeitet und dort als Fitnesstrainerin und an der Rezeption tätig ist. Sie erzählt, dass sie im Fitnessbereich die Gäste betreut, auf Ordnung und Sauberkeit achtet und darauf schaut, dass es den Trainierenden gut geht. Sie erklärt auch, wie sie Menschen im Training motiviert und ihnen hilft, realistische Ziele zu verfolgen.

Ein Thema ist auch der Unterschied zwischen dem Heilbad und einem gewöhnlichen Fitnesscenter. Heli beschreibt die Kombination von Fitness, Bad und Sauna als Besonderheit. Wir erfahren zudem, dass bei ihr an der Rezeption viele Aufgaben zusammenkommen, etwa Gäste empfangen, Eintritte verkaufen, Massagen buchen, Fragen beantworten und im Bistro mithelfen.

Ausserdem sprechen sie über Training, Ernährung und Fehler bei Übungen. Heli erklärt, dass Ernährung vom Trainingsziel abhängt und dass bei freien Übungen Fehler passieren können, etwa bei der Plank. Sie betont, dass sie und ihre Kollegin darauf achten, die Gäste bei falscher Ausführung zu korrigieren.

Zum Schluss erzählt Heli von ihrer Arbeit mit Stammkunden, von ihrem Umgang mit schwierigen Gästen und von einer Geschichte, bei der eine Frau nach Schliessung zunächst vermisst wurde und später in der Grotte gefunden wurde. Am Ende danken wir Heli und verabschieden uns von den Zuhörenden.

Credits

  • Recherche: Elena, Florence, Elena B, Elena L
  • Vorbereitung: Elena, Florence, Elena B, Elena L, Lucie, Gabriela, Michael, Michael, Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Cover: Eva mit Team Orange und KI
  • Publikation: Schwoegi
  • Foto: Elena L
  • Musik: Michael und Team Orange mit Suno

Transkript anzeigen

Heli: Da habe ich dann gedacht, nein, mein Gott, was ist jetzt passiert?

Heli: Wo kann jetzt die Frau sein?

Flora: Hoi zusammen und willkommen zum Podcast von der 4. Klasse im Appenzeller Heilbad.

Flora: Während diesem Lager in Caille haben wir das Appenzeller Heilbad im Unterrechstein

Flora: zusammen besucht. Mein Name ist Flora.

Elena: Und mein Name ist Elena.

Flora: Wir sind von der 4. Klasse aus St. Gallen. Wir haben uns mit dem Appenzeller

Flora: Heilbad befasst und stellen einige Personen aus dem Heilbad vor.

Flora: Vor allem möchten wir wissen, welche Jobs es im Heilbad gibt und wollen etwas

Flora: über die Menschen hinter diesen Jobs wissen.

Flora: Willkommen Heli, schön, dass du Zeit hast, um mit uns zu reden.

Heli: Danke vielmals.

Flora: Willst du mal etwas von dir erzählen?

Heli: Mein Name ist Heli und ich bin 54 Jahre alt. Ich arbeite jetzt schon 16,

Heli: 17 Jahre in Heilbad. Und privat habe ich zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.

Heli: Die sind schon ausgezogen.

Heli: Die wohnen nicht mehr zu Hause. Und mir gefällt es immer noch hier im Heilbad.

Heli: Auch wenn ich so lange schon hier bin, gehöre ich zu meinen Taschenfängen eigentlich.

Heli: Ich freue mich auf diese Gespräche, was für eine Frage ihr habt.

Flora: Ich habe gehört, du bist Fitnesstrainerin und Rezeptionistin, oder?

Heli: Ja, das ist richtig.

Flora: Was sind denn deine Aufgaben im Bereich Fitness?

Heli: Also ich mache eigentlich Fitnessbetreuung, das heisst, dass ich die Fitness hin und,

Heli: Heute schaue ich, dass es allen gut geht. Also, dass die, die am Trainieren

Heli: sind, Licht brennt oder Lüftung ist eingeschaltet, Fenster sind offen oder zu, je nachdem.

Heli: Dann frage ich manchmal noch ein bisschen nach, wie geht es euch,

Heli: wenn die Leute am Trainieren sind, um herauszufinden, ob sie Probleme selbst

Heli: beim Training haben und dann kann ich ihnen wieder dort weiterhelfen.

