1403: Zwischen Mikrofon und Mineralbad
Shownotes
Am zweiten Tag des Lagers am Abenzeller Heilbad berichten die 4 Schülerinnen (Elena, Elena, Elena, Florence), dass sie bisher vor allem die besondere Form des Programms positiv erleben. Ihre Klasse arbeitet seit Wochen an einem Podcasting-Projekt. Als besonders spannend wird genannt, dass sie eine Wassertechnikerin und Bademeisterin interviewt haben und dabei erfahren konnten, wie viel Arbeit und Organisation hinter dem Badebetrieb steckt.
Die Kinder beschreiben das Lager als schönes und überraschend positives Erlebnis. Einige sagen, sie hätten zuerst gar nicht erwartet, dass ein Lager so gut sein würde. Genannt wird auch die Freude darüber, dass sie gemeinsam in Zimmern schlafen können und teilweise selbst auswählen durften, mit wem sie im Zimmer sind. Auch das Essen und die Möglichkeiten im Haus werden als angenehm erwähnt.
Die Klassenlehrerin erklärt, dass das Lager für sie die Bestätigung eines Projekts ist, das schon länger vorbereitet wurde. Die Idee sei im vergangenen Sommer entstanden und seit rund einem halben Jahr werde darauf hingearbeitet. Jetzt zu sehen, dass die Kinder Freude haben und das Vorhaben gut funktioniert, sei für sie besonders wichtig.
Sie beschreibt ausserdem, dass die Schülerinnen und Schüler durch das Projekt viele praktische Zusammenhänge erkannt haben. Dazu gehören Lesen und Textverständnis für Recherche, der Umgang mit KI-Tools, das Üben des Zehnfingersystems sowie Mathematik im Alltag, etwa beim Berechnen von Menüs. Die Kinder bestätigen, dass diese Übungen für sie sinnvoll sind, auch wenn nicht alles ihre Lieblingsaufgabe ist.
Am Schluss wird erwähnt, dass die Gruppe bald baden gehen möchte. Zum Abschluss bedanken sich die Beteiligten bei der Gastgeberin des Heilbads für den freundlichen Empfang und den freien Eintritt für die Schülerinnen und Schüler.
Credits
- Aufnahme: Elena, Elena, Elena, Florence, Lucie, Schwoegi
- Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
- Schnitt: Schwoegi mit Audacity
- Publikation: Schwoegi
- Foto: Schwoegi
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Speaker0: Wir sind im Appenzeller Heilbad, Tag 2, gestern Mittag ins Lager in den Kaien hinauf gekommen.
Speaker0: Von mir ist es dann dreimal Elena und einmal Florence und dann natürlich noch Luciana.
Speaker0: Ja, wollen wir mal ein bisschen erzählen, was auch jetzt am meisten geblieben
Speaker0: ist in diesen... Ja, jetzt sind wir genau 24 Stunden etwa da.
Speaker2: Ich habe Marlies Bammert interviewt und da ist die Wassertechnikerin und die
Speaker2: Bärmeisterin. Und dann haben wir wirklich unter das ganze Bad da und haben uns
Speaker2: jedes einzelne Rohr erklärt und so.
Speaker0: Also es passiert viel mehr, als dass man draussen, wenn man baden geht,
Speaker0: kennt. Was hast du mit dir, Selena?
Speaker2: Ich finde es ein schönes Erlebnis. Ich hoffe, die Zeit geht nicht so schnell.
Speaker2: Weil jetzt denke ich mir so, wir sind gestern Mittag ankommen.
Speaker2: Es ist so viel. Es ist so viel.
Speaker2: Ich hoffe, dass wir dann viel Lager haben in der 5. Klasse, weil es da einfach mega Spass macht.
Speaker0: Also ein Tipp an die Lehrpersonen von der 5. Klasse, machen geilen Scheiss. Können wir das sagen?
Speaker2: Ja, genau.
Speaker0: Ja, jetzt hätten wir Floros, gell?
Speaker2: Also ich finde das Lager generell cool. Zuerst habe ich immer gedacht,
Speaker2: als ich gehört habe, dass wir
Speaker2: irgendwie ein Lager haben, habe ich immer gedacht, oh nein, jetzt Lager.
Speaker2: Und dann zwei Monate vorher habe ich erst gecheckt, wie cool das ist.
Speaker2: Und dann bin ich einfach so nervös gewesen.
Speaker2: Und ich habe jetzt gedacht, hä, es ist schon jetzt das Lager und es geht noch
Speaker2: nicht einmal ein wenig mehr als im Monat, bis die vier Klasse so wieder fertig ist.
Speaker0: Wir haben noch mal eine Eriana, erzähl du noch bitte.
Speaker2: Also ich habe das Gefühl gefunden, dass man auch mit den Kolleginnen im Zimmer
Speaker2: schlafen und man konnte eigentlich auch ein bisschen auswählen,
Speaker2: mit wem man im Zimmer ist.
Speaker0: Und das ist wirklich cool gewesen, also haben die gut geschlafen.
Speaker2: Ja, aber es ist einfach auch cooler, weil zu Hause darf man zum Beispiel nicht
Speaker2: zum Morgen Nutella haben oder heiße Schottis und so und das ist halt auch mega cool.
Speaker0: Das schneiden wir dann aber raus.
Speaker2: Okay.
Speaker1: Nein, sicher nicht.
