1402: Vom Zahnarztstuhl ins Schulzimmer

Shownotes

Das Interview beginnt mit einer kurzen, freundlichen Einführung. Juna und Tina gratulieren Gabriela zum Geburtstag, was die Stimmung auflockert und eine positive Atmosphäre schafft. Gabriela, die als Klasseassistentin arbeitet, erzählt von ihrer Rolle und betont, wie viel Freude ihr die Arbeit mit den Schülern bereitet. Diese Verbindung zu den Kindern wird als sehr erfüllend beschrieben, und sie empfindet dies als eine Bereicherung für ihr Leben.

Im Laufe des Gesprächs wird Gabriela nach ihren Hobbys gefragt. Sie erzählt von ihrer Leidenschaft für den Tanz, insbesondere Hip-Hop, den sie seit ihrem vierten Lebensjahr praktiziert. Weiterhin berichtet sie von ihrer Erfahrung mit Kung Fu, das sie über 13 Jahre lang betrieben hat, obwohl sie momentan eine Pause eingelegt hat. Die Unterhaltung geht dann auf allgemeine Freizeitaktivitäten über, wobei Gabriela betont, dass sie gerne Zeit mit Freunden verbringt und dass gemeinsames Essen für sie eine wichtige soziale Aktivität ist.

Das Thema Tanz wird weiter vertieft, als Juna nach Gabriele Lieblingsfilm fragt. Gabriela bekennt sich zu ihrer Vorliebe für romantische Filme, insbesondere Bollywood-Filme, die ihren eigenen kulturellen Hintergrund widerspiegeln. Sie nennt einen ihrer Lieblingsfilme, "Wie in guten, wie in schweren Tagen", und beschreibt ihre Vorliebe für verschiedene Musikstile. An dieser Stelle wird deutlich, dass ihre musische Neigung auch mit ihrer Liebe zum Tanzen verknüpft ist.

Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Frage, warum Gabriela Lehrerin werden möchte. Sie erklärt, dass sie schon immer eine starke Verbindung zu Kindern hatte und dass ihre Berufung darin liegt, Wissen zu vermitteln und einen nachhaltigen Einfluss auf das Leben junger Menschen zu haben. Gabriela hebt hervor, dass sie durch ihre Erfahrungen im Schulumfeld von verschiedenen Lehrern lernen kann und dass diese Bestätigung ihres Wunsches, mit Kindern zu arbeiten, ihre derzeitige Rolle als Klasseassistentin bereichert.

Gabriela verrät, dass sie zuvor als Dentalassistentin in einer Kinderzahnarztpraxis gearbeitet hat, wo sie ebenfalls mit Kindern interagierte. Sie schildert diese Zeit als lehrreich, aber nicht als ihren langfristigen Berufsziel. An dieser Stelle wird der Werdegang, den Gabriela einschlagen möchte, erläutert – von der notwendigen Berufsmaturität über den PHV-Kurs bis hin zur Pädagogischen Hochschule, wo sie zur Lehrerin ausgebildet werden möchte.

Die Unterhaltung endet mit der Frage nach einer möglichen Teilnahme an einem Lager mit den Schülern. Gabriela zeigt grosses Interesse daran, mitzukommen, und sieht die Möglichkeit, noch mehr über die Kinder zu lernen, als wertvoll an. Sie betont, wie wichtig es ist, diese Gelegenheiten zu nutzen und wertzuschätzen, dass die Lehrpersonen sich die Zeit nehmen, um solche Aktivitäten zu ermöglichen.

Das Interview schliesst mit einem Dank an Gabriele für das Teilen ihrer Erfahrungen und Einblicke in ihre beruflichen und persönlichen Interessen. Es reflektiert nicht nur ihre Leidenschaft für das Lehren, sondern auch ihre Begeisterung für aktive Freizeitgestaltung und das Miteinander in der Schule.