Heli: Gehört auch dazu, dass es Ordnung im Fitness hat. Also wenn alle Kunden nicht

Heli: schön alles versorgt haben, also Bälle oder Gewicht oder was auch immer,

Heli: dann schaue ich, dass die wieder am richtigen Platz sind, auch für die anderen.

Heli: Und da gehört auch das Reinigung, Putzen dazu. Also auch Geräte muss man mal

Heli: abstauben und dann hat es Fingerabdrücke, wo man muss wegputzen und so weiter.

Elena: Warum hast du denn wohl eine Fitnesstrainerin werden? Wie bist du darauf gekommen?

Heli: Eben, weil ich schon so lange an meinem Empfang arbeite. Und dann habe ich das

Heli: Gefühl gehabt, ich würde gleich vielleicht mal etwas anderes machen.

Heli: Und gleich hat es mir so gut gefallen im Heilbad, dass ich unbedingt nicht den

Heli: Job wechseln wollte, also weg vom Heilbad.

Heli: Und weil ich selber gehe trainieren im Fitness, ist mir dann mal der Gedanke

Heli: gekommen, ja, das wäre doch mal eigentlich schlecht. Das könnte ich gut kombinieren,

Heli: kann ich gleich weiterhin am Empfang arbeiten, aber hat eine neue Aufgabe im Fitnessbereich.

Flora: Tust du auch, wenn jemand eine Verletzung hat, hilfst du dem auch,

Flora: um sich wieder aufzubauen?

Heli: Also in erster Linie ist da ein Job von Physiotherapie. Bei uns in der Fitnessräumlichkeit

Heli: ist ja auch Orthopädie St. Gallen, die arbeitet dort.

Heli: Und meistens, wenn man eine Verletzung hat, zum Beispiel ein Knü,

Heli: geht man zuerst in die Physiotherapie.

Heli: Und dann oft, was ich schön finde, sind die Leute nach der Physio motiviert zum weitermachen.

Heli: Also ich muss ein bisschen wissen über die Verletzungen, aber ich selber bin

Heli: ja keine Physiotherapeutin. Also mache ich jetzt in dem Sinne nicht den Aufbau,

Heli: oder die Genesung in dem Sinne.

Heli: Aber helfe ihnen weiter einfach, dass sie dranbleiben.

Flora: Wenn jetzt jemand es vielleicht noch ein bisschen weiter braucht,

Flora: aber kein Interesse mehr daran hat, irgendwie es verkleidet, wie hilfst du dem?

Heli: Also meinst du, wenn Motivation nicht mehr da ist? Also oft ist es ja so,

Heli: dass wir denken ziemlich so schwarz-weiss eigentlich.

Heli: Wir haben immer das Gefühl, dass wenn man jetzt nicht zwei Stunden lang voll

Heli: trainiert, dann bringt dir da nichts, also komme ich gar nicht.

Heli: Und dann fange ich schon mal von dort an und sage, guck, es hilft auch schon,

Heli: wenn du mal eine Stunde kommst.

Heli: Du musst auch nicht immer Vollgas geben, weil wir fühlen uns auch nicht immer

Heli: gleich jeden Tag. Jedenfalls haben wir gut geschlafen in der Nacht oder wir

Heli: haben auch gegessen, das hat auch einen Einfluss.

Heli: Ist man eher träger und hat man keine Lust zu ins Training kommen und so weiter.

Heli: Und dann sage ich, kommt doch einfach und macht etwas weniger.

Heli: Ihr müsst ja nicht volles Programm machen, man kann auch ein bisschen leichtere

Heli: Gewichte nehmen oder weniger Wiederholungen, aber einfach dranbleiben, das ist wichtig.

Heli: Ja, so versuche ich es auch ein bisschen anzubringen.

Flora: Gibt es denn einen Unterschied von einem ganz gewöhnlichen Fitnesscenter zum abezählen Heilbad?

Heli: Also ich finde, das ist der grösste Unterschied, dass bei uns das mit Bad und

Heli: Sauna kombinieren kann.

