1202: Andi, NMO
Shownotes
In dieser Episode sprechen wir mit Andreas, einem Lehrer, der sich möglicherweise bald einmal mit der Integration von Podcasting in den Schulunterricht auseinandersetzt. Wir erörtern die innovativen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Podcasts in verschiedenen Fächern ergeben, und wie diese Technologien auch in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen Einsatz finden können. Andreas zeigt sich offen dafür, diese neuen Methoden auch ausserhalb der üblichen sprachlichen Fächer zu erkunden.
Im Laufe des Gesprächs reflektieren wir über Andreas' ungewöhnlichen Werdegang – von einem Chemielaboranten zu einem Lehrer in der Oberstufe. Er teilt seine Erfahrungen und die Gründe, warum er sich für den Beruf des Lehrers entschieden hat, und diskutiert den Wert von praktischen Anwendungen in der Naturwissenschaft und der Technik. Dies bringt uns zu seiner Zeit im Ausland, wo er in einer Schweizer Schule in Honduras unterrichtete. Andreas erzählt von den Herausforderungen und den Kulturen, die er im Unterricht zu bewältigen hatte. Dabei betont er die Bedeutung des kulturellen Austauschs und wie bereichernd es ist, Schülern aus verschiedenen Hintergründen zu begegnen.
Ein zentrales Thema in unserem Gespräch ist der Umgang mit neuen Medien und deren Einfluss auf die Schüler und den Unterricht. Andreas legt grossen Wert auf Medienkompetenz und erklärt, wie er den Schülern beibringt, verantwortungsbewusst mit digitalen Inhalten umzugehen. Wir diskutieren die Wichtigkeit der Aufklärung über Fake News und den kritischen Umgang mit Informationen, was ein essenzieller Bestandteil der heutigen Bildung ist. Andreas erläutert seine Methoden, um Schüler in diesen Bereichen zu sensibilisieren und ihnen zu helfen, sicher durch die digitale Welt zu navigieren.
Darüber hinaus teilen wir Ideen zur praktischen Anwendung von Technologie im Unterricht, wie zum Beispiel den Einsatz von Actionbound, einer digitalen Schnitzeljagd, um die Schüler aktiv in den Lernprozess einzubeziehen. Andreas glaubt daran, dass es wichtig ist, den Unterricht abwechslungsreich und praxisnah zu gestalten, um die Schüler zu motivieren. Diese Ansätze tragen dazu bei, die Freude am Lernen zu fördern und den Schülern zu zeigen, wie sie ihre Interessen durch die Medientechnologie vertiefen können.
Abschliessend diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, und wie eine moderne Bildung im zeitgenössischen Kontext aussehen sollte. Andreas ist überzeugt davon, dass die Schule nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Fähigkeiten und die Verantwortung für das eigene Lernen fördern sollte. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in den aktuellen Stand des Lehrens und Lernens im digitalen Zeitalter und die Möglichkeiten, die Podcasting und neue Medien hierfür bieten können.
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Credits
- Vorbereitung: Miklos, Schwoegi
- Aufnahme: Schwoegi
- Schnitt: Schwoegi
- Publikation: Schwoegi
- Cover: Schwoegi mit Dall-e
- Original Musik: sleepwalking by airtone, https://dig.ccmixter.org
Transkript anzeigen
Speaker0: Ja, also es ist nicht gerade etwas, wo du stolz bist darauf,
Speaker0: aber ich würde es auch wieder machen.
Speaker0: Also in dem Moment bist du dann selber am nächsten.
Speaker1: Alle die, die jetzt irgendwie denken, bei mir nichts, wenn du selber in der
Speaker1: Situation bist, schaust du es erst für dich.
Music:
Speaker2: Willkommen miteinander, wir sind jetzt da im Werkpark.
Speaker2: Bei unserem ersten Medien-Nahmittag mit dem Andreas.
Speaker2: Dann habe ich direkt mal die erste Frage. Wie findest du die Idee Podcasting im Schulbereich drin?
Speaker0: Spannend, die haben wir vorher nie überlegt. Ich bin auch Oberstufen,
Speaker0: wir sind quasi zweigeteilt.
Speaker0: Also ich mache wirklich die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer und
Speaker0: da ist ja Podcast, dann denke ich, das wäre schon eher so in den sprachlichen Fächer beheimatet.
Speaker0: Das habe ich bis jetzt gedacht, aber ich glaube, da wäre ich recht offen,
Speaker0: ob das nicht auch irgendwie könnte, zum Beispiel auf ein naturwissenschaftliches
Speaker0: Thema irgendwie könnte ausgeweitet werden oder so.
Speaker1: Ja, definitiv. Also wenn du zum Beispiel so ein Studio baust,
Speaker1: bist du im Werken drin, bist aber auch in der Physik drin.
Speaker1: Wenn du einen Raum nutzt, ist, kannst du Raummoden ausmessen mit Messmikrofonen
Speaker1: und noch eine Schalldämmung reinmachen. Also bist du eigentlich voll in der Physik rein.
Speaker1: Da bist du in der Technik rein und bist auch in der Elektrik und Elektronik rein.
Speaker1: Also kannst du auch Berechnungen im Ganzen reinmachen, die durchaus auch mit
Speaker1: Mathematik zu tun haben, wo dann sinnvolle Anwendungen sind.
Speaker1: Also findet man schon Zeugs. Ja, ja. Definitiv.
Speaker0: Das denke ich schon auch.
Speaker1: Vielleicht mal zuerst so, erzähl mal, wer bist du, woher kommst du,
Speaker1: was machst du, bist du in die Richtung gekommen?
Speaker1: Medienpädagogik und auch die Naturwissenschaftliche in den Oberstufen.
Speaker1: Erzähl mal ein bisschen.
Speaker1: Du hast gesagt, du möchtest auch noch andere Dinge erzählen. Aber Basics zuerst.