Speaker2: Aber ich finde es einfach cool, dass wir dann auch da gobatten können und so,
Speaker2: dass da einfach alles möglich ist.
Speaker0: Das ist super, liebe. Für neben der du jetzt schon lange dran bist,
Speaker0: also wir sind ja als ganze Klasse schon länger vorbereitet, für neben der du
Speaker0: schon länger dran bist und auch wahnsinnig viel Arbeit hast, damit.
Speaker0: Lucy, Klassenlehrerin, erzähl du mal etwas, wie für dich das Lager ist.
Speaker1: Es ist mega cool. Es ist ja die Bestätigung für das, wo wir in den letzten Sommerferien
Speaker1: uns getroffen haben und uns die Idee ausgedenkt und haben uns da einfach nur
Speaker1: so vorgestellt, wie es könnte sein.
Speaker1: Und jetzt einfach zu erleben, dass Kinder so eine riesen Freude und Plausch
Speaker1: daran haben, da wirklich umzusetzen.
Speaker1: Das ist wirklich die Bestätigung, dass wir es super eingeschätzt haben.
Speaker1: Es ist genau oder noch viel besser rausgekommen, als wir uns da je gedacht haben.
Speaker0: Aber es ist auch strenger, als du es gedacht hast.
Speaker1: Nein, das ist es nicht. Es ist so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Speaker1: Es ist aber etwas, was wir wirklich aufbauen und konzipieren müssen.
Speaker1: Wir haben ja vor einem halben Jahr angefangen, uns vorzubereiten,
Speaker1: auch die Fragetechniken zuhören, aktiv zu üben.
Speaker1: Mit ganz verschiedenen Settings müssen wir jetzt wirklich ein halbes Jahr lang
Speaker1: aufbauen und jetzt sind wir im Finale eigentlich, wie in einer Fussball-WM.
Speaker1: Da fängt man auch mal ein bisschen an und schafft auf eine riesen Ziel an und
Speaker1: wird immer besser und besser und besser mit jedem Mal.
Speaker1: Und genau so ist es mit dem Podcast-Projekt.
Speaker1: Podcast ist eine mega coole Sache. Und was mich als Lehrperson vor allem gefreut
Speaker1: hat, ist auch das Erleben mit den Kindern.
Speaker1: Die wahnsinnig vielen Aha-Erlebnisse, die sie jetzt hatten in dem halben Jahr
Speaker1: dieses Projekts. Sie haben plötzlich gemerkt,
Speaker1: Aha, darum haben wir jeden Tag die Hausaufgabe zu lesen zu Hause.
Speaker1: Weil jetzt muss ich ja lesen. Lesen heisst auch Text verstehen,
Speaker1: wo ich lesen kann. Textverständnis.
Speaker1: Und das braucht man ja zum Recherchieren. Das braucht man auch,
Speaker1: wenn man KI-Tools einsetzt, weil die spucken auch ganz viel Geschreibens aus,
Speaker1: wo du dann selber wieder lesen musst, um zu wissen, ob es Sprache kann.
Speaker1: Sie haben auch gemerkt, ah, darum müssen wir jeden Tag Typewriter,
Speaker1: Das ist das Zehnfingersystem auf Tastaturen zu trainieren.
Speaker1: Weil jetzt, dem Projekt, ist einfach matchentscheidend und macht viel mehr Spass, wenn ich es kann.
Speaker1: Weil dann bin ich viel schneller auch mit meinen Sachen zusammenzustellen in einem Word-Dokument.
Speaker1: Und Sie haben ganz viele Sachen gemerkt, da war es jetzt richtig praktisch,
Speaker1: auch Mathe-Sachen, die wir gelernt haben. Wir mussten die ganzen Menü für unsere Anzahl berechnen.
Speaker1: Und Sie haben wirklich gemerkt, wofür wir Multiplikation und Addition und Masseinheiten
Speaker1: durchgenommen haben, wofür man das auch ganz praktisch im Leben brauchen kann.
Speaker0: Ja, Lucy mit einem längeren Statement. Stimmt es, was sie jetzt gerade erzählt hat?
Speaker2: Ja.
Speaker0: Haben Sie Sachen gemerkt? Macht ja eigentlich schon noch Sinn.
Speaker2: Ja, auch schon.
Speaker0: Und Typewriter liebt ihr in dem Fall?
Speaker2: Nein.
Speaker0: Nicht, aber?
Speaker2: Wir machen es, wie wir es müssen. Also müssen. Ich finde es lohnt sich.
Speaker0: Es lohnt sich, wieso?
Speaker2: Weil ich habe jetzt auch gemerkt, ich bin einfach so viel schneller.
Speaker2: Und dann habe ich so mit einem Fingern so gepickt und jetzt.
Speaker0: Gut, also ein kleiner Zwischenbericht, das ist ein bisschen länger geworden,
Speaker0: als wir gerechnet haben, vom zweiten Tag, den wir jetzt hier sind.
Speaker0: Ihr wollt nämlich baden.
Speaker0: Genau, wir lassen auch springen. Auf jeden Fall auch noch danke nochmal unsere,
Speaker0: Gastgeberin hier, das Appenzolle Heilbad, der wirklich uns jetzt die Tage mit
Speaker0: Freude empfangen hat, sehr zuvorkommend behandelt und gratis Eintritt für alle
Speaker0: Schüler die ganzen Tage. Danke vielmals, merci, tschüss.
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