Heli: Ich weiss, es gibt Fitnesszentren, die eventuell auch eine Sauna haben,

Heli: aber so in dem Rahmen, wie wir es hier haben, wüsste jetzt in der Nähe keiner.

Heli: Und das finde ich eine ganz schöne Kombination. Man kann sich auch so motivieren,

Heli: dass man sagt, komm, ich gehe jetzt heute trainieren und dafür kann ich dann

Heli: nachher noch ein bisschen beden oder saunieren gehen. Also kann man sich selber

Heli: ein bisschen so belohnen dann.

Elena: Gibt es so etwas Spezielles, das man für das Fitness essen muss?

Heli: Es kommt immer ein bisschen darauf an, was deine Ziele im Fitness sind.

Heli: Die anderen kommen gerne wegen Ausdauer und die anderen möchten Kraftaufbau, Muskelaufbau.

Heli: Wenn du in den Fitness kommst und sagst, heute will ich nur Ausdauer machen,

Heli: dann ist es wichtig, dass man etwas Kohlenhydrat-Haltiges essen,

Heli: dass man Energie hat für die Ausdauer-Training.

Heli: Und wenn dann wieder dir wichtig ist oder willst du ein Training machen,

Heli: wo du eben Muskelaufbau machst, dann wäre wichtig, dass man Proteinhaltung essen,

Heli: weil das ist die Nahrung wieder für die Muskeln.

Flora: Gibt es manchmal auch Fitness im Wasser?

Heli: Wir bieten es vom Fitness selber nicht an, aber Physio.

Heli: Es gibt Wassertherapie, aber das ist eben mit der ärztlichen Verordnung,

Heli: wo du in der Physiotherapie gehst und dann kann es sein, dass der Arzt gesagt

Heli: hat, dass die dort jetzt gut Wassertraining oder Fitness.

Heli: Und dann zeigt der Physiotherapeut ihm die Übungen im Wasser.

Elena: Gibt es eine Übung, die deiner Meinung am meisten falsch ausgeübt wird?

Heli: Also eigentlich bei uns ist leer, weil wir haben acht Geräte,

Heli: die grössten Muskelgruppen, die du trainieren kannst.

Heli: Und an diesen Geräten bist du ziemlich gut geführt. Also du kannst dort eine

Heli: wenig grosse Fehler machen.

Heli: Aber nebenbei haben wir ja immer die Möglichkeit, du kannst auf den Mettel gehen

Heli: und selber Übungen noch machen oder mit dem freien Gewicht trainieren.

Heli: Und dort ist die Gefahr schon, dass man etwas falsch macht. Also ich weiss nicht,

Heli: da kann jeder sich auch, wenn man den Brett macht, also Planket.

Heli: Da ist man ja mit dem Unterarm am Boden und auf der Zechenspitze und dann sollte

Heli: man eine ganz gerade Linie haben.

Heli: Und da ist es oft so, dass man durchhängen, dass man nicht schön gerade behaltet

Heli: mit den Bauchmuskeln, dass man schön bleibt und da geht dann in den Rücken hinein.

Heli: Und das ist oft das Problem, dass man das machen, obwohl es eine gute Übung

Heli: ist, aber dann hat man Rückenweh, weil man eben nicht schön die Bauchmuskeln angespannt hat.

Heli: Also ich finde, es ist eine Übung, wo man wirklich auch falsch etwas machen kann.

Flora: Gibt es eine Übung, die, wenn man sie falsch macht, auch gefährlich sein kann?

Heli: Ja, also es ist schon so, dass wenn man eben diese freien Übungen macht,

Heli: also nicht am Gerät, dort ist es schon eben so Sachen, wo man dann eigentlich,

Heli: man hat dann eine Rückenwehe oder gewisse Sachen, wenn man ausführlich nicht

Heli: sauber ist gerade, dann kann es auch ein bisschen Gelenk hineingehen.

Heli: Aber dafür sind wir ja eigentlich dann auch dort, Fitnessbetreuung.

Heli: Ich habe ja noch eine Kollegin Christina, die auch noch dort arbeitet.