Speaker0: Ja, das kann ich auch. Also, ich mache dann auch jemand bei den Schülern,
Speaker0: um zu zeigen, wie ich dazukommen bin.
Speaker0: Da fange ich eigentlich immer mit den Oberstufen an, wo ich einfach mal musste, damals als Schüler.
Speaker0: Lehrerfamilien, mein Vater war Lehrer, und für mich war es definitiv klar,
Speaker0: dass ich so schnell wie möglich aus dieser Schule raus.
Speaker0: Und Lehre ist eh das übelste, was du lernen kannst.
Speaker0: Das ist ja so.
Speaker0: Und habe dann eigentlich auch eine Lehre gemacht als Chemie-Aparant.
Speaker0: Ich war dann auch bei der Metrom noch tätig, wo natürlich jetzt recht in die
Speaker0: Elektronik gekommen ist.
Speaker0: Also chemische Messinstrumente sind je länger mehr quasi nur noch Elektronik.
Speaker0: Und ja, sicher das war ein Grund.
Speaker0: Aber vor allem war es eigentlich auch, weil ich mal irgendwann das Gefühl hatte,
Speaker0: Mann, hey, irgendwie so mit zwei, drei Resultaten pro Tag, da werde ich nicht glücklich, oder?
Speaker0: Wenn du am Abend nach Hause kommst und sagst, so, jetzt habe ich drei Resultate heute geschafft, oder?
Speaker0: Ja, einfach, ich meine jetzt einfach irgendwelche Messungen, oder?
Speaker1: Also wenn du eine Messerie machst, musst du vermutlich Hundet ihn machen,
Speaker1: und jetzt heute habe ich drei geschafft.
Speaker0: Ja, ja, ja, oder einfach, das ist ein Wert, oder?
Speaker0: Also da ist jetzt irgendwie, ich bin noch in der Lebensmittelindustrie gewesen,
Speaker0: also da ist jetzt der Fettkalt von dieser Milch, oder? ja, hat einfach ein bisschen zu wenig hergegeben.
Speaker0: Und ich habe dann wirklich mir so überlegt und von der Pfade her auch noch.
Speaker0: Und dann habe ich dann wirklich den Lehrer gemacht und bin glücklich damit, ja.
Speaker0: Und ich sage auch jetzt immer, also Mediapädagog bin ich nicht,
Speaker0: also ich schaffe noch als Biggs, oder?
Speaker0: Ich mache noch die Informatik halt im Schulhaus, aber ich bin in erster Linie
Speaker0: Lehrer und da mache ich es andere noch nebendran, so quasi, ja.
Speaker2: Ja, bei Chemie, aber Meine Mutter hat auch Chemie-Laborantin gelernt,
Speaker2: aber später in die Pharmaindustrie hat dich so etwas nie interessiert.
Speaker2: So eine richtige Pharma.
Speaker0: Mal, also ich habe eigentlich dann, also die Lehre noch in den Impa gemacht
Speaker0: und dann auch mal ein Stück weit, dann mal noch ein bisschen dick rein geschaut.
Speaker0: Das ist dann eigentlich schon auch Lebensmittel, hat aber auch so einen Teil
Speaker0: noch Tablettenproduktion, oder?
Speaker0: Aber vor allem halt auch mit Heilmitteln, oder? Aber das hat mich sicher auch interessiert.
Speaker0: Wir haben die Chance irgendwie ein bisschen verpasst, aber es wäre natürlich
Speaker0: noch spannend gewesen, mit 18 oder 19 dann nochmal auf Basel und die grosse Welt draus.
Speaker0: Das wäre sicher auch spannend gewesen, aber irgendwie hätte es mir dann gleich
Speaker0: immer da in der Gegend gehalten.
Speaker0: Also schon viel reisen gehen, wenn ich jetzt hier noch einmal meinen Weg gehen
Speaker0: könnte, dann würde ich sicher mal gerne ins Ausland arbeiten.
Speaker0: Das habe ich dann später als Lehrer gemacht, aber als Labyrinth wäre das grandios.
Speaker0: Ich fahre schon am Rhein entlang, da hast du ja den Ruf, einen Bude nach dem
Speaker0: anderen vom ERC und BASF.
Speaker1: Du hast uns gerade etwas Spannendes gesagt, ich war im Ausland als Lehrer,
Speaker1: erzähl dort, was hast du dort gemacht?
Speaker0: Also ich bin auch sehr viel reisen immer und ich bin dann effektiv von einer
Speaker0: jährigen Reise nach Hause gekommen, habe dann gedacht, ja jetzt muss ich mal
Speaker0: irgendeinen Job suchen, oder?
Speaker0: Ich habe dann auch die Jobsite vom Kanton St. Gallen aufgemacht, von den Lehrern.
Speaker0: Und dann glaube ich, da ist dann Kreuz und Krabis alles drin,
Speaker0: gell? Und dann habe ich mal geschaut, der erste Eintrag war irgendwie die Primarschule,
Speaker0: den zweiten Eintrag habe ich dann mal angeschaut und lasse dort die Schule Europaschule, oder?
Speaker0: Und denke so, hey, auch einen relativ dämlichen Namen, oder, für eine Schule.
Speaker0: Und habe dann geschaut, wo die ist und habe dann gesehen, oh ja, Honduras, oder?
Speaker0: Und dann habe ich gedacht, ja gut, da wäre eigentlich auch etwas.
Speaker0: Und habe dort dann angerufen und bin dann auch angekommen, also ich glaube,
Speaker0: Interesse zu zeigen. Und ja, das ist quasi eine Schweizer Schule.
Speaker0: Also vorwiegend jetzt alle Lehrer sind sogar tatsächlich gerade auch noch aus
Speaker0: dem Kanton St. Gallen gewesen, oder? Die Schulleitung auch.
