1403: Zwischen Mikrofon und Mineralbad
Shownotes
Am zweiten Tag des Lagers am Abenzeller Heilbad berichten die 4 Schülerinnen (Elena, Elena, Elena, Florence), dass sie bisher vor allem die besondere Form des Programms positiv erleben. Ihre Klasse macht ein Interview-Projekt, während andere Klassen wandern gehen. Als besonders spannend wird genannt, dass sie eine Wassertechnikerin und Bademeisterin interviewt haben und dabei erfahren konnten, wie viel Arbeit und Organisation hinter dem Badebetrieb steckt.
Die Kinder beschreiben das Lager als schönes und überraschend positives Erlebnis. Einige sagen, sie hätten zuerst gar nicht erwartet, dass ein Lager so gut sein würde. Genannt wird auch die Freude darüber, dass sie gemeinsam in Zimmern schlafen können und teilweise selbst auswählen durften, mit wem sie im Zimmer sind. Auch das Essen und die Möglichkeiten im Haus werden als angenehm erwähnt.
Die Klassenlehrerin erklärt, dass das Lager für sie die Bestätigung eines Projekts ist, das schon länger vorbereitet wurde. Die Idee sei im vergangenen Sommer entstanden und seit rund einem halben Jahr werde darauf hingearbeitet. Jetzt zu sehen, dass die Kinder Freude haben und das Vorhaben gut funktioniert, sei für sie besonders wichtig.
Sie beschreibt ausserdem, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Projekt viele praktische Zusammenhänge erkannt haben. Dazu gehören Lesen und Textverständnis für Recherche, der Umgang mit KI-Tools, das Üben des Zehnfingersystems sowie Mathematik im Alltag, etwa beim Berechnen von Menüs. Die Kinder bestätigen, dass diese Übungen für sie sinnvoll sind, auch wenn nicht alles ihre Lieblingsaufgabe ist.
Am Schluss wird erwähnt, dass die Gruppe bald baden gehen möchte. Zum Abschluss bedanken sich die Beteiligten bei der Gastgeberin des Heilbads für den freundlichen Empfang und den freien Eintritt für die Schülerinnen und Schüler.
Credits
- Aufnahme: Elena, Elena, Elena, Florence, Lucie, Schwoegi
- Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
- Schnitt: Schwoegi mit Audacity
- Publikation: Schwoegi
- Foto: Schwoegi
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Schwoegi: Wir sind am Abenzeller Heilbad, Tag 2, gestern Mittag ins Lager rufen,
Schwoegi: gehe ich nur, und von mir ist dann dreimal Elena und einmal Florence und dann
Schwoegi: natürlich noch Luci.
Schwoegi: Ja, wenn Sie mir mal ein bisschen erzählen, was auch jetzt am meisten geblieben
Schwoegi: ist in denen, ja, jetzt sind wir genau 24 Stunden etwa da.
Speaker1: Also, ich finde es generell cool, dass wir die einzige Klasse nur da,
Speaker1: halt so Richtung Interview und allem, und die anderen Klasse,
Speaker1: die gehen heute zum Beispiel einfach wandern und so.
Schwoegi: Ja, und dann ist noch etwas Spezielles, was hast du erzählt?
Speaker1: Ich habe Marlies Bammert interviewt und da ist Wassertechnikerin und Badeisterin
Speaker1: und denen haben wir wirklich unter dem ganzen Baden und haben uns jedes einzelne Ruhe erklärt.
Schwoegi: Also es passiert viel mehr, als dass man da draussen, wenn man baden geht,
Schwoegi: kennt. Was hast du mit dir, Elena? B?
Speaker1: Ich finde es ein schönes Erlebnis da. Ich hoffe, die Zeit geht nicht so schnell,
Speaker1: weil jetzt denke ich mir so, wir sind gestern Mittag auch.
Speaker1: Es ist so viel und ich hoffe, dass wir dann viel Lager haben in der 5.
Speaker1: Klasse, weil es da einfach mega Spass macht.
Schwoegi: Also ein Tipp an Lehrpersonen von der 5. Klasse, mach einen geilen Scheiss. Können wir das sagen?
Speaker1: Ja, genau.
Schwoegi: Ja, jetzt hätten wir die Florence, gell?
Florence: Also ich finde das Lager generell cool. Weil zuerst habe ich immer gedacht,
Florence: als ich gehört habe, dass wir
Florence: irgendwann ein Lager haben, habe ich immer gedacht, oh nein, jetzt Lager.
Florence: Und dann zwei Monate vorher habe ich erst gecheckt, wie cool das ist.
Florence: Und dann bin ich einfach so nervös gewesen.
Florence: Und ich habe jetzt gedacht, hä, es ist schon jetzt der Lager.
Florence: Und es geht noch nicht einmal ein bisschen mehr als im Monat,
Florence: bis die vier Klasse schon wieder fertig ist.
Schwoegi: Wir haben nochmal eine Elena, erzähl du noch etwas.
Elena: Also ich habe das Gefühl gefunden, dass man auch mit den Kolleginnen im Zimmer
Elena: schlafen kann und man konnte eigentlich auch ein bisschen auswählen,
Elena: mit wem man im Zimmer ist.
Schwoegi: Und das ist wirklich cool zu sehen. Also habt ihr gut geschlafen?
Elena: Ja, aber es ist einfach auch cooler, weil in der Hause darf man zum Beispiel
Elena: wieder zum Morgen Nutella haben oder heisse Schockis und so und das ist halt auch mega cool.