Heli: Und das ist eigentlich unsere Aufgabe, zu schauen, wenn die Leute am Trainieren

Heli: sind. Und wir merken dort etwas, das sieht jetzt nicht gut aus,

Heli: dass wir gehen und dann sagen, hey, wir können es miteinander nochmal anschauen,

Heli: dass wir es korrekt ausführen.

Elena: Was ist dein bisher grösster Erfolg als Fitnesstrainerin gewesen?

Heli: Ich habe jetzt nicht so einen einzelnen Erfolg in dem Sinn nicht,

Heli: aber ich finde es jedes Mal schön, wenn jemand sagt, wenn man ein Gespräch mit

Heli: der Kundin oder Kunden hatte

Heli: und dann nach ein paar Mal gesehen und gesagt hat, Also da hat mir jetzt mega

Heli: geholfen, jetzt bin ich wieder mehr motivierter, um zu kommen.

Heli: Oder die Rückenübung, die du mir gezeigt hast, hat mir geholfen.

Heli: Jetzt habe ich viel weniger Rückenweh oder Nackenweh oder was auch immer.

Heli: Und das sind so die kleinen Erfolge, die ich finde, auch lesen in den Berufen.

Heli: Das muss nicht unbedingt ein riesengroßer einzelner Erfolg sein,

Heli: sondern mehrere so kleine, finde ich, lesen.

Elena: Trainierst du dich selber anders als Kunde?

Heli: Ja, sicher. Weil jeder Kunde hat andere Ziele.

Heli: Der andere will, dass jeder sieht, dass er im Fitness oder sie geht.

Heli: Es ist wichtig, dass die Muskeln sichtbar sind.

Heli: Und dann gibt es viele Leute, die gerne trainieren können, dass man gesund und

Heli: fit bleibt, man kann im Alltag arbeiten oder Hobbys machen usw.

Heli: Und ich höre eher zu denen, die einfach, dass ich fit bleibe und dass ich meine

Heli: Hobbys machen kann, gerne noch joggen, gerne auch noch tanzen usw.

Heli: Dass ich dann gut diese Sachen mache.

Elena: Gibt es für die Kunden auch so eine Art Hausaufgabe?

Heli: Also man kann es miteinander. Also wenn jemand sehr motiviert ist,

Heli: dann kann ich zum Beispiel eben auf der Matteninsel zeigen, Übungen,

Heli: wo man dann auch auch daheim machen kann.

Heli: Also da liegt ja jeder dann selber, ob er das machen will oder nicht.

Heli: Aber es ist ja klar, desto mehr man macht, geht es meist auch schneller an den Fürschen.

Flora: Gibt es eine Aufgabe, die Männer nicht machen können oder schwieriger ist für

Flora: Männer und dafür Ringer für Frauen oder umgekehrt.

Heli: Unbedingt gibt es jetzt nicht ganz grosse Unterschiede, aber grundsätzlich Männer

Heli: haben einfach mehr Kraft als Frauen.

Heli: Also sicher Sachen, wo man viel Kraft hinein tun muss, können Männer besser.

Heli: Männer haben auch mehr zur Verfügung schnell Kraft beim Trainieren.

Heli: Und Frauen sind da ein bisschen mehr so, dass sie mehr aus tun.

Heli: Also bei den Übungen, sie mögen länger machen mit vielleicht geringerem Gewicht,

Heli: aber Männer dafür nehmen auch gerne ein bisschen höhere Gewicht.

Heli: Aber sie mögen dann unbedingt nicht so lange machen.

Flora: Haben deine Kunden manchmal Käsefüsse?

Heli: Also da habe ich jetzt nicht direkt so geschmückt, dass jemand Käsefüsse hat.

Heli: Aber es ist klar, wenn man fest am Trainieren ist oder am Ausdruck machen ist,

Heli: dass man schon zum Schwitzen kommt. Und je nachdem, der andere hat ein bisschen

Heli: strengeren Körpergeruch als der andere.

Heli: Aber wir haben in unserem Fitnessraum eigentlich ganz eine gute Lüftung und

Heli: man kann auch mal Fenster drauf machen, wenn man gerade nebenan bei jemandem

Heli: ist, die etwas strenger riecht, sonst kann man etwas lüften.

Flora: Du hast ja gesagt, du arbeitest länger an der Rezeption.