Speaker0: Und ja, habe ich dort dann eigentlich einfach normal unterrichtet.
Speaker0: Einfach Schweizer und Deutscher und Österreicher, also deutschsprachende Schüler, oder? Okay.
Speaker0: Und dann hat es ein paar Einheimische gehabt, die dann aber bekleiert einfach
Speaker0: haben wir Deutsch lernen.
Speaker2: Ja, wahrscheinlich noch relativ beliebt bei den wohlhabenderen Leuten in Honduras
Speaker2: zum Kinder auf eine fremdsprachende Schule schicken, oder?
Speaker0: Auf jeden Fall, ja.
Speaker1: Und wie lange bist du dort gewesen?
Speaker0: Bei zweieinhalb Jahren.
Speaker1: Du hast gesagt, du bist von einer jährigen Reisretour gekommen und bist eine
Speaker1: Jobseite gesucht. Das heisst, dort warst du ausgebildet als Lehrer?
Speaker0: Ja, ja.
Speaker1: Mich interessiert jetzt zum Beispiel der Umstieg. Also du warst Chemielaborant,
Speaker1: Metro, Fadi haben wir auch noch. Dann können wir auch noch nachkommen.
Speaker1: Ja. Was war dein Fadi-Name?
Speaker0: Flasche. Flasche? Nein, Flasche. Nicht Flasche.
Speaker0: Seb ist noch immer der böse Nachschlag.
Speaker0: Man kann es zu dem machen. Der Flasche.
Speaker1: Also der Böse sitzt da der Flasche. Wir korrigieren nicht der Andi. Der Flasche ist da.
Speaker1: und bist auch in der Hierarchie, wie sagt man, bin jeder Pfadig,
Speaker1: wie sagt man dem? Bist auch Leiter.
Speaker0: Ja, genau, muss ich gleich selber schnell studieren, wie das geheißen hat.
Speaker0: Ja, genau, aber einfach quasi ein Stufeleiter, genau.
Speaker1: Um den Bogen weiter zu machen, das heisst, mich interessiert den Switch vom
Speaker1: Ausstieg aus dem Berufsleben, also aus der Lehre nach dem Berufsleben und dann
Speaker1: sagen so, nein, jetzt studiere ich, Ich bin drohig. Weisst du, was dort passiert?
Speaker0: Nein, ich glaube, im Labor, das ist echt spannend.
Speaker0: Das ist ein spannender Job. Das ist auch ein Job, wo ich glaube,
Speaker0: dass er für das Leben wahnsinnig viel bringt.
Speaker0: Weil es einfach so einen Zusammenhang von der Natur, von der Industrie,
Speaker0: Wirtschaft und Natur eigentlich recht gut erkennst.
Speaker0: Und weisst, wie das Zeug gemessen wird und was eigentlich wissenschaftliches
Speaker0: Arbeiten ist. Also für das Leben hat er definitiv geprägt.
Speaker0: Ich habe mich nachher einfach wirklich, ja, du bist ja acht Stunden lang in
Speaker0: einem Raum, der recht steril ist.
Speaker0: Konzentrierst dich auf deine Gläschen und deine Tröpfchen und Milliliterchen.
Speaker0: Und ja, das ist spannend.
Speaker1: Ist dir einfach dann irgendwann zu wenig Leben gewesen?
Speaker0: Ja, genau, ja.
Speaker1: Wie alt war es denn da, als du gefunden hast, so zum Monat?
Speaker0: Jetzt habe ich gerade schnell studiert. Das war im 97. Da war ich 23.
Speaker0: Das war relativ jung. Und habe dann wirklich den ganzen Werdegang gemacht.
Speaker0: Also dann zweitweg Matura halt.
Speaker0: Das war am Mittwoch-Nahmittag und am Mittwoch-Habend und am Samstag gewesen.
Speaker0: Genau, dann irgendwann Matura und dann PA.
Speaker1: Und jetzt bist du ein Überzeugungstäter?
Speaker0: Ja, ja, ja. Ja, definitiv. Es gibt ja solche.
Speaker1: Die eigentlich nur Schule kennen. Also direkt in Studium, Schule und weiter.
Speaker1: Und wenn du einen Berufsumstieg machst, dann bist du schon sehr,
Speaker1: du hast eine gewisse Reife und du bist sicher, jetzt muss ich da machen, weil ich es mache.
Speaker1: Dann machst du nicht wegen dem Geld oder irgendetwas, sondern um einen gewissen
Speaker1: Alter. Das heißt, jetzt, das ist mein Weg,
Speaker0: Oder? Genau, ja. Und ich finde einfach, ein Lehrer, der bringt dir unheimlich
Speaker0: viel, wenn du es gut hast mit der Klasse.
Speaker0: Das ist auch nicht immer so gewesen. Das sage ich auch. Ich hatte auch schon
Speaker0: Klasse, wo ich ziemlich froh war, wenn es gegangen sind.
Speaker0: Und ich hatte einfach schon Klasse, wo ich dachte, so etwas Gutes findest du nie mehr.
Speaker0: Und dann ist es wirklich etwas so Schönes.
Speaker0: Also streng, das ist so. Das ist ein strenger Beruf, aber es ist auch einer, der etwas gibt.
Speaker0: In einer Oberstufe bekommst du auch Rückmeldungen über ihre Art. halt, oder?
Speaker0: Da ist nicht mehr so beim Arschstufen, wo die anhimmeln, oder?
Speaker0: Aber auf ihre Art gehen es auch positive Rückmeldungen.
Speaker1: Also mit 23 Jahre angefangen hast, vier Jahre. Letztens ist noch Matura machen.
Speaker1: Das ist ein Jahr Brücke, oder? Oder wie heisst das? Passarelle?
Speaker0: Nein, Passarelle ist eigentlich nachher dann. Das ist zwischen Matura und Dingsjahr.