Credits

  • Vorbereitung: Juna, Tina, Schwoegi
  • Aufnahme: Juna, Tina, Gabriela, Schwoegi
  • Optimierung: Schwoegi mit Auphonic
  • Schnitt: Schwoegi mit Audacity
  • Publikation: Schwoegi
  • Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich konnte in meiner Schulzeit sitzen und den Unterrichtsstab durchmachen.

00:00:09: Ich bin Juna. Hoi, Gabriela.

00:00:12: Hallo, freut mich.

00:00:16: Du hast Geburtstag. Alles Gute zum Geburtstag.

00:00:19: Danke vielmals. Mega lieb. Dankeschön, genau.

00:00:22: Briella ist unsere Klasseassistentin und macht das lustig zu sehen.

00:00:28: Das ist mir von euch als ganz coole, ganz nette Liebe beschrieben worden.

00:00:32: Also ich glaube, wir sind gerne bei ihr,

00:00:33: Oder? Ja, das freut mich bei der Schmarrwicht.

00:00:35: Bist du Klasseassistentin oder Praktikantin?

00:00:39: Also ich bin Klasseassistentin da bei euch. Also es geht um das Praktikum,

00:00:44: wenn man es beruflich anschaut.

00:00:45: Aber das Praktikum wird als Klassenassistent benennen.

00:00:49: Und ja, dann mache ich jetzt ein Jahr bei euch. Und wie ihr ja wisst,

00:00:52: bei der Frau Jakobis-Klasse treffe ich euch zwei Klassen unterstützen,

00:00:56: betreue und darf so viel lernen und ich freue mich jedes Mal.

00:01:00: Willst du etwas erzählen von dir?

00:01:02: Kann ich gerne. Was willst du denn wissen?

00:01:04: Hast du Hobbys?

00:01:05: Ja, ich habe Hobbys. Also ich tanze sehr gerne, leidenschaftlich Hip-Hop.

00:01:11: Seit ich vier bin, tanze ich eigentlich. Ich mache seit 13 Jahre Kung Fu.

00:01:16: Auch sehr leidenschaftlich. Jetzt habe ich eine Pause eingeladen.

00:01:18: Und was ich auch sehr gerne mache, ist mit Freunden Zeit verbringen,

00:01:23: miteinander zusammen Essen machen, essen gehen.

00:01:27: Bei Kung Fu muss ich gerne noch nachhaken.

00:01:29: Wo bist du? Ich weiss nicht. Ich kenne das vielleicht, vielleicht haben Sie

00:01:32: das mal gesehen, das Kema Kampfschule.

00:01:35: Wo ist die wo?

00:01:35: In Neudorf. Und auch in Richtung Abteville. Es gibt das Kema Ost und West.

00:01:41: Und viele Formen machen.

00:01:42: Ja, genau, Formen.

00:01:44: Wie lange kannst du schon?

00:01:46: Es gibt drei Bereiche, also Kindertraining, Jugendtraining, Erwachsenentraining.

00:01:51: Ich habe alles gemacht, also Kindertraining, da machst du eben so Schuhe,

00:01:54: das sind Formen, um deinen Körper besser kennenzulernen und so besser zu trainieren.

00:01:59: Bei Jugendtraining tust du halt mit anderen Leuten interagieren und beim Erwachsenentraining

00:02:03: ist es halt mit Waffen nehmen und so Sachen mit Stöcken.

00:02:08: Ja, so wie in einem Film kann man sich das so vorstellen.

00:02:11: Was ist dein Lieblingsfilm?

00:02:13: Gabriela schaut sehr gerne Liebesromanzen. Ich bin sehr, sehr in Romanzen vertieft.

00:02:19: Und ich schaue auch gerne Bollywood. Sagt ihr etwas?

00:02:21: Bollywood indische Filme. Ich bin ein grosser Fan von diesem.

00:02:25: Und mein Lieblingsfilm ist eben eines von meinem Favorit-Schauspieler.

00:02:29: Wie in guten, wie in schweren Tagen.

00:02:31: Vielleicht kennen eure Eltern da oder andere Lehrpersonen.