Heli: Ja, das ist richtig.

Flora: Was machst du an der Rezeption?

Heli: In der ersten Linie empfange ich Kunden, darum heisst es eigentlich auch Empfang.

Heli: Sie kommen zuerst zu mir und dann verkaufen ich dir Eintritte.

Heli: Aber bei uns im Appenzeller Heilbad ist der Job am Empfang sehr vielseitig.

Heli: Wir haben nicht nur das, sondern wir buchen Massagen ein, also das Telefon abnehmen,

Heli: E-Mails beantworten. Da kommen verschiedene Fragen. hat es viele Leute,

Heli: wie lange wir heute offen haben, hat es noch freie Termine in der Massage und so weiter.

Heli: Und man muss reservieren, wenn man in die Sauna geht, wo man muss eben nicht,

Heli: aber viele Leute wissen es nicht und fragen noch.

Heli: Und dann haben wir ja noch ein Bistro und dann ist es ein bisschen so an der

Heli: Randseite, also wenn unser Koch nicht gleich rum ist, dann machen wir selber

Heli: auch mal Sandwich oder Salat und servieren ihnen im Bistro und geben Getränke

Heli: raus und Kaffee und so weiter.

Elena: Wie lange am Tag arbeitest du an der Rezeption?

Heli: Das ist ein bisschen verschiedener, weil wir haben Sommeröffnungszeiten und

Heli: Winteröffnungszeiten und im Winter haben wir ein länger offenes Heilbad und

Heli: dann ist automatisch der Schicht auch länger.

Heli: Also wir haben immer den Morgenschicht und den Oberschicht und im Winter ist

Heli: es dann sieben Stunden, wo ich am Empfang arbeite und in der Sommerzeit ist

Heli: es dann ein bisschen kürzer, also fünfeinhalb bis sechs Stunden ist es dann ja.

Flora: Gibt es da manchmal, dass du am Empfang saufst und gleichzeitig dann später

Flora: auch noch im Fitnesscenter?

Heli: Also normalerweise ist es so, dass es geregelt ist, dass wenn ich am Empfang

Heli: bin, habe ich nur den Empfangdienst und wenn ich im Fitness bin, den Fitnessdienst.

Heli: Aber ich mache auch Einführungen, das heisst, wenn ich ein Neukunde ist,

Heli: dann kennt ihr ja unser Fitness nicht und diese Geräte stellen wir für jeden Kunden ein.

Heli: Und die werden auf einem Chip-Amband dann gespeichert, die Infos,

Heli: also wie viel Gewicht braucht er, wie der Sitz soll sein und so weiter.

Heli: Und dann kann sie, dass der Kunde einfach nicht immer denken könnte,

Heli: wenn ich oder Christina in Fitness bin, dann habe ich auch schon so gemacht,

Heli: dass ich noch mal im Empfangdienst hatte und dann habe ich gesagt,

Heli: dann mache ich noch die Einführung und dann bin ich noch mal eineinhalb Stunden in Fitness geblieben.

Heli: Und das ist ja bei Les auch, weil ich kann es wirklich auch beides dann machen

Heli: und ein bisschen flexibel bleiben, dann findet man auch eine Lösung für den Kunden dann oft noch so.

Elena: Gibt es einen Unterschied zwischen einem Stammkunden, der sehr oft kommt,

Elena: und einem sonstigen Kunden, der vielleicht einfach mal kommt?

Heli: Ich finde schon. Also erstens, die Stammkunden, die lernt man mit der Zeit ja

Heli: auch kennenlernen. Also du weisst genau, wer der ist. Und sie sprechen dann

Heli: gerne auch mit uns, erzählen auch von sich aus dann etwas. Also lernt man es

Heli: wirklich auch kennenlernen.

Heli: Sie fühlen sich auch da manchmal mal wieder heim, was manchmal ein Vorteil ist,

Heli: aber manchmal eine Nota.

Heli: Weil dann haben sie das Gefühl, sie müssen auch in uns immer sagen,

Heli: kommen, ja, jetzt ist in der Dusche das und das nicht gut gewesen oder die Wassertemperatur

Heli: hat nicht gestimmt oder solche Sachen. Aber sie spüren sie natürlich auch,

Heli: wenn sie mehrmals in der Woche kommen.