Speaker0: Nein, das waren sieben Semester war in Isme, in der interstaatlichen Maturitätsschule
Speaker0: für Erwachsene. Das hat das Ding geheißen.
Speaker0: Interstaatlich, weil das Fürstetum Lichtenstein hat das mitgemacht.
Speaker1: Keine Grossmacht.
Speaker1: Also du hast sieben Semester dort Matura noch geholt und nachher PH.
Speaker0: Da hast du viele Zwei-Steine gesehen.
Speaker1: Da warst du noch wilder Alles in allem,
Speaker0: Oder? Alles in allem. Ich bin schon eine Weile in der Raxi.
Speaker1: Also, wenn ich richtiger Bezug sehe, dass es der richtige Weg ist.
Speaker1: Das machst du auch nicht.
Speaker0: Und dann eben zwischendrin bin ich dann dort, jetzt muss ich gleich schnell studieren,
Speaker0: ja sicher vor dem zweiten Weg bin ich neun Monate reisen, nein fünf Monate reisen,
Speaker0: dann bin ich neun Monate nach der Matura und,
Speaker0: nach der PH bin ich dann noch 18 Monate reisen.
Speaker1: Okay, wir müssen eigentlich mit denen Reisetagebuch noch machen.
Speaker0: Reisetagebuch habe ich übrigens immer gemacht als Podcast. Also auf die ersten
Speaker0: zwei Reisen habe ich noch das Buch geschrieben und nachher sind dann Digitalfotografien
Speaker0: mal führerkommen und die haben ja immer der Fotoapparat hatte so einen,
Speaker0: Tonaufnahmemodus gehabt und dann habe ich dann angefangen, mein Tagebuch effektiv
Speaker0: zu sprechen, weil es einfach schneller rüber und das sind so quasi meine eigenen
Speaker0: Podcasts, die ich manchmal höre.
Speaker1: Aber hast du nicht online?
Speaker0: Nein, nein, nein. Das ist alles leider für mich.
Speaker1: Also wir könnten jetzt wegen dem Reisen. Wie bist du reisen?
Speaker1: Wie bist du unterwegs? Fahrzeuge, Bus?
Speaker0: Nein, nein, VW-Bus habe ich jetzt. Den habe ich für hier.
Speaker0: Aber reisen bin ich effektiv immer mit ÖV.
Speaker0: Auch die 18 Monate, das ist effektiv Querbeet, also das ist vom Bahnhof St.
Speaker0: Gallen bis als Kap der guten Hoffnung runter, oder?
Speaker0: Durch ganz Afrika runter und nachher auf der anderen Seite wieder halb hoch.
Speaker0: Da bin ich wirklich mit Bus, mit Zug unterwegs zu sein, mit LKW-Stop,
Speaker0: ja, einmal das Kamel genommen, weil nichts anders gegangen ist, oder, ja, also.
Speaker1: Und dann ist deine beliebteste Destination, wo es sicher schon viel gesehen
Speaker1: ist, ist so Mallorca oder Ibiza oder so.
Speaker0: Da bin ich leider noch nie gesehen.
Speaker1: Ich habe eben vermutet,
Speaker0: Dass es so schwierig wird. Ja, beides kenne ich nicht, das ist richtig.
Speaker1: Cool, also weisst du, wenn so Storys, da hast du sicher viele erlebt.
Speaker1: Und in dieser Zeit ist es vielleicht auch noch einfacher gesehen,
Speaker1: du hast die Konflikte nicht wenigen gehabt oder anders lokal.
Speaker1: Da ist sicher auch Storys zu erzählen, was passiert sind. So Grenzenbegänge sind immer spannend.
Speaker0: Ja, ja, ja.
Speaker1: So die Geflogenheiten mit dem Hörschli.
Speaker0: Ja, ja.
Speaker0: Und am Nötchen zwischendrin.
Speaker0: Genau, ja.
Speaker1: Aber da war ja Korruption. Oder Begünstigung eigentlich.
Speaker0: Ja, aber...
Speaker1: Die Schweizer machen doch das nicht.
Speaker0: Wenn du eben der bist, das muss ich ganz ehrlich auch sagen,
Speaker0: wenn du mit dem Portemonnaie bist, dann ist Korruption gar nicht so schlecht. Ja, so bist du so, ja.
Speaker0: Ja, aber... Es ist effektiv... Also zweimal kann ich mich erinnern,
Speaker0: dass wir wirklich gezahlt haben und es einfach irgendwo ein Stück weit nötig war.
Speaker1: Das ist kritisch geworden.
Speaker0: Ja, genau. Das eine war in Zimbabwe. In Zimbabwe ist gar nichts gegangen.
Speaker0: Ein Gestell komplett leer, keine Nahrungsmittel gefunden, und irgendwie wollen
Speaker0: die Lande verlassen und dann stehst du da irgendwie an einen Zug hin und da
Speaker0: stehen schon 100 Leute da.
Speaker0: Und du weißt einfach, hey, also irgendwann muss man raus und dann hast du effektiv
Speaker0: einfach zu alt und bist dann mal ziemlich schnell die Nummer 1 gewesen,
Speaker0: wo Ticket gekauft konnte.
Speaker0: Und das andere war ein Spital, so ähnlich halt mit Malaria.
Speaker0: Und du siehst irgendwo vor dir 50 Leute und mir ist echt nicht gut gegangen.
Speaker0: Und dann hat mein Kollege, also ein Kanadier, wo ich dort zu dieser Zeit mitgereist
Speaker0: bin, hat dann mal irgendwann auch einfach geschaut, dass ich da ein bisschen
Speaker0: für den Rutschen in der Reihe. Genau.
Speaker0: Und ja, also es ist nicht gerade etwas, wo du stolz bist, aber wo ich mir eher
Speaker0: sagen würde, ich würde es auch weitermachen.