00:02:34: Hast du auch eine Lieblingsmusik oder einen Lieblingssong?

00:02:38: Sehr schwierig zu beantworten, weil ich tanze gerne, wie ich schon gesagt habe.

00:02:42: Also so einen Lieblingssong habe ich nicht, weil ich immer das lasse, was ich fühle.

00:02:47: Und das ist halt immer unterschiedlich. Also da kann ich euch leider jetzt nicht

00:02:49: sagen, was mein Lieblingssong ist.

00:02:51: Aber ich lasse gerne alles, ausser so Hot Metal Rock.

00:02:56: Bist du in einer Gruppe, die so ganz viele Auftritte hat?

00:03:00: Also früher, ja. Also früher habe ich nicht nur Hip-Hop getanzt,

00:03:04: ich habe auch Ballett getanzt, ich habe Zumba getanzt. und dort hatte ich viele

00:03:07: Auftritte Kids Fit, das wurde auch von der Schule organisiert und später war

00:03:11: ich bei Dance Factory for You, auch in St.

00:03:14: Gallen und dort hatten wir auch Auftritte und bin gegangen.

00:03:17: Und da war nur Hip-Hop dann, aber jetzt bin ich in kein Gruppe mehr,

00:03:20: habe ich ja pausieren, wie ich schon erwähnt habe, Leino, jetzt mache ich es noch privat.

00:03:25: Wieso wolltest du Lehrerin werden?

00:03:28: Ich wollte immer schon Lehrerin werden, weil ich arbeite sehr gerne mit Kindern,

00:03:33: ich habe mit Kindern eine ganz, ganz eine gute Verbindung.

00:03:35: Mich erfüllt auch, mit Kindern zu arbeiten.

00:03:38: Ich habe auch vorher, bevor ich Klassassistent war, auch mit Kindern gearbeitet.

00:03:42: Ich finde, Lehrerinnen oder Lehrer sein ist so ein schöner Beruf,

00:03:45: weil ich möchte etwas in meinem Leben hinterlassen.

00:03:48: Ich finde, etwas vom Schönsten, was man hinterlassen könnte, ist eben Wissen.

00:03:52: Wenn man den Kindern etwas auf dem Weg, auf dem Leben mitgeben kann.

00:03:55: Das ist etwas vom Schönsten, was man machen kann. Das erfüllt mich und das möchte ich gerne machen.

00:04:00: Ich habe das Privileg von Lucy, von Laura, von ganz vielen Lehrpersonen hier

00:04:05: im Schulhaus und Montag dürfen zu lernen.

00:04:07: Und es gibt mir jeden Tag eine Bestätigung, dass das mega schön ist.

00:04:11: Ihr merkt das nicht immer vielleicht, aber ich bekomme jetzt sehr viel mit aufs Leben.

00:04:16: Du hast gesagt, du hast vorher schon mit Kindern gearbeitet.

00:04:18: Was hast du denn dort gemacht?

00:04:20: Also ich habe eine Ausbildung als Dentalassistentin gemacht.

00:04:23: Das ist Zahnarztgehilfin.

00:04:25: Aber in einer Kinderjugend-Zahnarztpraxis. Also nur mit Kindern.

00:04:30: Und dann waren wir auch schon mal dort bei der Schulzahnklinik.

00:04:33: Dort beim Roten Platz sind wir ja auch mit der Schule vorbei.

00:04:37: Also habe ich auch mit Klassen zusammengeputzt. Und wir sind auch in der Schule besuchen.

00:04:43: Oder mit Kindern, wenn ich euch noch erinnern kann. Zappel, Zappel, Zappel, Zappel.

00:04:47: Das war auch gut für eine Weile, aber nicht für das ganze Leben.

00:04:50: Deswegen mache ich jetzt den Umweg.

00:04:52: Geht noch mehr in dem Fall.

00:04:53: Ja, auf jeden Fall.

00:04:56: Wie wird man denn Lehrer oder Lehrerin?

00:04:58: In der Schweiz muss man sagen, gibt es zum Glück mega viele Möglichkeiten und

00:05:02: Optionen, um etwas zu machen.