Heli: Und dann so die Tagesgäste, die nicht so oft kommen oder so nur gelegentlich,

Heli: die kommen einfach und gehen wieder und sie sind happy und zufrieden meistens.

Flora: Wie geht es schon mit einem Kunden um, dem man nichts recht machen kann?

Heli: Ja, manchmal hat man schon innerlich das Gefühl, was soll ich jetzt machen?

Heli: Und sagen. Und es gibt auch Kunden, die die nerven oder machen die auch verrückt und so.

Heli: Aber da muss man halt einfach professionell bleiben und einfach denken,

Heli: dass das meine Sache ist, wenn der Kunde nicht gut gelaunt ist.

Heli: Also ich versuche immer gut zuzuhören, was er hat zum sagen und auch bestätigen ihn in dem.

Heli: Also wenn er jetzt kommt und sagt, ah, das ist jetzt wirklich ein Seich gewesen,

Heli: die eine Sauna ist ja gar nicht genug heiss gewesen, zum Beispiel, oder?

Heli: Dann sage ich meistens, ja, denke, dass sie es gemoldet haben,

Heli: dann kann ich es auch weiter sagen, weil wenn dann jemand weiss,

Heli: dass die Zauna eben nicht funktioniert hat, kann man sie auch nicht dann wieder,

Heli: richtig also die Flicken korrigieren oder was auch immer das Problem ist.

Heli: Und dann auch mit so Sachen wie zum sagen, dann kann ich verstehen,

Heli: dass sie geärgert sind, wenn sie da würde, auch sind und so.

Heli: Und meistens kommen sie dann oben ab den gleichen. Und wir können immer noch

Heli: sagen, ja, schauen Sie, jetzt ist die Zauna nicht genug heiss gewesen,

Heli: aber möchten Sie einen heissen Tee dafür?

Heli: Und dann geben ich einen gratis Tee noch. Und meistens bringe ich es dann an,

Heli: dass es gleich rausläuft, noch einigermassen entspannt.

Elena: Gibt es so etwas Wichtiges, was man machen muss, dass man eine gute Rezeptionistin

Elena: oder eine gute Rezeptionist ist?

Heli: Ich denke, du musst Leute gerne haben. Du musst mit den Leuten zusammenarbeiten.

Heli: Also wenn jetzt vom Typ her eher ein Einzelgänger bist und magst nicht da,

Heli: dass immer jemand nachfragt und will mit dir sprechen, dann würde ich einen anderen Job verwählen.

Heli: Wichtig ist einfach, dass man die Kunden wahrnimmt.

Heli: Also wenn jemand reinläuft, dass man ihn kurz begrüsst, auch wenn es gerade

Heli: Telefonscheletter ist. ich werde eine Kasse mit jemand anderem spielen.

Heli: Aber einfach schnell rüber schauen und man kann ja auf den Kopf knicken,

Heli: dass er merkt, sie hat mich gemerkt. Weil das ist ja ein bisschen so ein Grundbedürfnis,

Heli: das jeder hat, dass man gemerkt wird.

Flora: Hast du noch irgendeine Geschichte, die wir jetzt noch nicht gefragt haben?

Heli: Mir kommt mal so ein Fall in den Sinn. Es war mal ein Pärchen hier, zu baden.

Heli: Und dann waren sie eigentlich ziemlich bis zum Schluss hier.

Heli: Und dann kam der Herr als Erster raus und fragte mich noch, ob sie,

Heli: ich weiss nicht mehr, war es jetzt eine Frau oder eine Partnerin,

Heli: aber einfach, ob ich sie gesehen habe. Da sagte ich, nein, du bist mir leid,

Heli: ich habe sie jetzt nicht gesehen.

Heli: Und dann war eine Weile vorne und dann hat er umgekehrt. Und dann ist er wieder

Heli: rausgegangen und wieder reinkam.

Heli: Dann ist er beim Auto gesehen und wieder zurückgegangen. Und er hat gesagt,

Heli: finde ich die Frau nicht. Dann hat er gesagt, ja, also, nach meiner Meinung

Heli: ist sie jetzt nicht rausgekommen. Dann ist es aber dann schon zehn Uhr gewesen.