Speaker0: In dem Moment bist du selber am nächsten.
Speaker1: Alle die, die jetzt irgendwie denken, bei mir nichts, wenn du selber in der
Speaker1: Situation bist, schaust du es erst für dich. Ja,
Speaker1: also über Reisen, ich bin mir sicher, du hättest dort viele Geschichten,
Speaker1: können wir mal zurück auf deinen Beruf, oder?
Speaker0: Ja.
Speaker1: Du bist jünger als ich massiv. Ja. Was interessiert jetzt dich?
Speaker1: Und er ist übrigens wirklich in den Medien ein Gamer und so ist wirklich die öfteren.
Speaker1: Was interessiert den Lied von einer Lehrperson?
Speaker2: Ja, also wie gehst du denn vor allem auch mit den ganzen neuen Medien,
Speaker2: mit den Schülern zusammen um? Wie bringst du ihnen den Umgang damit bei?
Speaker2: Oder bringst du ihnen dort auch etwas bei? Es ist ja eine gewisse Verantwortung
Speaker2: vom Lehrpersonal, weil halt Eltern gar keine Ahnung davon haben,
Speaker2: was ihre Kinder da im Internet treiben.
Speaker2: Hilfst du den Kindern auch etwas, ihnen zu zeigen, wie sie sich sicherer bewegen
Speaker2: können im Internet oder wie sie sich gescheiter bewegen können mit den Medien?
Speaker0: Ja, auf jeden Fall, ja. Also gerade in der ersten Klasse fange ich eigentlich so an.
Speaker0: Zum ersten Mal einfach auch mit, was erwartet euch, wenn ihr euch nicht an die
Speaker0: Spielregeln haltet von, ja, sagen wir mal, irgendwelchen Kommentaren.
Speaker1: Nennen wir es bei Namen, Sexding.
Speaker0: Ja, oder Pornografie rumschicken und so weiter, oder?
Speaker0: Ja. Also auch da ist ja auch ein Jugendlicher nicht straffrei weg, oder?
Speaker0: Da ist sicher mal der erste Teil. so eine Etikette auch, wo vielleicht auch
Speaker0: im Internet angebracht ist, oder? Mit dem fange ich an.
Speaker1: Wo es sie auch gab, die eigentlich, sie ist noch vergessen gegangen, die letzten 20 Jahre.
Speaker0: Ja, ja, ja.
Speaker1: Etikette, also du kennst den Begriff?
Speaker0: Ich kenne ihn noch, ja. Aber das ist mir echt wichtig, oder?
Speaker0: Wo sie dann auch, ich lasse dort zum Beispiel auch Regeln,
Speaker0: schreiben, oder so für einen Schulchat, hey, welche Regeln erwartet er,
Speaker0: und dann schreiben alle zehn Regeln auf und es ist eigentlich erstaunlich,
Speaker0: dass sie immer ziemlich ähnliche Regeln aufschreiben.
Speaker0: Und ein zweites Thema, das mir dann auch recht wichtig ist, ist halt so Fake News, oder?
Speaker0: Also da komme ich schon mal daher, weisst du eigentlich schon eine Lüge, oder?
Speaker0: Das ist schon eigentlich recht philosophisch, oder?
Speaker0: Weisst du jetzt gelagen, weisst du nur verschwiegen, weisst du vielleicht nicht
Speaker0: ganz die Wahrheit, oder? Ja, genau.
Speaker1: Das ist definitiv spannend,
Speaker0: Ich finde. Und dann halt Fake News. Und dort hast du gute Möglichkeiten, um das aufzuzeigen.
Speaker0: Und halt auch aufzuzeigen, wie könnte man jetzt zum Beispiel erkennen,
Speaker0: ob etwas Fake News ist, oder nicht.
Speaker0: Das ist extrem schwierig.
Speaker1: Forensik, das ist eigentlich Forensik in diesem Bereich. Das ist eh spannend.
Speaker0: Dass du mal von den Bildquellen zurückgehst und schaust,
Speaker0: ist die sonst noch verbreitet worden oder gibt es nur ein Medienhaus,
Speaker0: das das Foto zur Verfügung hat oder wo irgendwie eine News verbreitet wird. Das ist echt spannend.
Speaker0: Und zu Hause einfach denke ich, Wir haben jetzt wirklich eine 1-2-1-Abdeckung.
Speaker0: Also ich mache jetzt eigentlich fast alles auf dem PC, lasse aber trotzdem auch
Speaker0: gerne mal wieder Arbeitsblätter vorhanden schreiben und erkläre den Schülern auch.
Speaker0: Und sage auch, okay, das ist ja auch noch wichtig.
Speaker0: Und erkläre ihnen auch, ich meine, ich bin auch nicht abgeneigt den neuen Medien
Speaker0: gegenüber, aber es gibt trotzdem auch noch andere.
Speaker0: Und Fussball spielen ist halt auch irgendwie cool. Und das ist auf dem Platz
Speaker0: irgendwie cooler wie FIFA, oder?
Speaker0: Und ich glaube, wenn man das so formuliert und positiv formuliert,
Speaker0: dann hat es viele Schüler, die das auch sehen und versuchen, das Leben zu leben.
Speaker2: Ja, und bringst du ihnen auch ein bisschen ein, wie sie die Medien für sich einsetzen können?
Speaker2: Also gerade für die Gewaltmässigung, wie sie ihre Stimme damit erheben können
Speaker2: oder auch für ihre Interessen damit eintreten können?
Speaker0: Ja, eigentlich zu wenig, wenn ich ganz ehrlich bin.
Speaker0: Also wir sind jetzt gerade im Moment an der Webseite dran, wo sie einfach so
Speaker0: eine Webseite nochmal erstellen, oder? Eine, die nicht veröffentlicht wird, klar.