00:05:04: Ich habe jetzt den Weg eingeschlagen, dass ich eine Ausbildung gemacht habe,

00:05:08: dann die BMS, das ist Berufsmaturität, um zum Beispiel jetzt den PH-Fokus zu machen.

00:05:15: Das ist so ein Vorbereitungskurs für die Aufnahmeprüfung, den ich im Mai machen

00:05:19: muss, um überhaupt dann auch studieren an der PH, also an der Pädagogischen Hochschule.

00:05:24: Und wenn ich da bestehe, dann hoffe ich, dann darf ich drei Jahre dort studieren

00:05:27: und bin dann eine Lehrperson, so wie die Lucy, Frau Wasser, Herr Bücher.

00:05:32: Man kann zum Beispiel, ich weiss nicht, vielleicht wen auch Geschwister die

00:05:35: haben oder so, wenn man Gymnasium macht, also Kanti, kann man dann direkt eigentlich weitermachen.

00:05:41: Es gibt so viele Wege. Ich mache ein bisschen Umweg, aber es ist in Ordnung.

00:05:44: Was ist die PH.?

00:05:46: Die PH, das ist die Pädagogische Hochschule. Das ist eine Abkürzung vom Namen.

00:05:51: Und dort geht man zum pädagogisch lernen. Das heisst, zum Lehrerinnen werden.

00:05:56: Wenn man zum Beispiel Medizin studieren geht, dann geht man auch an eine medizinische

00:06:01: Schule. Das heisst, dann lernst du alles über Medizin, um Arzt nachzudenken zu werden.

00:06:04: Oder wenn ihr eine Lehre macht, geht ihr in die Berufsschule.

00:06:08: Und die Berufsschule, wie schon der Name sagt, das ist eine Schule für den Beruf,

00:06:11: damit man die Berufs lernen kann. Aber da kommt alles noch auf euch zu.

00:06:15: Freust du dich auf das Lager?

00:06:16: Ich würde sehr gerne mitkommen ins Lager. Ich würde auch noch mit der Frau besprechen,

00:06:21: aber ich würde mich mega freuen, da würde ich mich mega ansprechen und vor allem

00:06:24: mit euch noch mehr Zeit verbringen.

00:06:26: Und auch sehr viel können auch lernen. Für mich ist da auch alles neu da.

00:06:29: Könntet ihr ein Casting machen? Musst du dich verkaufen? Ich habe besonders gut gekocht.

00:06:35: Ich kann auch vieles. Ja, also ich weiss nicht, würdet ihr euch auch freuen,

00:06:40: wenn ihr dabei seid? Ja, sicher.

00:06:44: Ich kann ihn noch nicht richtig beantworten, lassen wir ihn noch rufen.

00:06:47: Wenn du auf dich mitkommst, was würdest du von diesem Lager halten?

00:06:50: Oh, ich finde das eine super Idee. Das ist mega cool. Wie schon der Warting

00:06:53: gesagt hat, man muss das wirklich wertschätzen.

00:06:56: Das ist nicht selbstverständlich, dass die Lehrpersonen sich so müde geben,

00:06:59: dass sie so etwas machen dürfen.

00:07:01: Und ihr lernt so viel. So viel. Und jetzt schon. Das ist mega cool.

00:07:05: Ich habe nicht in meiner Schule zu sitzen und den Unterrichtsstab durchmachen müssen.

00:07:09: Für das hat die Lehrperson keine Lust gehabt. Also ich finde, das ist etwas Supers.

00:07:14: Das kann euch so viel fürs Leben nachher noch weitergeben und über mich gerne dazugesellen.

00:07:19: Danke.

00:07:20: Sehr gerne. Danke dir.

00:07:22: Danke auch.

00:07:23: Ja, danke dir auch.

00:07:24: Das war das Interview mit Gabriela, die bis am Tisch war und ein bisschen versichert hat.

00:07:29: Super, danke euch vielmals.

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