Schwoegi: Das schneiden wir dann aber raus.
Elena: Okay.
Elena: Nein, sicher nicht.
Elena: Aber ich finde es einfach cool, dass wir dann auch da baden können und so,
Elena: dass da einfach alles möglich ist.
Schwoegi: Das ist super, liebe. Für nebenbei du jetzt schon lange dran bist,
Schwoegi: also wir sind ja als ganze Klasse schon länger vorbereitet, für nebenbei du
Schwoegi: schon länger dran bist und auch wahnsinnig viel Arbeit hast, damit.
Schwoegi: Lucy, Klassenlehrerin, erzähl du mal etwas, wie für dich das Lager ist.
Lucie: Es ist mega cool. Es ist ja die Bestätigung für das, wo wir in der letzten Sommerferie
Lucie: uns getroffen haben und uns die Idee ausgedenkt und haben uns da einfach nur
Lucie: so vorgestellt, wie es könnte sein.
Lucie: Und jetzt einfach zu erleben, dass Kinder so eine riesen Freude und Plaustrah
Lucie: haben, da wirklich umzusetzen.
Lucie: Das ist wirklich die Bestätigung, dass wir es super eingeschätzt haben.
Lucie: Es ist genau, oder noch viel besser rauskommt, als wir uns da je gedacht haben.
Schwoegi: Aber es ist auch strenger, als du gedacht hast.
Lucie: Nein, das ist es nicht. Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Lucie: Es ist aber etwas, was man wirklich aufbauen und konzipieren muss.
Lucie: Wir haben ja vor einem halben Jahr angefangen, uns vorzubereiten.
Lucie: Fragetechniken zuhören, aktiv zu üben.
Lucie: Mit ganz verschiedenen Settings. Wir müssen jetzt wirklich ein halbjahr lang
Lucie: aufbauen und jetzt sind wir im Finale eigentlich, wie in einer Fussball- WM.
Lucie: Da fängt man auch mal ein bisschen an und arbeitet auf ein riesen Ziel an und
Lucie: wird immer besser und besser und besser mit jedem Mal.
Lucie: Und genau so ist es mit dem Podcast-Projekt.
Lucie: Podcast ist mega coole Sache und was mich als Lehrperson vor allem gefreut hat,
Lucie: ist auch das Erleben mit den Kindern, die wahnsinnig viele Aha Erlebnis,
Lucie: das sie jetzt in dem halben Jahr des Projekts hatten.
Lucie: Sie haben plötzlich gemerkt, aha, darum haben wir jeden Tag die Hausaufgabe zu lesen zu Hause.
Lucie: Weil jetzt muss ich ja lesen. Lesen heisst auch Textverstehen, Textverständnis.
Lucie: Und das braucht man ja zum Recherchieren. Das braucht man auch,
Lucie: wenn man KI-Tools einsetzt, weil die spucken auch ganz viel Geschriebenes aus,
Lucie: wo du dann selber wieder lesen musst, um zu wissen, ob es Sprache kann.
Lucie: Sie haben auch gemerkt, «Ah, darum müssen wir immer jeden Tag Typewriter,
Lucie: das ist das Zehnfingersystem, auf Tastaturen trainieren.
Lucie: Weil jetzt, dem Projekt, ist einfach matchentscheidend und macht viel mehr Spass, wenn ich es kann.
Lucie: Weil dann bin ich viel schneller auch mit meinen Sachen zusammenzustellen in einem Word-Dokument.
Lucie: Und sie haben ganz viele Sachen gemerkt, da war es richtig praktisch,
Lucie: auch Mathe-Sachen, die wir gelernt haben.
Lucie: Wir mussten die ganzen Menü berechnen für unsere Anzahl. Jetzt haben sie wirklich
Lucie: gemerkt, wofür wir Multiplikation und Addition und Masseinheiten durchgenommen
Lucie: haben, wofür man das auch brauchen kann, ganz praktisch im Leben.
Schwoegi: Ja, Lucy mit einem längeren Statement. Stimmt es, was sie jetzt gerade erzählt hat?
Elenas, Florence: Ja. Ja.
Schwoegi: Haben die Sachen gemerkt? Das macht ja eigentlich schon noch Sinn.
Schwoegi: Ja. Ja, auch schon. Und...
Schwoegi: Typewriter liebt ihr in diesem Fall? Nein.
Elena: Nein.
Schwoegi: Nicht, aber?
Elena: Wir machen es, wie wir es müssen. Also müssen. Aber ich finde es lohnt sich.
Schwoegi: Es lohnt sich, wieso?
Elena: Weil ich habe jetzt auch gemerkt, ich bin einfach so viel schneller.
Elena: Und dann habe ich so mit einem Fingern gepickt und jetzt...
Schwoegi: Gut, also ein kleiner Zwischenbericht. ist ein bisschen länger geworden,
Schwoegi: als wir gerechnet haben, vom zweiten Tag, den wir jetzt hier sind.
Schwoegi: Ihr wollt nämlich baden.
Schwoegi: Genau, ich lasse ihn auch springen. Auf jeden Fall auch noch danke nochmal unsere
Schwoegi: Gastgeberin hier, das Abbezahlen Heilbad, die uns jetzt diese Tage mit Freude
Schwoegi: empfangen hat, sehr zuvorkommen behandelt und gratis Eintritt für alle Schüler
Schwoegi: den ganzen Tag. Danke vielmals, merci, tschüss.
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