Heli: Und dann habe ich mir auch Sorgen gemacht. Ich dachte, wo ist jetzt denn die Dame her?

Heli: Und dann habe ich gesagt, ich gehe nachschauen. Und dann bin ich zuerst in die

Heli: Garderobe runtergegangen. Niemand war.

Heli: Dann habe ich gedacht, ich gehe jetzt gleich nochmal in den Bad rein schauen. Auch nicht.

Heli: Wir haben noch einen Ruheraum. Ich dachte nicht, dass sie dort eingeschlafen ist.

Heli: Bin ich noch schauen, auch nicht gewesen. Dann habe ich dann gedacht,

Heli: nein, mein Gott, was ist jetzt passiert, wo kann jetzt die Frau sein?

Heli: Ich hatte das Gefühl, ich war jetzt ein bisschen schon umeinander gewesen und

Heli: dann habe ich aber noch die Kollegin in die Zaun abgerufen und gesagt,

Heli: du, ist da noch irgendjemand? Und dann hat sie gesagt, ja, sie gehen noch schauen

Heli: und gib mir Bescheid. Und dann ist sie eben schauen gegangen.

Heli: Dann hat der Reto angehört, nein, ist nicht da, oder? Und dann habe ich gedacht,

Heli: mein Gott, wo ist jetzt die Frau, oder?

Heli: Und dann bin ich wieder zu den Mann angegangen und habe gesagt,

Heli: es tut mir mega leid, ich habe wirklich jetzt überall geschaut.

Heli: Und sie sind mit einem Auto dann da gewesen, «Ja, eben.» Und er sagte,

Heli: «Können Sie sie erreichen mit dem Telefon oder so?

Heli: Ja, nein, das auch nicht.» Und dann habe ich nochmals die Bachmeisterin angerufen,

Heli: also die Kollegin, «Hey, schau jetzt nochmals genau,

Heli: alles durch.» Und dann endlich hat sie mich angerufen, «Ja, die Dame war in

Heli: der Grotte, wir hatten noch so einen heissen und kalten Grotte,

Heli: und dann war sie dort hinein und sie hat gar nicht mitbekommen,

Heli: dass wir schon geschlossen haben.

Heli: Und weil wir dann automatisch das Licht auch löschen, dann hat die Kollegin

Heli: sie auch nicht gesehen, was sie schon gemütlich tötet und sie hat auch nicht

Heli: komisch gefunden, dass das Licht ausgeschaltet ist.

Heli: Ein bisschen habe ich mich dann geärgert, weil es ist dann natürlich,

Heli: ich hatte das Schiff dann am 10 Uhr gehabt, aber normalerweise am 10 Uhr beschlossen,

Heli: dann ist es natürlich ein Viertel ab 20 Uhr ab geworden, bis sie dann auch noch

Heli: getauscht hat und angelegt.

Heli: Aber schlussendlich bin ich dann gleich froh, dass nichts passiert ist,

Heli: nicht dass sie irgendwo unter Wasser gelegen ist oder so irgendetwas.

Heli: Oder sonst irgendetwas wäre gewesen.

Elena: Leider ist die Zeit schon vorbei. Wir danken dir, dass du dich für das Interview

Elena: zur Verfügung gestellt hast.

Flora: Danke dir.

Heli: Bitte.

Elena: Wir haben einiges über deinen Job als Fitnesstrainerin und Rezeptionistin und über dich gelernt.

Elena: Wir danken ausserdem auch um Appenzeller Heilbad, dass es uns alle willkommen

Elena: heisst und uns zum Baden eingeladen hat.

Elena: Dann bedanke ich mich noch meinen beiden Kolleginnen, die die Technik und die

Elena: Geräusche gemacht haben.

Elena: Elena B. und Elena L. Mein Name ist Elena.

Flora: Mein Name ist Flora.

Elena: Danke fürs Zuhören. und wenn Ihnen der Podcast gefallen hat,

Elena: gibt es noch weitere Podcasts von der Klasse 4a zu diesem Thema.

Elena: Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch diese Podcasts anhören würden. Danke und tschüss!

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