Speaker0: Und wir haben vorher zum Beispiel noch Wikis gemacht, wo sie dann einfach mal
Speaker0: gelernt haben, ja, wir können ja auch als Klasse, können wir eigentlich eine
Speaker0: unheimliche Wissenswerte,
Speaker0: Bank aufbauen, oder?
Speaker1: Das ist aber ein mega progressiver Fall.
Speaker0: Finde ich super.
Speaker1: Weißt du, auch Wissen teilen. Das ist ja eigentlich ein Einzelkämpfensystem.
Speaker1: Du musst für die schauen, dass du deine Notärer kriegst, statt miteinander Wissen
Speaker1: an Arbeit und das auch teilen. Mega progressiv. Finde ich cool. Geil.
Speaker1: Sorry, ich habe dich unterbrochen, aber ich bin jetzt gerade in die Fahrt gekommen.
Speaker0: Nein, ist auch spannend. Ist auch wirklich spannend, weil sie das einfach auch nicht kennen.
Speaker0: Das ist eigentlich verrückt, oder? Und die erklären dann eigentlich,
Speaker0: dass Wiki einfach mal eine Bedeutung hat, oder?
Speaker0: Also aus dem Hawaiianischen da raus. Aber die berühmte ist die Wiki,
Speaker0: die es natürlich gibt, die Wikipedia, oder? Und die kennen die Schüler nicht.
Speaker0: Das ist schon verrückt, eigentlich.
Speaker1: Eigentlich eine Stunde. Wir gehen bei der Recherche immer bei Wikipedia hin,
Speaker1: nachdem sie zuerst einmal zwei Stunden lang auf YouTube verdaten haben,
Speaker1: um Videos anzusehen, zu einem Thema, wo es jetzt einfach keine Chance ist, sich so aufzubereiten.
Speaker1: Ja, ja. ich fange mal dort einlesen, ist mal kompakt ein bisschen das Zeug.
Speaker0: Genau, ja.
Speaker1: Das stummt mich, oder? Immer wieder. Aber ich sehe auch, wie das eigentlich
Speaker1: nur Apps aufmachen und dort drin etwas suchen, aber mal etwas googeln,
Speaker1: das ist ja teilweise recht schwierig.
Speaker0: Ja, ja.
Speaker1: Und so Open Street Map, bist du auch schon mappen mit der Schule rausgegangen?
Speaker0: Ähm, nein.
Speaker1: Ist ja auch Wiki, aber halt einfach für Geo-Portal,
Speaker0: Oder? Ja, nein, das habe ich eigentlich nie gemacht.
Speaker1: Es ist ja Sport, Bewegung, raus und beides zusammenbringen und noch teilen,
Speaker0: Oder? Das Ding, was ich diesbezüglich mache, ist natürlich Actionbound.
Speaker0: Das finde ich recht cool und das setze ich gerne ein in die Mathe zum Beispiel.
Speaker1: Actionbound? Was musst du mir jetzt aufklären?
Speaker0: Actionbound, ja, aber unbedingt mal schauen, das ist das Coolste, was es gibt.
Speaker0: Eigentlich so eine digitale Schnitzeljagd, oder?
Speaker0: Also du lässt sie an einem Ort hin und sobald sie diesen Ort gefunden haben, geht eine Aufgabe auf.
Speaker1: Du musst diese lösen und damit kommst du in die nächste Aufgabe.
Speaker0: Genau, ja.
Speaker2: Ändlich wie Geotags oder wie es heisst. Ich weiss nicht. Ein Geocatching meine ich.
Speaker0: Ja, aber...
Speaker1: Du bist halt draussen dann, oder?
Speaker0: Ja, also das Ding auch, oder? Actionband. Das ist auch draussen.
Speaker0: Ja, ja, ja. Aber einfach noch ein bisschen attraktiver. Ja, und du kannst Koordinaten,
Speaker0: angeben, dass sie folgen dem Pfeil, oder?
Speaker0: Oder halt zum Beispiel ein Bild, das sie kennen, oder? Hey, geh an diesen Ort hin, oder?
Speaker1: Ja, aber Schnitzel, ja. Geocaching ist halt mehr cool.
Speaker0: Ja, das ist ein super, super Programm.
Speaker1: Ja, und rausgehen halt, oder?
Speaker0: Ja, genau. Und geht dann auch noch ein bisschen auf die Zeit,
Speaker0: oder? Und du hast am Schluss, kannst auch noch schauen, wer hat welche Aufgaben,
Speaker0: wie schnell und wie gut gelöst, oder?
Speaker0: Und da ist, da haben sie schon noch ein bisschen fiebern irgendwann.
Speaker2: Ja, da glaube ich es noch.
Speaker1: Ich sehe, du bist progressiv unterwegs. Du hast unter anderem mal noch den PICT, oder?
Speaker0: PICT, ja.
Speaker1: PICT, da bist du internen IT-Support, also der pädagogischen ICT-Support,
Speaker1: heisst das glaube ich auch.
Speaker0: Ja, richtig.
Speaker1: Habe ich eben gerade einen Moment zu tun. Wie viel Pädagogik und wie viel IT machst du heute?
Speaker1: Weisst du, was ich meine?
Speaker0: Ja, ja, ich weiss. Mehr IT als Pädagogik.
Speaker0: Obwohl wir eigentlich noch einen Tick hätten, also technisch eigentlich.
Speaker0: Aber eigentlich ist der für alle Schulhäuser nicht gerade vor Ort.
Speaker0: Und wenn da ein kurzes Problem da ist, dann können wir die Schule automatisch.
Speaker0: Die Pädagogik kommt wahrscheinlich zu kurz, wie bei allem.
Speaker0: Du könntest da wahnsinnig viel weitergeben, den Lehrerkollegen.
Speaker0: Oder auch entgegennehmen. Ich habe auch dort super Ideen von meinen Gespänden.
Speaker0: Vor allem auch im sprachlichen Bereich.
Speaker0: Da gibt es auch recht viele lässige Sachen, die ich vielleicht auch viel zu wenig nutze.
Speaker0: Aber der Austausch...
Speaker1: Darum bist du ja da dabei. Nehm jetzt mal an.
Speaker0: Ja, ja, ja.
Speaker1: Austausch ist eigentlich wichtig. Darum finde ich Podcast auch als Format,
Speaker1: um Leute, Interessensgruppen miteinander überhaupt in einen Austausch zu kommen, Sachen zu hören.
Speaker1: Wie machst du das? Wie machst du das? Und ich treffe dich ja,
Speaker1: glaube ich, alle zwei Wochen oder so.
Speaker0: Richtig.
Speaker1: Ich habe eigentlich noch recht. Aber du hast vor allem die Willen,
Speaker1: also die, die wirklich Veränderung wollen oder Weiterentwicklung, sagen wir es so,
Speaker0: Oder? Ja. Und dann, aber da muss ich schon auch sagen, ich bin natürlich eher
Speaker0: einer von denen, die wahrscheinlich mehr profitiert, als liefert.
Speaker0: Weil da hat es wirklich ein paar richtig Cracks drin, die kennen so viele Sachen.
Speaker0: Und ich suche einfach auf und sage, ah, cool, habe ich noch nie gehört,
Speaker0: hey, probiere ich gerne mal aus.
Speaker0: Aber irgendwie, ich komme vielleicht zu wenig an die neuen Sachen an,
Speaker0: jetzt von mir aus, dass ich das vorstelle.
Speaker1: Aber so soll sie auch sein,
Speaker0: Oder? Ja, ja, klar.
Speaker1: Gut, und dann hast du noch etwa 25 Medienspezialisten in der Schule,
Speaker1: vermutlich auch noch, wo könntest du fragen?
Speaker0: Ja, ja, klar.
Speaker1: Nicht alles koscher, aber...
Speaker0: Ja, genau.
Speaker1: Wobei, so Trends und so Sachen finde ich ja immer spannend, wenn sie erzählen,
Speaker1: was im Moment gerade läuft. Also, da kriegst du es nicht mit.
Speaker0: Aber das mache ich auch gerne. Da lasse ich mich auch. Und da haben sie auch
Speaker0: Freude, wenn du eine Plattform gibst. Schon, gell.
Speaker0: Das war übrigens gerade gestern.
Speaker0: Unsere Musiklehrer war krank. gewesen und dann hat es geheissen,
Speaker0: hey, machst du die Lektion, oder?
Speaker0: Freistunde gerade zwischendrin. Da hatte ich mit denen da eine Lektion mehr
Speaker0: und dann habe ich mir dann eben auch, mache ich den, gell?
Speaker0: Ich bin definitiv nicht der Musiker,
Speaker0: oder? Und dann bin ich einfach herangegangen und habe gesagt, hey,
Speaker0: machen wir es so, jetzt geht ihr auf eine einsame Insel, oder?
Speaker0: Und dann den berühmten Welche Gegenstände nimmst du mit?
Speaker0: Ihr nehmt einfach nur 10 Songs mit, oder? Also ihr könnt auf dieser Insel für
Speaker0: den Rest von eurem Leben nur noch 10 Songs hören.
Speaker0: Welche 10 Songs wählen daraus, oder? Die sind fast vergitzelt, oder?
Speaker1: Es ist ein bisschen verschwierig, ihr denkt es.
Speaker0: Total schwierige Aufgabe.
Speaker1: Vorstellen dann auch.
Speaker0: Ja, genau. Und dann haben sie einfach viel Freude gehabt, dass sie mich überhaupt
Speaker0: interessiert für die Songs, die sie gerne hören, oder?
Speaker0: Weil, ja, ich höre es schon nicht gleich wie meine Schüler.
Speaker0: Und sie kennen auch Queen nicht mehr und sie kennen auch Nirvana,
Speaker0: nur auf dem T-Shirt, auch da kennen sie noch.
Speaker1: Es wird geschätzt, wenn man sich für sie interessiert.
Speaker0: Ja, definitiv.
Speaker1: Und wenn du da zeigst, schau, auch ich habe Lücken.
Speaker0: Ich weiss nicht alles.
Speaker1: Ja, also ich glaube, ich wäre gerne bei dir in die Schule. Und wenn ich das sage, heisst das mal
Speaker1: Ja,
Speaker2: Auf jeden Fall. Wenn ich jetzt auf den Medien-Sachen in der Schule war,
Speaker2: war es Informatik mit Photoshop, den ich in der Schule schon mitgewusst habe,
Speaker2: wie meine Lehrerin. Das hat es noch nicht wirklich viel gebracht.
Speaker2: Also ich habe vor allem Informatik-Sachen, die wir heute durchgenommen haben,
Speaker2: habe ich immer sehr gute Noten geschrieben.
Speaker2: Auch einfach, weil ich von mir aus viel interessierter war, wie vielleicht andere Schüler dort.
Speaker2: Und dort auch sehr viel mehr selber gelernt habe. Und dann finde ich das echt
Speaker2: schön, dass da mal etwas Progressives passiert, wie jetzt zu meiner Zeit noch in der Schule.
Speaker1: Informatik heisst heute in dem Fall noch mal, wenn man das Word und das Excel kann. Nein.
Speaker0: Nein, ist effektiv so.
Speaker1: Das ist schon noch so, nicht wahr? Ja. Also Frauen von den Eltern und Lehrbetrieben,
Speaker1: die sagen, die Schule muss da beibringen.
Speaker0: Ja, wobei, also ...
Speaker0: Also Word ist ja ins Deutsch verleiht, dass man quasi im Rahmen des Deutschen das Word kennenlernt.
Speaker0: Und Excel wäre eigentlich auch auf beides, auf Primarstufen,
Speaker0: dass sie da in der Mathe ein bisschen anwendet.
Speaker0: Also beides natürlich ist nichts da, oder?
Speaker0: Und ich nehme dann schon noch so zwei, drei Mathe-Aufgaben, die ich dann auch
Speaker0: auf Excel mal noch machen lasse.
Speaker1: Aber so ist eben, Leben, das kannst du nicht lernen. da musst du einfach machen, wenn es Sinn macht.
Speaker0: Ja, genau.
Speaker1: Und Medien, du hast jetzt auch ein bisschen miterlebt, wie das ganze Internet
Speaker1: entstanden ist, schätze ich jetzt mal.
Speaker0: Ja, hörst du mal.
Speaker1: Da ist ja exponentiell die Kurve, was verändert. Jetzt sowieso.
Speaker1: Eigentlich sind wir der fünfte industriellen Revolution und die vierte ist noch
Speaker1: gar nicht abgegeben. Die haben wir noch gar nicht bewältigt.
Speaker0: Ja, das ist so.
Speaker1: Also jetzt sind wir an der Dematerialisierung, also am Schluss schaffen wir uns selber ab.
Speaker0: Ich hoffe nicht.
Speaker2: Der T8-Kundort kommt schon noch.
Speaker1: Thema Future Skills. Was denkst du so? Was müssen die Schule beibringen?
Speaker1: Oder beibringen, ich glaube, beibringen, einprügeln ist eben nicht das Thema,
Speaker1: sondern vorleben und machen.
Speaker0: Ja, also ich glaube schon, dass das schon immer wichtig gewesen wäre und auch
Speaker0: wichtig ist und wichtig wird sein,
Speaker0: dass man eigentlich schon mehr auf Fähigkeiten und das Problem erkennen können
Speaker0: und dann selber lösen kann.
Speaker0: Und nicht auf ein Eintrichter von Lösungen. Ich glaube, da ist eine Aufgabe
Speaker0: und da ist ein Excel und probiere das irgendwie zu machen mit dem Excel.
Speaker0: Und nicht, ich bin dabei, wie man es Excel benutzt.
Speaker0: Das glaube ich, wird in Zukunft noch viel gravierender sein.
Speaker0: Da kann uns so KI relativ gut helfen, das Problem zu verstehen.
Speaker0: Und wie löst es dann mit Excel?
Speaker1: Aber ich habe schon mit KI Probleme probiert zu lösen.
Speaker1: Dann habe ich die kreativen Inputs nachgegeben. Dann ist es so gekommen, aha, spannend.
Speaker1: Da wäre ich nicht gekommen. Ja, weil du eine Maschine bist, eine Statistikmaschine.
Speaker1: Blöde Statistikmaschine.
Speaker0: Ja, ja, klar.
Speaker1: Oder eigentlich? Und da sind sich ein Haufen nichts bewusst.
Speaker1: Du bist im Chat drin. Was sieht man ja so? Ich sage immer, ich bin nett.
Speaker1: Ich sage, bitte und danke und so.
Speaker1: Mal abgesehen davon, dass ich weiss, dass es noch bessere Antworten gibt. Das ist ja eine Wiese.
Speaker2: Echt?
Speaker0: Ja, ja.
Speaker2: Ich habe noch nie eine Bitte oder eine Danke gesagt.
Speaker1: Nein, ich mache das. Ich mache das. Das ist eine Wiese, dass sie eigentlich auch besser reagieren.
Speaker2: Okay, ich schätze mich, ich hasse mich in dem Fall. Ich bin erst verstirbt.
Speaker1: Wir haben jetzt 38 Minuten und wir sind eigentlich noch nieder. Stimmt das, Andi?
Speaker0: Das ist so, ja. Flash.
Speaker0: Auch heute noch im Fall Unterkollegen, das ist so.
Speaker1: Ich glaube, wir sind jetzt da gerade abgewunken worden. Sie machen langsam fertig.
Speaker1: Du willst vielleicht auch noch mal kurz ein Apera.
Speaker1: Aber vielleicht gibt es wieder eine Situation und vielleicht können wir auch
Speaker1: animieren, dass es eine Gruppe gibt, die auch.
Speaker1: Das kannst du auch Rimaute machen. Also miteinander so erfahren,
Speaker1: austauschen, kennenlernen, den Menschen zu haben.
Speaker1: Also ich finde die Geschichte einfach spannend. Ich weiss nicht, du bist voll dabei.
Speaker0: Ja, ja, ja. Ein Fittau-Less.
Speaker1: Und vielleicht sehen wir uns auch in einem anderen Zusammenhang wieder.
Speaker1: Vielleicht mit Usohne, wo wir irgendetwas machen können. Wir sind gerne da.
Speaker0: Ja, sehr gerne.
Speaker1: Miklos, willst du dir noch etwas sagen?
Speaker2: Nein, wahrscheinlich alles gesagt.
Speaker1: Auf jeden Fall, danke vielmals.
Speaker0: Ja, merci auri. Ein Fittau-Lessig.
Speaker1: Ja, Verzähl uns weiter, die Idee. Verbreite die, wenn wir vielleicht zu...
Speaker1: Niederruzeln? Oberruzeln. Oberruzeln.
Speaker1: Vielleicht ein Podcastingverein sich auf einmal entsteht aus der Schule mit
Speaker1: der Jugendarbeit und bei dem Gemeindepfekt gibt es immer, können wir gerne helfen
Speaker1: und zeigen, was funktionieren könnte und was nicht.
Speaker1: Wir können unsere Statute kopieren, wir sind eben...
Speaker0: Open Source, genau. Nein, sehr gerne. Danke viel, viel Mal. Danke. Danke. Danke.
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